t3n News Hardware

Curie: Intels neue Plattform für den Bau winziger Wearables

Curie: Intels neue Plattform für den Bau winziger Wearables

Auf Basis des Curie-Moduls sollen Hersteller eigene entwickeln können. Wir verraten euch, was in dem winzigen Intel-Modul alles steckt.

Curie: Intels neue Plattform für den Bau winziger Wearables

Intel Curie. (Foto: Intel)

Intel Curie: Das winzige Modul soll als Grundlage für Wearables dienen. (Foto: Intel)
Intel Curie: Das winzige Modul soll als Grundlage für Wearables dienen. (Foto: Intel)

Intel Curie: Kleiner Knopf soll Wearables antreiben

Auf der derzeit stattfindenden Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat ein neues Wearable-Modul vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein knopfgroßes Gerät, das unter dem Namen Curie verkauft werden soll. Als Einsatzgebiet sind alle möglichen Arten von Wearables denkbar: von einer Datenbrille à la Google Glass über Fitness-Armbänder bis hin zu völlig neuen Geräteklassen.

Angetrieben wird der Mini-Computer von Intels Quark-LE-Chip. Das 32-bit-System soll extrem wenig Strom verbrauen. Ihm zur Seite stehen 80 Kilobyte SRAM sowie 384 Kilobyte Flash-Speicher. Außerdem gibt es einen Sensor-Hub samt Mustererkennung. Die soll in der Lage sein, beispielsweise Gesten der Träger zu erkennen. Verbaut werden außerdem ein Beschleunigungssensor und ein Gyroskop. Die Verbindung zur Außenwelt soll Curie mittels Bluetooth-LE aufnehmen können. Eine Batterie ist ebenfalls verbaut.

Curie: Intel stärkt Position im Wearable-Markt

Schon im letzten Jahr hat Intel mit verschiedenen Wearable-Herstellern kooperiert. Mit dem neuen Intel-Curie-Modul scheint das Unternehmen seine Position in dem Wachstumsmarkt weiter ausbauen zu wollen. Auch für Hardware-Startups ist Curie natürlich sehr interessant, da sie auf Basis der Plattform schnell eigene Wearable-Konzepte umsetzen könnten.

Bis dahin wird es allerdings noch ein klein wenig dauern. Intels Curie-Modul soll erst ab der zweiten Hälfte des Jahres verfügbar sein. Wer sich über weitere Trends der CES informieren möchte, sollte einen Blick auf unseren Artikel „CES 2015: Das sind die wichtigsten Trends der Tech-Messe“ werfen.

via www.theverge.com

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
2 Antworten
  1. von Peter am 07.01.2015 (10:38 Uhr)

    Wie blöd muss man eigentlich sein um so ein Pressefoto rauszugeben? Klar, der Mann hat hässliche Hände, aber dann gibt man doch eher ein Bild im Vergleich zu einem Streichholz o.ä. raus, als sowas.

    Antworten Teilen
  2. von Pascal am 08.01.2015 (16:23 Uhr)

    komische Fingernägel...

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Wearables
Wearable at its best: Forscher arbeiten an einem Übersetzungswerkzeug für Gebärden
Wearable at its best: Forscher arbeiten an einem Übersetzungswerkzeug für Gebärden

Wäre es nicht toll, wenn jeder Menschen Gebärden verstehen würde? Eine Technologie soll das ermöglichen und zum Beispiel dabei helfen, dass in Notsituationen schneller reagiert werden kann. » weiterlesen

Das Auto zahlt die Tankfüllung: Bezahltechnologien von Visa und MasterCard für Wearables und Autos
Das Auto zahlt die Tankfüllung: Bezahltechnologien von Visa und MasterCard für Wearables und Autos

Die Kreditkartenanbieter Visa und MasterCard wollen Wearables, Autos, Kleidung oder Handtaschen mit Payment-Features ausrüsten. Ob Kunden sich mit dieser Art der Bezahlung anfreunden können, muss … » weiterlesen

Aus für den Kopfhöreranschluss: Auch Intel ersetzt den 3,5mm-Stecker durch USB-C
Aus für den Kopfhöreranschluss: Auch Intel ersetzt den 3,5mm-Stecker durch USB-C

Apple will beim nächsten iPhone auf die Klinkenbuchse verzichten. Nach LeEco arbeitet jetzt auch Intel an einer USB-Technologie, die den analogen Anschluss ablösen soll. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?