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Intel 520 SATA3-SSD – Unser Eindruck: Schnell. Gut. Teuer.

Mit der 520 steht der Nachfolger des bisherigen 510er-SATA-III-SSD-Flaggschiffs von Intel in den Startlöchern. Unter der Haube setzt man bei Intel nun auf einen Sandforce-Controller in Kombination mit eigenentwickelter Firmware und bewährter, hauseigener Qualitätssicherung. Wir haben uns in der t3n-Redaktion das Modell mit 240 GB Speicherplatz einmal näher angeschaut.

 

Intel 520 SSD – Schnelle Platte zum Luxuspreis

Das Resultat der Sandforce-Kooperation ist eine rasend schnelle SSD, die selbst den bisherigen Platzhirsch, die Samsung SSD 830, in einigen Benchmarks hinter sich lässt. Die meisten Anwender werden den Speedgewinn der Intel 520 im Vergleich zu anderen SATA3-SSDs im Alltag vermutlich nicht spüren, weshalb wir - entgegen der gängigen Praxis anderer Hardware-Test-Kollegen – die SSD weder aufschrauben noch die Innereien fotografieren, noch halbaussagekräftige Performance-Test-Grafiken präsentieren und darüber fachsimpeln, welche Daten durch die eingebaute Komprimierung nun besonders schnell geschrieben und gelesen werden könnten. Die Intel 520 ist einfach sehr schnell.

Stell dir vor, wie dein Rechner Daten mit maximal 550MB/s liest und mit maximal 550MB/s schreibt. Das entspricht ungefähr der 7- bis 10-fachen Geschwindigkeit einer vergleichbaren 2,5-Zoll-Festplatte und fühlt sich in der Praxis extrem schnell an.

Intel 520 SSD

Die Kombination aus zeitgemäßer SATA3-Geschwindigkeit und gewohnter Intel-Qualität macht die Intel 520 allerdings auch zum "Mercedes Coupé" unter den SSDs. Gerade bei größerem Speicherbedarf muss man vergleichsweise tief in die Tasche greifen. So geht die 240GB große Intel 520 bei gängigen Online-Shops für ca. 440 EUR brutto über den Ladentisch, während eine vergleichbare Samsung 830 bereits ab ca. 325 EUR brutto zu haben ist.

Fazit zur Intel 520 SSD

Mit der Intel 520 legt Intel einen würdigen Nachfolger der ersten hauseigenen SATA3-SSD Intel 510 nach und untermauert seinen Anspruch im Highspeed-SATA3-SSD-Umfeld. Für Anwender, die bisher auch schon auf die Qualität der Intel SSDs vertraut haben, die 5 Jahre Garantie zu schätzen wissen und nun eine passende SATAIII-Platte suchen, kann man die 520 wärmstens empfehlen. Beispielsweise gibt sie im MacBook Pro in Kombination mit dem hardwrk-SSD/HDD-Adapter-Kit eine sehr gute Figur ab.

Grundsätzlich lohnt sich eine SATA3-SSD allerdings nur, wenn man auch über einen SATA3-Port in seinem Rechner verfügt, da die SSD sonst durch den langsameren SATA2-Port ausgebremst würde. Das MacBook Pro hat z.B. erst ab der 2011er-Baureihe einen vollwertigen SATA3-Festplatten-Anschluß, mit dem man die Intel 520 gebührend betreiben könnte.

Am Ende bleibt das etwas mulmige Gefühl, dass Intel sich mit Sandforce als Kooperationspartner langfristig auch Sandforce-Probleme einhandeln könnte. Denn die bisherigen Sandforce-SSDs sind nicht gerade für ihre Zuverlässigkeit bekannt, so gab es im letzten erhebliche Probleme mit dem SF-2200-Controller. Hier ist Intel gefordert, seinen Qualitätsanspruch durch entsprechende Langzeittests und einer gewohnt soliden Firmware zu untermauern.

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2 Antworten
  1. von rkr am 25.03.2012 (16:55 Uhr)

    @Author: Die 550MB/s lesen+schreiben sind an sich schon nett. Was bei SSDs aber fast noch wichtiger ist: Es gibt keinen Lesekopf mehr, der erst zu der richtigen Stelle fahren muss. Bei einer fragmentierten Platte oder bei vielen kleinen Dateien (wie in der PHP-Entwicklung haeufig anzutreffen) wirkt sich das sehr deutlich aus.

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  2. von mega am 25.03.2012 (19:42 Uhr)

    Bleibt zu hoffen, dass das Teil trotz Sandforce zuverlässig läuft...

    Ich hab bei mir in Notebook und PC jeweils eine Intel SSD 510

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