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Instagram 3.0: Großes Update führt Foto-Karten mit Geo-Tagging ein

    Instagram 3.0: Großes Update führt Foto-Karten mit Geo-Tagging ein

Ein Update der Instagram-App bringt jetzt sogenannte Foto-Karten. Mithilfe von Geo-Tagging-Informationen werden die Fotos eines Nutzers auf einer persönlichen Weltkarte platziert. Foto-Karten sind für andere Nutzer öffentlich einsehbar.

Nach der Übernahme durch Facebook veröffentlicht Instagram erstmals ein größeres Update für dessen iOS- und Android-App. Die Profile und der Upload-Dialog wurden leicht überarbeitet, im Mittelpunkt der neuen Instagram-Version steht aber ein völlig neues Feature: die sogenannten Foto-Karten.

Instagram-Fotos im Kontext des Erstellungsortes

Bislang wurden Instagram-Fotos in chronologischer Reihenfolge geordnet – in den Profilen der Nutzer aber auch auf Hashtag-Seiten. Auf den jetzt eingeführten Foto-Karten werden Instagram-Fotos nach dessen Erstellungsort sortiert. Dem Erstellungsort eines Fotos wird dadurch erstmals eine größere Bedeutung zugesprochen.

Bislang stellte Instagram aktuelle Ereignisse und Fotos in den Mittelpunkt. Das Profil eines Nutzers wurde chronologisch sortiert, ältere Fotos waren nur über Umwege erreichbar. Durch das Update und die Einführung der Foto-Karten wird Instagram jetzt zu einer „visuellen Kollektion von Erinnerungen“, erklärt Systrom der Wired. Durch den Kontext, den die Foto-Karten vermitteln, stehen Fotos in Zusammenhang zueinander. Sie können Geschichten erzählen, die auch für andere Nutzer greifbar sind.

Das Interface (links) wurde leicht überarbeitet, die große Neuerung des aktuellen Updates sind aber die Foto-Karten (rechts).

Weil man bei Instagram Privatsphäre sehr ernst nehme, gebe man sich große Mühe alle Nutzer langsam an das neue Feature heranzuführen. Eine ausführliche Erklärung des neuen Features wurde bereits veröffentlicht. Nutzer haben außerdem die volle Kontrolle über alle auf der Foto-Karte veröffentlichten Bilder, so Systrom. Er legt Wert darauf, zu betonen, dass für die Foto-Karten verwendete Bilder schon zuvor öffentlich einsehbar waren. Durch die Foto-Karten sei es jetzt nur etwas einfacher geworden, die verfügbaren Informationen zu visualisieren.

Weitere Features im Überblick

  • Das Interface des Upload-Dialogs wurde überarbeitet. Dort können Nutzer jetzt explizit wählen, ob ein Foto der eigenen Foto-Karte hinzugefügt werden soll.
  • Die Profile, der Explore Tab sowie die Hashtag-Seiten wurden überarbeitet.
  • Beim Scrollen lädt die App jetzt automatisch neue Fotos.
  • Die App soll nach dem neuen Update etwas schneller sein.
  • Um dem zunehmenden Spam-Problem entgegenzuwirken, haben Nutzer jetzt außerdem die Möglichkeit, Kommentare als Spam zu markieren.

Die neue Instagram-Version kann im App Store und in Google Play heruntergeladen werden.

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