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Instagram verliert 50% seiner aktiven Nutzer in einem Monat

Der Proteststurm infolge der überarbeiteten Datenschutzbestimmungen hat offenbar verheerende Auswirkungen für . Innerhalb eines Monats haben gut 50% der Nutzerschaft dem Fotofilterdienst den Rücken gekehrt.

Instagram verliert 50% seiner aktiven Nutzer in einem Monat

Viel Kritik auf AGB-Änderung – mit Folgen

Als Instagram Mitte Dezember neue Allgemeine Geschäftsbedingungen ankündigte, ging ein Aufschrei durch die Community. Der 2012 von Facebook übernommene Dienst wollte sich damit unter anderem das Recht einräumen, Nutzerfotos für werbliche Zwecke von Instagram selbst oder von Dritten zu verwenden – auch ohne explizite Zustimmung durch den Nutzer und natürlich ohne Vergütung. Infolge des Protests lenkten die Betreiber ein und strichen eine besonders umstrittene Passage, doch der Schaden war offenbar bereits angerichtet.

Tägliche aktive Instagram-Nutzer zwischen 15.12.12 und 15.01.13 – 50% minus

Gemäß Aufzeichnungen des App-Traffic-Analysten Appstats verringerte sich die Zahl der täglichen aktiven Nutzer (Daily Active Users, DAU) zwischen dem 17.12. und dem 14.01. von 16,35 Millionen auf 7,41 Millionen Nutzer. Das entspricht einem Nutzerschwund um mehr als die Hälfte. Die Summe der im letzten Monat aktiven Nutzer (MAU) legte im gleichen Zeitraum zwar leicht zu, hier wird der „AGB-Effekt" allerdings auch erst in den nächsten Tagen sichtbar.

Instagram-Alternativen gibt es zuhauf

Die Nutzerschaft scheint Instagram den intransparenten Umgang mit den eigenen Fotos also doch nachhaltig übelgenommen zu haben. Hinzu kommt, dass das einstmals weitgehend exklusive Instagram-Feature „Fotofilter" inzwischen von etlichen Diensten (nicht zuletzt Twitter und sogar von der Instagram-Mutter Facebook) als Zusatzfunktion implementiert wurde. Schließlich gibt es auch eine Vielzahl eigenständiger Instagram-Alternativen, die wir in einem eigenen Artikel vorgestellt haben.

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13 Antworten
  1. von pixelfreak am 15.01.2013 (10:17 Uhr)

    Find ich gut! - Die Community hat dem Instagramleutchen gezeigt, was es von solchen Passagen in den neuen AGB hält. Irgendwo sind Grenzen gesetzt und man sollte echt aufpassen. Ohne die Community sind die einzelnen Dienste nichts wert. Wenn man sich also mit solchen "Dummheiten" die Userschaft vergrault, bitte sehr ..

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  2. von trickman am 15.01.2013 (10:22 Uhr)

    Da hat Facebook wohl mal aufs falsche Pferd gesetzt. Hätte nicht gedacht, dass die User wirklich so hart reagieren. Nur bei Facebook ist es offenbar jedem egal, was in den AGBs steht :D ...

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  3. von Cihan am 15.01.2013 (10:25 Uhr)

    Schuld daran ist glaube ich eher, dass es keine Bildervorschau auf Twitter mehr gibt!

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  4. von severin am 15.01.2013 (10:28 Uhr)

    Ich gebe Cihan recht - die mangelnde Bildervorschau dürfte einer der Hauptgründe sein. Und Instagram soll endlich mal die Windows Phone Version bringen...

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  5. von Marco am 15.01.2013 (10:54 Uhr)

    Da werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Sicherlich hatten die angekündigten Änderungen der AGB Auswirkungen auf den Traffic und die Nutzerzufriedenheit. Aber auch die Urlaubs- und Weihnachtszeit sollte hier berücksichtigt werden. Saisonale Traffic-Schwankungen sind zu dieser Jahreszeit (wenn auch nicht in der Höhe) nichts Ungewöhnliches.

    Mal abwarten, wie sich der Traffic in den nächsten Monaten verhält.

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  6. von Sebastian am 15.01.2013 (11:00 Uhr)

    Ich glaube auch eher, dass die fehlenden Twitter-Previews mindestens zur Hälfte Schuld sind. Das war eindeutig der wichtigste Faktor für die Viralität. War der Aufschrei in den USA eigentlich überhaupt so groß? Haben wirklich 50% der Foodografen geglaubt, dass ihre Bilder Geld wert sind? Ich hab das nur hier verfolgt, aber hier leben wie viel Prozent der Nutzer? Unter 5 nehme ich an?!?

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  7. von mario am 15.01.2013 (12:58 Uhr)

    Inastagram fand ich ganz praktisch und schön weil viele Kontakte von Facebook dabei waren, aber seit Dezember habe ich kein einziges Bild auf Instagram mehr gepostet und habe noch keine ansprechende Alternative gefunden.

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  8. von Fred Fredson am 15.01.2013 (14:11 Uhr)

    Seid ihr sicher das Appstats nicht nur die Werte für die Facebook-App aufzeichnet? Das wäre was KOMPLETT anderes als in diesem Artikel dargestellt! Prüft das bitte noch mal nach, ob da nicht ein Denkfehler ist.

    Bei Appstats.eu steht "Accurate, Comprehensive Game & Application Metrics for Facebook". Nun gehört Instagram zwar Facebook, aber ich denke hier ist das anders gemeint! Ich glaube nicht, dass ALLE Zugriffe augezeichnet werden, sondern nur die über die Facebook-app. Das wird im Artikel nicht deutlich.

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  9. von Fred Fredson am 15.01.2013 (14:19 Uhr)

    Heißt: Instgram verliert 50% der Leute, die die Facebook-App nutzen! Heißt nicht: Instagram verliert 50% der User! Das ist ein gewaltiger Unterschied. Prüft das bitte nach! Ich mag t3n, aber das wäre Flaschinformation!

    Schaut Euch mal das Leaderboard an: http://appstats.eu/leaderboard/apps/mau

    Es geht um Facebook-Apps, nicht um ALLE User der entprechenden Dienste!!!

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  10. von Mike am 15.01.2013 (22:38 Uhr)

    Das finde ich sehr positiv. Die Nutzer können nur mit solchen Aktionen die Konzerne bestrafen.

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  11. von Gerrit am 16.01.2013 (10:59 Uhr)

    Die beste Instagram Alternative ist tadaa! Inkl import von instagram bildern

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  12. von Maximilian am 16.01.2013 (11:15 Uhr)

    Ja sehr gut! Wie viele Rechte brauchen die den noch? Wenigstens hat sich das ganze auf diese Art und weise gerächt.

    mfg
    Max

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  13. von ideecon am 29.05.2013 (11:17 Uhr)

    Neben den vielen Usern die freiwillig gegangen sind gibt es auch immer mehr Meldungen das Accounts ohne nachvollziehbaren Grund gesperrt wurden.

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