Innerhalb der Web-Enthusiasten sieht Thomas Pfeiffer dabei die Gefahr, dass man sein eigenes Umfeld für repräsentativ hält. Mit 6 Millionen aktiven Nutzern ist beispielsweise Facebook in Deutschland zwar durchaus groß, aber es ist eben längst nicht die Mehrheit der 82 Millionen Deutschen. Frage man in der breiten Masse zudem nach „Jako“ oder „Jack Wolfskin“ seien die dahinter stehenden Vorfälle praktisch nicht bekannt.
Twitter ist aus seiner Sicht „relativ weit oben auf seinem Niveau“. Ein Großteil der Bevölkerung sei gar nicht willens, so etwas zu nutzen: „Denen reichen die 50, 60 Freunde, die sie auch im Real Life kennen.“ Interessant sei Twitter aber für Menschen in kreativen und wissensintensiven Berufen, weil sie hier auf neue Ideen und neue Informationen treffen. Und es sei auch kein Zufall, dass laut Twitterumfrage die Hälfte der Nutzer im Bereich Marketing und PR arbeitet.
„Es muss Spaß machen“
Wichtig ist aber: „Es muss Spaß machen, man muss sich gern mit anderen unterhalten.“ Man müsse der Typ dafür sein, um sich wohlzufühlen und etwas Sinnvolles rauszuziehen. „Wer nicht gern mit anderen plauscht, wird in Social Media nicht glücklich und der soll's auch bleiben lassen“, erklärt Thomas Pfeiffer.
Hier nun das komplette Interview:



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3 Answers
von a 09.03.2010 (14:03Uhr) 1.
und die welt hat nur einen markt fuer eine handvoll computer.
von Iwo Randoja 09.03.2010 (14:34Uhr) 2.
Das klingt nach Bodenhaftung. Es lebe der Realismus.
von Digital Life – Links des Tages vom… 09.03.2010 (19:48Uhr) 3.
[...] „Wer nicht gern mit anderen plauscht, wird in Social Media nicht glücklich“ Schon der Artikel klingt interessant, das Video-Interview muss ich mir erst noch [...]