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Notebooks dünn wie Smartphones: Intel präsentiert Prozessor-Generation Kaby Lake

    Notebooks dünn wie Smartphones: Intel präsentiert Prozessor-Generation Kaby Lake
(Bild: Intel)

Intel hat die ersten Chips der siebten Generation seiner Intel Core-Prozessoren angekündigt. Die ersten Notebooks mit Kaby-Lake-Prozessoren sollen schon im September erscheinen.

Intel Kaby Lake: Y- und U-Chips für ultraschlanke 2-in-1-Notebooks

Im Vorfeld der IFA hat Intel die ersten Prozessor-Modelle der Kaby-Lake-Generation enthüllt. Die jeweils drei Y- und U-Chips der siebten Generation sind in erster Linie für Notebooks bestimmt. Die Y-Modelle der neuen Prozessor-Generation bilden die Core-M-Chips für besonders schlanke Geräte, die U-Reihe ist für performante mobile Rechner bestimmt. Mit dem Acer Swift 7 wurde bereits ein extrem dünnes Notebook mit Intel Kaby Lake präsentiert.

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Die neuen Chips werden im 14-Nanometer-Verfahren hergestellt und basieren auf einem Zwei-plus-Zwei-Design. Das bedeutet, sie besitzen zwei CPU-Kerne mit Hyperthreading und eine GT2-Grafikeinheit mit 24 Shader-Blöcken, die von Intel als HD Graphics 615/620 bezeichnet wird. Im Unterschied zu den Vorgängern, den Sky-Lake-Chips, die im 14FF-Verfahren hergestellt wurden, kommt bei den neuen Modellen der sogenannte 14FF+-Prozess zum Einsatz, mit dem laut Intel höhere Boost-Taktfrequenzen erreicht werden können.

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Laut Intel soll mit den neuen Chips außerdem eine bis zu 19 Prozent höhere Web-Performance als mit der Sky Lake-Generation erzielt werden können, was unter anderem „den nahtlosen Stream von 4K Ultra High-Definition Videos“ ermöglicht. Außerdem sollen selbst grafisch anspruchsvolle Gaming-Titel wie Overwatch auf ultraschlanken Notebooks gespielt werden können. Darüber hinaus sollen die neuen CPUs die Grundlage bilden, um 4K-UHD-Inhalte, 360-Grad-Videos und Virtual-Reality einem „Massenpublikum zugänglich zu machen“.

Einer der größeren Unterschiede zur Vorgänger-Generation ist die verbesserte Codec-Beschleunigung: Intels Sky Lake-Chip kann H.265- und VP9-codierte Videos lediglich mithilfe der Prozessorkerne und der Shader-Einheiten beschleunigen, was zu einer hohen CPU-Last und Leistungsaufnahme führt. Kaby Lake hingegen bietet dafür sogenannte „Fixed Functions“ – das ist eine in die Hardware integrierte Beschleunigung. Diese bietet Support für H.265- und VP9-Inhalte mit 10- und 8-Bit. Die neue Codec-Beschleunigung soll die Akkulaufzeit merklich verlängern, vorausgesetzt (bis zu 4K-)Inhalte werden lokal betrachtet oder gestreamt. Laut Intel sollen bis zu 9,5 Stunden 4K-Video-Playback möglich sein.

Intel Kaby Lake unterstützt auch Thunderbolt 3

Wir können davon ausgehen, dass Apples nächste Macbook-Generation mit den Intel-Kaby-Lake-Chips ausgestattet sein wird. (Bild: Intel)
Wir können davon ausgehen, dass Apples Macbooks mit den Intel-Kaby-Lake-Chips ausgestattet sein wird – angeblich aber erst ab 2017. (Bild: Intel)

Ein weiteres interessantes Detail ist die Erwähnung des Supports der Thunderbolt3-Schnittstelle mit USB-Typ-C-Kabel. Diese ist überwiegend in Notebooks aus dem Hause Apple zu finden, wobei seit 2012 auch Windows-Notebooks kompatibel sind. Wir können also davon ausgehen, dass Apple bald auch seine Macbooks mit Kaby-Lake-Prozessoren bestücken wird. Es heißt allerdings, dass für die Apple-Rechner erst ab 2017 entsprechende Chips fertig werden, die performant genug sind.

Ein Ausblick auf Intels Kaby-Lake-Releases. (Bild: Intel)
Ein Ausblick auf Intels Kaby-Lake-Releases. (Bild: Intel)

Intel kündigt an, dass bis zum Jahresende etwa 100 verschiedene 2-in-1-Notebooks und Laptops mit Intel-Core-Prozessoren der siebten Generation verfügbar sein werden – manche sollen sogar dünner als Smartphones sein. Erste Modelle sollen schon im September in den Handel kommen. Im Januar 2017 sollen weitere Prozessor-Modelle folgen, die für Enterprise- sowie Workstations und mehr bestimmt sind.

Weitere Artikel zum Thema: Warum auch Intel die Kopfhörerbuchse abschaffen will und Intel kündigt „Merged-Reality“-Brille an

via newsroom.intel.com

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