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iOS 11: 10 Features, auf die wir uns freuen können

    iOS 11: 10 Features, auf die wir uns freuen können
iOS 11: das neue Control-Center. (Foto: t3n)

Die finale Version von iOS 11 ist noch ein paar Wochen entfernt. Da die Vorfreude die schönste Freude ist, stellen wir zehn der interessantesten neuen Funktionen für euch vor.

iOS 11: Beta-Version zeigt, worauf wir uns freuen können

Seit Anfang Juni bietet Apple die Beta-Version von iOS 11 an, Ende Juni hat das Unternehmen die öffentliche iOS-11-Beta freigegeben. Viele Ungeduldige dürften das neue mobile OS auf ihren iPhones und iPads installiert haben und sich über einige der kleinen und größeren Verbesserungen freuen. Für jene, die sicherheitshalber auf der stabilen OS-Version bleiben wollen, haben wir eine Handvoll der besten Funktionen zusammengefasst. Auf den neu designten App-Store, die neuen Features fürs iPad und weitere bekanntere Funktionen wie den Dateimanager gehen wir an dieser Stelle nicht ein – die haben wir schon in der offiziellen Ankündigung von iOS 11 abgehandelt. Los gehts!

Schnellzugriffe im Kontrollzentrum anpassen

Das Kontrollzentrum lässt sich um diverse Funktionen erweitern. (Foto: t3n)

Eine der größeren Designänderungen von iOS 11 ist im Kontrollzentrum zu finden. Weniger bekannt ist dafür die Möglichkeit, die dort angezeigten Funktionen nach eigenen Wünschen anzupassen.

Wenn euch Funktionen im Kontrollzentrum fehlen, könnt ihr sie unter iOS 11 in den Einstellungen einpflegen. (Foto: t3n)

Wenn ihr in den System-Einstellungen > „Kontrollzentrum“ öffnet und auf „Steuerelemente anpassen“ tippt, könnt ihr weitere diverse Features darauf legen. Unter anderem sogar die Steuerung fürs Apple TV oder die Notizen-App. Und – nicht zu vergessen – die Screen-Recording-Funktion.

iOS 11: Screencasts mit Bordmitteln erstellen

Damit wären wir schon beim zweiten neuen Feature: denn ihr habt jetzt die Möglichkeit, mit Bordmitteln Screencasts zu erstellen, um sie mit anderen zu teilen. Hierfür legt ihr die Screencast-Funktion ins Kontrollzentrum und tippt sie an, wenn ihr etwas auf eurem iPhone oder iPad abfilmen wollt. Screens von Netflix-Filmen oder ähnliche Inhalte mit Copyright-Schutz sind damit aber nicht aufnehmbar.

Mit iOS 11 könnt ihr ohne weitere Hilfsmittel Screencasts aufnehmen.  (Foto: t3n)

Screenshots unter iOS 11 schnell bearbeiten

Praktisch: Nach dem Erstellen des Screenshots wird euch eine Miniaturansicht angezeigt. Ein Tap darauf bringt euch zum Bearbeitungs-Tool. (Foto: t3n)

Früher war das Aufnehmen von Screenshots eher etwas für Nerds, mittlerweile ist es für viele ein bequemes Werkzeug, um Fotos oder andere Inhalte zu kommentieren. Das weiß auch Apple, weshalb der iPhone-Konzern die Bordmittel zum Erstellen und Bearbeiten aufgebohrt hat. Zum einen gibt es nun einen Thumbnail des erstellten Screenshots, zum anderen könnt ihr euch diesen mit einem Tap auf das kleine Bild sofort in Groß anzeigen lassen.

Zur Bearbeitung der Screenshots stehen zahlreiche Optionen bereit. (Foto: t3n)

Das ist aber nicht alles: Denn es stehen euch fortan diverse Tools und Stifte zum Bearbeiten, Ausschneiden und Teilen bereit.

Siri: Schreiben statt reden

Siri versteht mich nicht! Apple hat für dieses Problem und die Nutzung in der Öffentlichkeit endlich eine Lösung parat: Ihr könnt unter iOS 11 jetzt nämlich eure Spracheingaben mit der Tastatur nachträglich bearbeiten.

Unter iOS 11 könnt ihr Siri nun auch schriftliche Befehle geben. (Foto: t3n)

Wenn ihr gar keine Lust habt mit Siri zu sprechen, den Service aber dennoch nutzen wollt, könnt ihr in den Einstellungen unter Allgemein > Bedienungshilfen die Option „Siri schreiben“ aktivieren. Fortan könnt ihr den Assistenten entweder per „Hey Siri“ aufwecken und per Spracheingabe bedienen, oder Siri per Langdruck auf den Homebutton über das Keyboard Fragen und Aufgaben stellen.

Voller iPhone-Speicher? Einfach Apps auslagern – auch automatisch

iOS 11 hilft euch dabei, den internen Speicher zu schonen. In den Einstellungen unter „iTunes und App-Store“ findet ihr den Button „Apps auslagern“, mit dem das System automatisch ungenutzte Apps einfach löscht. Die mit der App verbundenen Daten bleiben euch aber erhalten. Wollt ihr die App später wieder installieren, sind alle eure Daten und Einstellungen noch vorhanden.

Mehr Platz schaffen: Unter iOS 11 könnt ihr Apps auslagern, die ihr nicht benötigt. (Bild: t3n)

Darüber hinaus könnt ihr auch selbst Hand anlegen: Wollt ihr eine bestimmte App selbst auslagern, bewegt euch zu Allgemein > iPhone/iPad-Speicher und wählt die entsprechende Anwendung aus. Sofern „Apps auslagern“ aktiviert ist, findet ihr hier in jeder App einen korrespondierenden Button zur manuellen Auslagerung. Die ausgelagerte App wird auf dem Homescreen anschließend als Platzhalter angezeigt.

iOS 11 bringt den Darkmode

Ein weiteres Highlight von iOS 11 ist der seit langem erwartete Darkmode, den Apple allerdings als intelligente Farbumkehrung bezeichnet. Sie ist in den Display-Einstellungen unter „Bedienungshilfen“ direkt über der seit Langem in iOS verfügbaren Farbumkehrung zu finden.

Darkmode unter iOS 11 ist noch nicht perfekt, aber nutzbar. (Foto: t3n)

Die neue Funktion kann letztlich auch als Erweiterung des bekannten Farbmodus verstanden werden. Während im bisherigen Modus alle auf dem Display angezeigten Farben invertiert werden, ist das unter der neuen Funktion nicht mehr der Fall: Nur einige Elemente werden umgekehrt, Farben von Fotos und Navigations-Buttons bleiben erhalten. Mehr dazu findet ihr in folgendem Artikel:

iOS 11: Dokumente per Notizen-App einscannen

Die Notizen-App von iOS 11 besitzt einen Dokumentenscanner. (Bild: t3n)

Apple macht mit iOS 11 die eine oder andere Drittanbieter-App überflüssig: Unter anderem könnt ihr nun in der Notizen-App Dokumente einscannen, ausrichten, unterzeichnen und archivieren.

Das Verwalten und Archivieren von Dokumenten kann künftig per Notizen-App erledigt werden. (Bild: t3n)

QR-Code scannen per Kamera-App

Eine weitere zeitersparende Funktion ist die Integration eines QR-Code-Scanners in die Kamera-App. Wenn ihr einen QR-Code vor die aktive Linse haltet, wird automatisch gescannt, ob ein QR-Code angezeigt wird. Ist das der Fall, werden entsprechende Informationen analysiert und verarbeitet.

Die Kamera-App kann ohne zusätzliche Hilfsmittel QR-Codes einscannen. Nicht nur URLs von Websites werden damit erkannt, sondern auch WLAN-Passwörter und mehr. (Screenshot: t3n)

Unter anderem könnt ihr auf diesem Wege rasch die Zugangsdaten zum fremden WLAN-Netzwerk, Kalendertermine, Kontaktdaten und mehr einlesen. Laut 9to5Mac sollen Homekit, Ortsdaten, Nachrichten und weitere Formate unterstützt werden.

iOS 11: Apple öffnet den NFC-Chip ein bisschen

Eine weitere neue Art des Datenaustauschs ist die Öffnung des NFC-Moduls seitens Apple. Bisher war der NFC-Chip lediglich auf Apple Pay beschränkt, unter iOS 11 ist der Funktionsumfang aufgebohrt worden. Bislang ist das neue Framework Core NFC jedoch auf das iPhone 7 und 7 Plus reduziert.

Der NFC-Chip kann bislang nur für Apple Pay genutzt werden. (Foto: Maik Klotz)

Künftig können mit dem NFC-Modul unter anderem NFC-Tags ausgelesen werden – beispielsweise, um Zusatzinformationen über Produkte in Ladengeschäften oder Ausstellungsstücke in Museen oder Galerien zu erhalten. Auch soll ein kontaktloser Datenaustausch mit Fitnessgeräten ermöglicht werden – ein Schreibzugriff ist aus Sicherheitsgründen aber nicht gestattet. Künftig könnte es möglich sein, dass iPhones Schlüsselkarten oder Fahrkarten wie Londons Oyster Card oder die Clipper Card der Bay Area ersetzen könnten.

WLAN-Passwort mit Freunden teilen

In iOS 11 wird das Teilen von WLAN-Passwörtern bequemer. (Foto: t3n)

Insbesondere wenn ihr ein kompliziertes Passwort für euer WLAN-Netzwerk benutzt, ist die neue Funktion zum erleichterten Teilen des Zugangs ein Segen. Wenn ihr ein iPhone oder iPad mit iOS 11 besitzt, müsst ihr das Passwort künftig nicht mehr mühsam eintippen. Stattdessen ist es ausreichend, wenn ihr ein weiteres iOS-11- oder macOS-High-Sierra-Gerät in Reichweite habt, auf dem es bereits gespeichert ist.

Zum Teilen des WLAN-Passworts muss die Daten nur ein anderes iOS- oder macOS-Gerät gespeichert haben. (Bild: 9to5Mac)

Hierfür müsst ihr das jeweilige Netzwerk in den WLAN-Einstellungen finden und es antippen. Anschließend öffnet sich das übliche Pop-up, in das ihr das Passwort eingeben müsst. Anstelle nun aber zu tippen, haltet ihr euer iOS-Gerät lediglich an das Gerät, das bereits mit dem Netz verbunden ist. Der Besitzer des Geräts muss jetzt nur noch erlauben, dass ihr das WLAN-Netz verwenden dürft.

Die fertige iOS-11-Version wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen Ende September für viele iPhone- und iPad-Modelle veröffentlicht werden. Welche Geräte kompatibel sind, haben wir in einen separaten Artikel zusammengefasst. Eines der ersten Geräte, die mit iOS 11 ab Werk ausgeliefert werden, dürfte das iPhone 8 sein, wenn es denn pünktlich fertig wird.

Zum Weiterlesen:

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