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Die Große Übersicht: Inkubatoren und Accelerator für Startups in Deutschland

Die Große Übersicht: Inkubatoren und Accelerator für Startups in Deutschland

Es gibt immer mehr Fördermöglichkeiten für deutsche Startups: Fast schon im Wochentakt wird ein neuer Inkubator oder angekündigt. Wir haben die wichtigsten Programme für euch zusammengetragen.

Die Große Übersicht: Inkubatoren und Accelerator für Startups in Deutschland

Startup-Inkubator. (Foto: Shutterstock.com)

Die wichtigsten deutschen Förderprogramme für Startups

Es gibt immer mehr Förderprogramme für deutsche Startups. (Foto: Shutterstock.com)
Es gibt immer mehr Förderprogramme für deutsche Startups. (Foto: Shutterstock.com)

In den letzten Monaten hat die Zahl der Accelerator und Inkubatoren, die in ihrer Frühphase unter die Arme greifen, deutlich zugenommen. Insbesondere die von großen Unternehmen oder Konzernen unterstützten Programme sind fast schon wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Für Gründer wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten und auf für sie relevante Anbieter aufmerksam zu werden. Deswegen haben wir eine aktuelle Übersicht der deutschen Inkubatoren, Accelerator und Company Builder zusammengestellt. Davor noch ein paar Worte zur Begriffsklärung.

Was macht ein Startup-Accelerator?

Accelerator sind vor allem für Startups interessant, deren Geschäftsidee schon einigermaßen erkennbare Formen angenommen hat. Schaffen die Gründer es in einen der „Startup-Beschleuniger“, erhalten sie professionelle Hilfe bei der weiteren Konkretisierung und Umsetzung ihrer Idee. Die meisten Accelerator-Programme bestehen aus einer fünfstelligen Anschubfinanzierung, einem mehrere Wochen oder sogar Monate dauernden Coaching, Infrastruktur beziehungsweise temporären Räumlichkeiten und erster PR- und Marketing-Unterstützung. Im Gegenzug verlangen die Anbieter der Programme Unternehmensanteile.

Eine Auflistung deutscher Startup-Accelerator findet ihr auf Seite 2.

Was macht ein Inkubator?

Inkubatoren helfen Gründern auch dabei, ihr Geschäftsmodell auszugestalten und Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu bieten die „Brutkästen“ ebenfalls Mentoring, Geld und gewisse Infrastrukturen an. In der Regel ist die Beziehung zwischen Gründer und Förderer bei einem Startup-Inkubator noch einmal deutlich enger als bei einem Accelerator: Die Aufnahme ist an strengere Kriterien gekoppelt und die Gründer erhalten höhere Finanzierungen. Dafür müssen sie aber auch oftmals höhere Anteile und gewisse Einflussmöglichkeiten an ihre Förderer abgeben.

„Die einzelnen Förderprogramme der ‚Corporates‘ unterscheiden sich enorm.“

In Deutschland werden immer mehr Inkubatoren oder vergleichbare Programme von großen Konzernen betrieben oder unterstützt. Naturgemäß haben diese ein hohes Eigeninteresse daran, das Startup in ihrem Sinne zum Erfolg zu führen – um damit Produkte oder Services für die eigenen Kunden zu kreieren oder sich zumindest einen lukrativen Übernahmekandidaten zu schaffen. Die einzelnen Förderprogramme der „Corporates“ unterscheiden sich daher in Art und Ausgestaltung enorm. Generell gilt: Als Gründer solltet ihr genau prüfen, welches Angebot euch die meisten Vorteile bringt – und ob das jeweilige Programm auch wirklich gut genug aufgestellt ist, um euer Startup nach vorne zu bringen.

Eine Auflistung deutscher Startup-Inkubatoren findet ihr auf Seite 3.

Die Sonderform der Company-Builder

Firmen wie Hitfox, Project A Ventures oder Rocket Internet sind keine Inkubatoren oder Accelerator im engeren Sinne. Als „Company Builder“ setzen sie meist auf eigene Gründungsideen und stellen dann interne Teams zusammen, um daraus erfolgreiche Startups zu machen. Manchmal stellen sie dafür auch Gründer „von außen“ ein, um von deren operativer Expertise zu profitieren. Daraus lässt sich allerdings nicht unbedingt folgern, dass bereits bestehende Startups ihr Glück hier nicht versuchen müssen: Erscheint eine Kooperation lohnenswert, werden die beschriebenen Kriterien von einzelnen Company-Buildern auch einmal aufgeweicht. Ohnehin sind die beschriebenen Übergänge hier alles andere als trennscharf zu fassen, da die Definitionshoheit über die Natur des Förderprogramms schlicht im Ermessen des Anbieters liegt.

Eine Auflistung deutscher Company-Builder findet ihr auf Seite 4.

Weitere Förderprogramme für deutsche Startups

Neben Inkubatoren und Accelerator-Programmen gibt es auch noch andere Förderprogramme, mit denen Großunternehmen deutsche Startups umgarnen. Hier eine Auswahl:

Google for Entrepreneurs und Google Launchpad

Mit seinem Programm Google for Entrepreneurs greift der Internetkonzern Startup-Gründern weltweit unter die Arme. Derzeit gibt es zwar keinen offiziellen Gründercampus in Berlin, Google arbeitet aber mit der Startup Factory Berlin zusammen und teilt viele Ressourcen auch auf seiner Website. Entwickler und Gründer, die ihre App an die Frau oder den Mann bringen wollen, können sich zudem für das Google Launchpad bewerben: In einem einwöchigen Intensivkurs erhalten sie wertvolle Insights zu UX, UI, Vermarktung und dem richtigen Umgang mit Googles Developer-Tools.

AWS Activate

Mit „AWS Activate“ erhalten Startups freie Ressourcen und ein Starter-Nutzungskontingent für die Amazon Web Services.

SAP Startup Focus

Ähnlich wie Amazon bietet auch SAP auf Basis seiner eigenen Technologien Starthilfe für Startups. Das Programm SAP Startup Focus hilft beim Erstellen des Minimum Viable Product (MVP), beim Skalieren und Verkaufen der eigenen Idee.

Welche Inkubatoren, Company-Builder oder Accelerator fehlen in unserer Liste? Gebt uns einen Hinweis in den Kommentaren!

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13 Antworten
  1. von Markus am 18.11.2015 (03:38 Uhr)

    In Düsseldorf und in Berlin gibt noch den accelerator http://www.eon-agile.com

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  2. von Patrick am 18.11.2015 (07:35 Uhr)

    In Stuttgart gibt es "Accelerate Stuttgart" (www.accelerate-stuttgart.de). Tolles Mentorenteam, erstklassige Räumlichkeiten im Herzen von Stuttgart.

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  3. von Victoria am 18.11.2015 (10:02 Uhr)

    In Köln und Düsseldorf gibt es den STARTPLATZ. http://www.startplatz.de

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  4. von DarkLight am 19.11.2015 (10:29 Uhr)

    Makers (www.makers.do), der Company-Builder von u.a. Perdoo und Cashboard fehlt noch in der Liste.

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  5. von Eric am 19.11.2015 (12:24 Uhr)

    Leider wurde http://www.spinlab.co SpinLab - The HHL Accelerator in Leipzig vergessen.

    SpinLab - The HHL Acceleratur unterstützt das Wachstum innovativer Startups, die ihr Unternehmen skalieren wollen. Auf dem kreativen und inspirierenden Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei erhalten Gründer Zugang zur benötigten Infrastruktur (Co-Working-Büro und Technologiezugänge), Coaching und ein Mentorenprogramm sowie Zugang zum internationalen Netzwerk erfolgreicher Gründer, etablierter Unternehmen und hochkarätiger Investoren.

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  6. von Stefan am 20.11.2015 (09:31 Uhr)

    In München gibt es das http://www.medialab-bayern.de den Inkubator für digitale Medien. Ein Stipendienprogramm mit Coaching und Mentoring unterstützt die Gründung von Medien-Startups.

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  7. von Hollo am 20.11.2015 (09:41 Uhr)

    Also große Übersicht geht anders und wenn ihr schon fragt: spinlab fehlt.

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  8. von Tanja am 20.11.2015 (12:42 Uhr)

    Unser Bootcamp dauert 3 Monate :)

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  9. von Lea Weitekamp am 20.11.2015 (13:04 Uhr)

    Danke für eure Hinweise! Wir werden die fehlenden Programme in das nächste Update aufnehmen!

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  10. von Gratian Permien am 24.11.2015 (17:37 Uhr)

    Moin Lea, das Greenhouse, Inkubator von Gruner+Jahr in Hamburg fehlt. Danke für die Übersicht!

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  11. von jeff j jefferson am 24.11.2015 (19:22 Uhr)

    für weiteres untersützungsprogramm ist microsoft bizspark: https://www.microsoft.com/bizspark

    da gibt es eine kostenlose msdn mitgliedschaft und viele credits für azure.

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