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Werbedollars gegen Content: Facebook will dir bald ganze Artikel zum Lesen anbieten

    Werbedollars gegen Content: Facebook will dir bald ganze Artikel zum Lesen anbieten
Bald mehr komplette Artikel auf Facebook. (Foto: melenita2012 / flickr.com, Lizenz: CC-BY )

Facebook möchte renommierte Medien wie die New York Times dazu bringen, Teile ihres Contents direkt auf dem Social Network zu posten. Im Gegenzug verspricht Facebook einen größeren Anteil am Werbekuchen.

Bisher nutzen die meisten Medien Facebook, um Nutzer des Social Networks mithilfe von Links und kurzen Anreißern auf ihre Internetseiten zu lotsen. Facebook ist dagegen bestrebt, die Nutzer auf seiner Plattform zu halten. Nun könnten Mark Zuckerberg und seine Mitstreiter einen weiteren großen Schritt in diese Richtung gemacht haben.

Facebook überlässt Verlagen Anzeigengelder für Artikel

Einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) zufolge soll Facebook derzeit in Verhandlungen mit renommierten Medien wie der New York Times und dem National Geographic stehen, denen zufolge die Newsanbieter testweise Teile ihres Contents, wie ganze Artikel, Fotostrecken und Videos, direkt auf Facebook posten, statt die Inhalte dort nur zu verlinken. Im Gegenzug will Facebook den Medien offenbar einen großen Teil der Werbeeinnahmen, die direkt mit dem entsprechenden Content in Verbindung stehen, überlassen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz f8 in San Francisco. (Foto: Facebook)
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz f8 in San Francisco. (Foto: Facebook)

Zu den Überlegungen, die allerdings schon weit gediehen scheinen, gehört auch ein Feature namens „Instant Articles“, das noch in diesem Monat, wahrscheinlich zuerst in den USA, gelauncht werden könnte. Damit will Facebook nach eigenen Angaben den Nutzern die manchmal sekundenlange Wartepause ersparen, die von dem Klick auf den Link bis zum vollständigen Aufbau der entsprechenden Seite, gerade auf Smartphones, entsteht.

Online-Medien-Content direkt auf Facebook

Mit Instant Articles soll der entsprechende Content ohne lange Verzögerungszeiten direkt auf Facebook erscheinen. Die Verlage könnten dann die Einnahmen der von ihnen verkauften Werbeanzeigen komplett behalten. Bei von Facebook vermittelten Werbeanzeigen würde sich das Social Network laut WSJ einen Anteil von 30 Prozent einbehalten.

via www.cnet.com

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