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Schicker und deutlich leistungsfähiger: Intel bringt verbesserte Compute-Stick-Flotte

Schicker und deutlich leistungsfähiger: Intel bringt verbesserte Compute-Stick-Flotte

Vor genau einem Jahr hat auf der seinen Compute Stick vorgestellt, einen Windows- oder Linux-Rechner im HDMI-Stick-Format. Jetzt bringt der Chip-Hersteller ein Update. Die neuen Mini-PCs kommen zum Teil mit leistungsstarken Core-M-Chips.

Schicker und deutlich leistungsfähiger: Intel bringt verbesserte Compute-Stick-Flotte

Intel Compute Stick. (Bild: Intel)

Intel: Compute Stick bekommt Dreifach-Update

Auf der CES 2015 sorgte Intel mit der Vorstellung des Compute Stick für einige Überraschung. Der neuartige PC-Stick verwandelt Bildschirme mit HDMI-Anschluss in einen Ersatzrechner – wahlweise mit oder als Betriebssystem. Ein Jahr später, im Rahmen der aktuell stattfindenden CES 2016, verpasst Intel dem Compute Stick ein Update, das das Gerät nicht nur etwas schicker, sondern auch deutlich leistungsfähiger macht – und teurer.

Intel Compute Stick: Jetzt schneller, schicker – und teurer. (Bild: Intel)
Intel Compute Stick: Jetzt schneller, schicker – und teurer. (Bild: Intel)

Intel bietet den Compute Stick künftig in drei Varianten an. Das Einstiegsmodell ist mit einem Atom-Prozessor („Cherry Trail“) ausgestattet und erinnert von der Ausstattung her noch am ehesten an den schmalbrüstigen Vorgänger. Der Stick verfügt über zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte internen Speicher sowie zwei USB-Anschlüsse. Intel will für den günstigsten Compute Stick 159 US-Dollar.

CES 2016: Zwei neue Compute Sticks mit Skylake-Chips

Bei den beiden anderen Modellen hat Intel die flotten „Skylake“-Core-M-Chips verbaut (Core M3-6Y30 und Core M5-6Y57). Beide Mini-Rechner haben jeweils vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte internen Speicher. Als Preise ruft Intel 399 beziehungsweise 499 US-Dollar auf. Das teurere Gerät kommt dabei ohne Betriebssystem auf den Markt. Das Besondere an den beiden höherpreisigen neuen Geräten: Sie sollen Intel zufolge Multitasking unter Windows 10 und 4K-Auflösung bei entsprechenden Bildschirmen unterstützen können.

Alle Compute Sticks verbinden sich via WLAN und Bluetooth mit dem Internet oder anderen Geräten. Außerdem sorgt ein Micro-SD-Kartenslot für Erweiterungsmöglichkeiten. Auch beim Design hat Intel nachgebessert. Die drei neuen Sticks sehen jetzt nicht mehr so eckig und billig wie der Vorgänger, sondern insgesamt schicker und edler aus. Wann genau Intel die neuen Compute Sticks auf den Markt bringt, steht noch nicht fest. Zu rechnen ist mit einem Launch Ende Februar oder Anfang März.

via arstechnica.com

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2 Antworten
  1. von Kritiker am 07.01.2016 (12:50 Uhr)

    500$ für einen Core m5 Stick mit 4 GB RAM und 64 GB MMC? Für den Preis bekommt man ja ein Notebook. Für max. 300$ wäre es interessant.

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  2. von Wintel-4k am 07.01.2016 (15:53 Uhr)

    Für Privatleute wohl zu teuer. Evtl für Industrie. Da kauft man das und kann es ultrasicher irgendwo reinschrauben. Die vielen Gefangenen in USA kriegen vielleicht Internet-Zugriff oder Bibliotheken werden digitalisiert...
    Vielleicht gibts dann auch Rabatte für hohe Stückzahlen.
    Es gibt auch immer mehr Geräte die irgendwo herumstehen und z.B. Fahrkarten verkaufen o.ä. vermutlich sind sowas die Zielgruppen oder für Powerpoint-Präsentationen am 100"-Display im Cashburner-Center.
    Human Target, Hawaii-5-0 und noch eine TV-Serie benutzen doch auch diese gigagroß-Windows-Tische von M$. Mit 4k könnte man Konferenzen dort abhalten und jeder würde seine Kommentare realtime eintippern und direct feedback realisieren... Und weil das nicht erwünscht ist, macht es keiner...

    Einen Pick-Up oder Fernseher zu minimieren ist weniger sinnig als einen Ultraflachen Superduper-Sportwagen oder ein Iphone oder Lautsprecher oder Kopfhörer welche ja alle so klein sein sollen wie möglich. Ein Tablett kann auch fett sein und Speicher austauschbar haben.

    Sinnige Einsatz-Nischen für Win10-Sticks haben sich bisher noch nicht herausgeschält. Aber an einem _großen_ _billigen_ _Fernseher_ mit 4k kann man vielleicht damit auch Photoshop machen oder einfach sonst was brauchbar arbeiten und nicht nur Mediatheken gucken...

    Der Trick an dem Gerät sind also vielleicht die anschliessbaren 4k-Fernseher.
    Habt Ihr mal Wettbüros gesehen ? Oder z.B. für Immobilien-Händler in USA oder virtuelle Showrooms (in den Bundes-Staaten wo Tesla bisher nicht verkauft werden darf) oder Kioske/Bibliotheken/... oder diese New-Yorker-Telefonzellen mit Wifi und 55"-Werbe-Displays. Ein xx"-4k-TV und Stick zusammen kostet weniger als ein IpadPro und es läuft sogar Win10 drauf. IBM+iPadPro könnten Wintel endlich verdrängen weil Apps dann 5-10 Jahre laufen und nicht wie bei WinPhone hin und wieder neu entwickelt werden müssen und die Software-Liefer-Firmen gerne hohe Preise aufrufen wenn man mal die kleinen steuerzahlenden KMU-Kunden an der Angel hat...

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