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Weniger Hashtags, längere Texte: Was beim Influencer-Marketing wirklich zählt

Influencer-Marketing-Studie von Brandnew IO und Jung von Matt zeigt, worauf es ankommt. (Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa | Verwendung weltweit)

Eine globale Studie von Brandnew IO und Jung von Matt untersuchte zwei Jahre lang Posts von knapp 700 Top-Influencern auf Instagram. Wir haben uns die Ergebnisse angeschaut.

Was braucht es, damit eine Influencer-Kampagne erfolgreich läuft? Das versucht die großangelegte Big-Data-Studie herauszufinden, um Vermarktern, Agenturen und Influencern die Konzeption solcher Kampagnen zu erleichtern. Die Studie soll gemeinsame Verhaltensmuster identifizieren und mit dem Nutzerverhalten in Zusammenhang bringen. Untersucht wurden dabei der Text, der Posting-Zeitpunkt, die Zielgruppe und Budgets. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse.

Mehr Erfolg, längere Texte

Die Studie zeigt: Je erfolgreicher ein Influencer ist, desto länger sind die Texte in einem Posting. Das liegt daran, dass Influencer für ihre Follower eine Idolfunktion haben und diese daher so viele Insights wie möglich erhalten wollen. Die Studie empfiehlt eine optimale Teaserlänge von 35 Wörtern.

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Fragen bringen Engagement

Diese Erkenntnis ist im Grunde nicht sonderlich überraschend: Postings mit Fragezeichen erzielen mehr Interaktionen als Posting ohne – und zwar 16 Prozent mehr. Wer Fragen stellt, zeigt Interesse an seinen Followern.

Weniger Hashtags

Erfolgreiche Influencer nutzen tendenziell weniger Hashtags. Pro Posting sind es zwei bis drei. Lediglich am Anfang, wenn es um den Aufbau einer Audience geht, sind mehr Hashtags empfehlenswert.

Am frühen Abend posten

Die meisten Interaktionen erzielen Postings um 18:30 Uhr. Der Zeitpunkt des Postings ist deshalb so relevant, weil die ersten 45 Minuten nach Veröffentlichung maßgeblich für den Erfolg sind. Die Interaktionen in diesem Zeitraum zeigen, ob ein Posting erfolgreich sein wird oder doch in der Versenkung verschwindet.

18:30 Uhr ist die beste Zeit zum Posten. (Screenshot: Influencer Studie JungvMatt & Brandnew)

Engagierte Zielgruppen

Neben dem Alter (die Engagement-Rate ist bei Teenagern um 70 Prozent höher als bei Erwachsenen) sind auch die Interessen der User ausschlaggebend für deren Interaktionsfreudigkeit. Instagram-Nutzer, die sich für Musik und Fotografie interessieren, interagieren häufiger als andere User. Dementsprechend sollten Instagram-Posts von Influencern optisch hochwertig sein. Ein Musikbezug an passender Stelle schadet auch nicht.

Budget: Alles oder nichts!

Was das Budget angeht, sollten Markenverantwortliche entweder viel in eine Influencer-Kampagne investieren oder nichts. Ab einem Honorar von 4.000 US-Dollar gehen die Interaktionen in die Höhe. Auch unbezahlte Postings können sehr gut performen, während wenig vergütete Posts nur wenig Interaktionen einbringen. Es kann daher lohnen, Influencer mit materiellen Werten wie Produkten, anstatt mit einer geringen Bezahlung zu vergüten. Diese werden häufig mehr geschätzt als monetäre Leistungen. Das bestätigt einmal mehr, dass sich Marken die Influencer suchen sollten, die ohnehin eine Affinität zur Marke oder zum Produkt haben.

Mittlere Budgets bringen nur wenig Engagement. (Screenshot: Influencer Studie JungvMatt & Brandnew)

Für mehr Informationen zur Untersuchungsmethode könnt ihr euch die gesamte Studie herunterladen.

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