Was ist die Idee des Startup Weekends?
Im Gegensatz zu den üblichen Businessplan-Wettbewerben oder Gründungsplanspielen, die meist über mehrere Wochen oder Monate laufen, versucht das Startup Weekend das Thema Gründung sehr intensiv in nur zwei Tagen umzusetzen.
Wir erwarten ungefähr 100 Teilnehmer, von denen sich viele dort wohl zum ersten Mal treffen werden. Jeder Teilnehmer bringt dabei seine ganz besonderen Stärken und Fertigkeiten mit. Das Ziel ist, dass die Menschen zusammenfinden, die sich besonders gut ergänzen - die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Gründung, noch weit vor der eigentlichen Geschäftsidee.
Nach einer Phase der Ideenfindung und -vorstellung, die wir noch aktiv mit unterstützen, werden sich die Teilnehmer bei der Umsetzung der Ideen komplett selbst organisieren. Wir stellen dann nur die Umgebung und den geeigneten Rahmen, alles weitere kommt ausschließlich von den Teilnehmern selbst.
Wird die Idee dann erfolgreich umgesetzt, so kann sich jeder Teilnehmer zum Abschluss als Anteilseigner an dem neuen Unternehmen eintragen lassen.
Der wesentliche Fokus liegt auf jeden Fall ganz klar auf der Gruppendynamik, der Selbstorganisation und dem Networking zwischen den Teilnehmern. In einem Satz zusammengefasst: „Der gemeinsame Weg durch das Wochenende ist das eigentliche Ziel“.
Inwiefern hat diese Idee bereits funktioniert (oder auch nicht)?
Auf kassenzone.de gibt es von Florian Hermsdorf eine sehr detaillierte Übersicht zu allen bisherigen 116 Startup Weekends. Daraus lässt sich erkennen, dass wenigstens 15 davon in den letzten drei Monaten noch aktiv waren. Wenn man das mit einer Erfolgsrate von vielleicht 5 bis 10 Prozent aller Startups vergleicht, dann steht das Startup Weekend als Konzept zumindest nicht schlecht da.
Es geht aber gar nicht um die messbare Größe, wieviel Prozent der Projekte nach dem Wochenende weiterbestehen, sondern es sind vielmehr die Erfahrungen, die jeder Teilnehmer für sich aus dem Event mitnimmt. Diese sind für viele sicher von unschätzbarem Wert, da sie sich das ganze Wochenende über intensiv mit Gleichgesinnten austauschen, sich mit potenziellen Partnern vernetzen und viele Ideen spontan austesten können, um zu sehen, wie sie auf andere wirken.
Worin wird sich das Startup Weekend in Nürnberg von seinen Vorgängern unterscheiden?
Wir versuchen mit dem Event eine Weiterentwicklung zu erreichen, um manche Dinge noch besser als bisher zu gestalten. Wesentliche Unterschiede sind die Möglichkeit, mehr als nur ein Unternehmen gründen zu können, falls es mehrere starke Konzepte geben wird. Bei der Rechtsform gehen wir von der UK-Limited weg und greifen die neue Unternehmergesellschaft in der Konstruktion einer UG & Co. KG auf.
Für die Zeit nach dem Event ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer bewusst sind, ab Montag wieder in ihren normalen Alltag zurückzukehren. Jeder der Mitgründer wird unterschiedlich viel Zeit und Energie in das neue Unternehmen einbringen können. Wir möchten daher ein Modell anregen, bei dem aktive Teilhaber weitere Anteile hinzugewinnen und die Anteile derjenigen, die sich nicht mehr dafür engagieren im Laufe der Zeit verfallen. Im Endresultat würden dann nach dieser Art „squeeze out“ alle Anteile bei den aktiven Gesellschaftern liegen.





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von Übersicht der Interviews über das Star… 11.09.2009 (21:11Uhr) 1.
[...] „Wir brauchen in Deutschland mehr innovative Konzepte wie das Startup Weekend“ AKPC_IDS += "779,";Popularity: unranked [?]SHARETHIS.addEntry({ title: "Übersicht der Interviews [...]