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Startups

Schwedischer Investor will Internetstores-Anteile verkaufen – für 210 Millionen Euro

    Schwedischer Investor will Internetstores-Anteile verkaufen – für 210 Millionen Euro

Internetstores soll anteilig verkauft werden.
(Foto: Internetstores)

210 Millionen Euro für 34 Prozent – so viel will der schwedische Investor EQT für seine Anteile an der deutschen Internetstores GmbH haben. Was dahinter steckt und wer gerade Geld einsammelt statt es auszugeben: die Startup-News vom Dienstag.

Internetstores ist ein Onlineshop aus Deutschland. (Screenshot: Internetstores)
Internetstores ist ein Onlineshop aus Deutschland. (Screenshot: Internetstores)

Anteile an Fahrrad.de-Mutter Internetstores stehen zum Verkauf

Der schwedische Investor EQT bietet offenbar seine Anteile an der deutschen Firma Internetstores feil. Wie Ecomony berichtet, will die Private-Equity-Gesellschaft ihre 34 Prozent an dem Mischunternehmen loswerden. Kaufpreis: schlappe 210 Millionen Euro. Für den Investor wäre es ein guter Deal: Eingestiegen war der Geldgeber einst mit 30 Millionen Euro. Der Grund für den Verkauf ist unbekannt, EQT will die Gerüchte nicht kommentieren.

Internetstores ist die Muttergesellschaft von Plattformen wie Fahrrad.de, Bikester und Campz. Angefangen hat alles einmal mit der Plattform Fahrrad.de, heute gehören zu Internetstores mehr als 20 Onlineshops. Das Unternehmen wurde 2003 von René Marius Köhler gegründet.

100 Millionen Dollar für Betterment

Eigentlich will Betterment das Geld von anderen Leuten vermehren. Damit das Fintech-Startup dieses Ziel erreichen kann, braucht es aber erst einmal selbst Kapital. Zu diesem Zweck hat das 2008 gegründete Unternehmen nun 100 Millionen Dollar in einer Series-E-Finanzierung eingesammelt. Mit dem Geld will Betterment sein Produkt weiter ausbauen und seinen Service verbessern.

Man könnte auch sagen, die Gründer rüsten im Kampf um die Marktführerschaft auf: Mit Wealthfront hat das Unternehmen einen hartnäckigen Wettbewerber. Die beiden Firmen wollen das Geld ihrer Kunden in Aktien und Bonds anlegen und versprechen, es so zu vermehren. Damit machen sie auch klassischen Banken Konkurrenz.

Oculus-Rift-Konkurrent Fove verkündet Kapitalspritze

Nicht nur Fintech interessiert die Investoren. Fast passend zum Start der Auslieferungen der Oculus-Rift-Brillen hat auch das Virtual-Reality-Startup Fove Kapital eingesammelt. Mit elf Millionen Dollar will es sich gegen die Konkurrenz behaupten. Was nach viel Geld klingt, dürfte auf dem Markt der Virtual-Reality-Brillen eher ein kleiner Betrag sein: Mit Facebook, HTC und Sony Playstation tummeln sich Milliarden-Konzerne in dem Segment.

Das Startup wollte eigentlich, wie Oculus Rift, bereits im März seine Brillen ausliefern, allerdings hatte das Unternehmen Probleme damit, einige Teile zu bekommen. Nun soll das Fove-Device im Herbst rauskommen.

Star-Investor Peter Thiel. #FLICKR#
Star-Investor Peter Thiel. (Foto: Heisenberg Media / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Peter Thiel sammelt 1,3 Milliarden Dollar für neuen Fond ein

Die sechste Runde des Founders Fund ist geschlossen: Paypal-Mitgründer Peter Thiel und seine Mitstreiter haben in der neusten Runde 1,3 Milliarden Dollar für Investitionen in Startups einsammeln können. Das gab der Wagniskapitalgeber am Karfreitag bekannt. Damit hat der Founders Fund bislang mehr als drei Milliarden Dollar an Investorengeldern erhalten.

Dass so viel Geld zusammengekommen ist, dürfte nicht nur an den prominenten Namen liegen, sondern auch an den prominenten Erfolgen des Fonds: Der Founders Fund investierte frühzeitig in Unternehmen wie Airbnb, die heute Milliarden wert sind.

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