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iOS 6-Jailbreak bereits gelungen, redsn0w steht zum Download bereit

Nur wenige Tage nach Veröffentlichung der ersten Beta-Version von ist es dem Dev-Team gelungen, Apples mobiles OS zu jailbreaken. Am heutigen Freitag haben sie sogar eine erste Version des Jailbreak-Tools redsn0w veröffentlicht, an der aber wohl nur Entwickler ihre Freude haben werden.

iOS 6-Jailbreak bereits gelungen, redsn0w steht zum Download bereit

iOS 6-Jailbreak – Bisher nur für wenige iDevices

Das Jailbreak-Tool mit der Bezeichnung redsn0w 0.9.13 dev1 ist laut iPhone Dev-Team vorerst nur für Entwickler von Jailbreak-Apps geeignet und dazu in der Lage, iDevices wie das iPhone 4, iPhone 3GS und den iPod touch 4G zu knacken – aktuellere Modelle werden noch nicht unterstützt. Darüber hinaus handelt es sich um einen tethered Jailbreak. Bei dieser Art des Jailbreaks muss nach jedem Neustart das iDevice mit dem Rechner verbunden werden, um den Jailbreak zu reaktivieren.

iOS 6-Jailbreak - redsn0w knackt vorerst nur für Entwickler (Bild: Dev Team-Blog)

Zudem gibt es weitere Einschränkungen, wie in einem Artikel auf dem Dev-Team-Blog berichtet wird. Zum einen ist ein Apple-Developer-Account vonnöten, um das iPhone oder den iPod touch zu aktivieren,  zum anderen können Nutzer durch diese Jailbreak-Version ihr unlockbares Baseband verlieren. Darüber hinaus installiert redsn0w den alternativen Appstore Cydia nicht auf dem Gerät, sodass Otto-Normal-Nutzer keine Verwendung für dieses Tool haben, sofern sie schon iOS 6 Beta 1 auf ihrem iDevice laufen haben.

Wer sein iDevice knacken möchte, sollte sich zurzeit besser an iOS 5 und den untethered Jailbreak Absinthe 2.0 halten. Dieser funktioniert auf nahezu allen Geräten und bietet auch Zugriff auf Cydia. Es ist damit zu rechnen, dass das Dev-Team kurz nach der Freigabe der finalen iOS 6-Version durch einen fertigen Jailbreak bereitstellt. Ob alle iDevices sich damit knacken lassen, wäre wünschenswert.

Hier geht es zum von redsn0w 0.9.13dev2:

Nachtrag: Dieser tethered Jailbreak basiert auf dem Exploit Limera1n, den George Hotz aka Geohot  bereits im Jahr 2010 entdeckte. Apple hat keine Möglichkeit diese Sicherheitslücke zu schließen, sodass alle iDevices, die mit Apples A4-Prozessor ausgerüstet sind, knackbar bleiben. Für neuere iOS-Devices, die auf dem A5-Chip basieren, gibt es zurzeit noch keine bekannte Lösung.

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