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Marketing

Instagram bekommt Werbung – Nutzerzahl wächst auf 150 Millionen

    Instagram bekommt Werbung – Nutzerzahl wächst auf 150 Millionen

Instagram wächst und wächst. Das nimmt das Unternehmen sich jetzt zum Anlass, um laut über Werbeanzeigen in der App nachzudenken. Das zumindest tut Emily White, Senior Director bei Instagram.

Instagram mit neuen Nutzerrekorden: Werbeformate schon auf der Agenda

Instagram wächst weiter: 150 Millionen Nutzer soll die Foto-App inzwischen haben. (Screenshot: Instagram.com)
Instagram wächst weiter: 150 Millionen Nutzer soll die Foto-App inzwischen haben. (Screenshot: Instagram.com)

Gestern Nacht wurde bekannt gegeben, dass Instagram inzwischen mit 150 Millionen Nutzern aufwarten kann. Davon seien 50 Millionen innerhalb der letzten sechs Monate hinzugekommen. Mit dieser stolzen Hausnummer im Rücken will man jetzt neue Ziele ins Visier nehmen. Für Instagram-Nutzer bedeutet das vor allem, sich auf Werbung in der App gefasst zu machen. Verkündet hat das im Wall Street Journal (WSJ) die Verantwortliche Emily White. Dass man dabei behutsam vorgehen will, deutete sie zumindest an: „Wir wollen auf lange Sicht Geld machen, aber wir haben keine kurzfristigen Druck“, sagte die 35-Jährige.

Im Grunde ist es nicht verwunderlich, dass dieser Schritt auf der Agenda steht. Facebook, als Mutterunternehmen, sucht nach weiteren Wegen, Umsätze zu generieren, und seit den letzten Quartalszahlen scheint klar, dass gerade mobile Werbung als Umsatzgarant gilt. Wie man den Angaben von Emily White entnehmen kann, dürften die ersten Werbebotschaften schon im nächsten Jahr bei Instagram auftauchen. Nicht bekannt ist bis jetzt, in welcher Form das passieren wird.

Möglich wären vor allem gesponserte Bilder oder Texte in der Timeline, der Suche oder im Entdecken-Bereich. Für die eine oder andere Kritik dürfte da gerade der erste Punkt – die Timeline – sorgen. Diese Art der Werbung, auch Native Ads genannt, scheint viele Nutzer am meisten zu stören. Inwiefern solche Promoted Posts in der Timeline dann gekennzeichnet sind, wird ebenfalls entscheidend dafür sein, ob die Nutzer das Format annehmen oder nicht.

Instagram gilt gerade unter Jugendlichen als äußerst beliebt. Dass Facebook diese Zielgruppe nicht vergraulen möchte, liegt auf der Hand. Wie immer wieder in letzter Zeit zu lesen war, verabschieden sich gerade die jüngeren Nutzer mehr und mehr von dem Facebook.com in andere Netzwerke. Zudem gelten die Instagram-Nutzer als besonders sensibel. Eine große Abwanderungswelle hatten aktualisierte Datenschutzbedingungen im Dezember vergangenen Jahres nach sich gezogen. Darin räumte Facebook sich weitreichende Rechte für die Nutzung von Fotos und Nutzerdaten ein. Nicht zuletzt zum Zwecke der Werbung – wie man sich denken kann.

via online.wsj.com

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