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iOS 7: Harte Kritik am Design – Was sagt ein Experte?

    iOS 7: Harte Kritik am Design – Was sagt ein Experte?
iOS 7 Design

Eine jüngst veröffentlichter Bericht der Nielsen Norman Group kommt zu dem Schluss, dass das neue Design von Apples neuem Betriebssystem iOS 7 zu kompliziert in der Bedienung ist. Die neuen Icons und das eingeführte Flat-Design sollen dem Bedienfluss eher schaden als nutzen. Doch ist das wirklich so?

iOS-7-Design: Viel hat sich geändert

Nach sechs Jahren hat Apple das eigene Betriebssystem in vielen Punkten überarbeitet. Das Design und auch die Bedienführung wurden stark verändert. Seit der ersten Vorstellung des neuen Betriebssystem auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni diesen Jahres streiten sich die Geister darüber, ob iOS 7 gut gefällt oder eben nicht. Die finale Version ist seit einem Monat für alle Anwender verfügbar und obwohl die Upgradequote auf das neue Betriebssystem so hoch ist wie nie, hört man dieser Tage aus allen Ecken, wie schlecht es eigentlich sei.

iOS 7 steht ab sofort zum Download bereit. (Bild: Apple)
Das iOS-7-Design erhitzt die Gemüter. (Bild: Apple)

So wirkt die neue Studie der Nielsen Norman Group wie Öl im Feuer, und glaubt man manchen Medienberichten, dann ist der Wechsel der Hälfte aller Apple-Nutzer ins Android Lager sicher. Über Geschmack kann man trefflich streiten, weshalb wir einen Experten gefragt haben, was von der Studie zu halten ist und ob denn das neue iOS-7-Design aus Sicht der Nutzer nun eine Verbesserung oder Verschlechterung darstellt.

iOS-7-Design: Was sagt ein Experte?

Marcus Hauer ist Interaction-Designer und hat viele Jahre für IDEO in den USA und Europa gearbeitet, wo er unter anderem Projekte für Amazon, Microsoft, Cisco, Nokia und HackFwd verantwortlich war. IDEO ist die größte Innovationsagentur der Welt und bekannt für ihre auf Nutzer zentrierte Methoden. IDEO hat Design-Thinking als Innovationsmethode entwickelt. Bekannte Produkte von IDEO sind zum Beispiel die erste industriell hergestellte Computermaus für Apple oder der Palm. Marcus arbeitet heute als selbständiger Designer und berät Unternehmen bei der Produktentwicklung.

Foto: Marcus Hauer
Foto: Marcus Hauer

t3n.de: Marcus, du hast die Studie gelesen. Wie siehst du die Ergebnisse, hat die Nielsen Norman Group recht?

Marcus Hauer: Zuallererst muss man erst festhalten, dass weder zu dieser Studie noch in irgendeinem anderen Zusammenhang diese und andere Meinungen zu Apples iOS 7 mit echten Nutzern abgeglichen wurden. Ich habe auch viele kleine und grosse Dinge, die mir bei iOS 7 nicht gefallen oder wo ich glaube, dass diese problematisch umgesetzt wurden. Allerdings überwiegen bei mir die Änderungen, die ich auch jetzt nach längerer Benutzung als positiv empfinde. Ich persönlich bin natürlich auch froh, dass es jetzt weniger Filz, Leinen und Holz gibt und mehr Augenmerk auf meine Inhalte gelegt wird.

t3n.de: Nielsen bemängelt, dass Buttons nicht als solche zu erkennen sind und sich nicht von normalen Beschriftungen unterscheiden.

Marcus Hauer: Stimmt. Man kann aber auch sehen, dass Apples Umsetzung (in der Studie die Settings-Page von Mail) durchaus funktioniert und dann ein wirklich schlechtes Beispiel namens „Mobile Inspect“ herangezogen wird. Das ist weder eine von Apple gemachte App, noch folgt diese den von Apple publizierten Guidelines zu iOS 7. Im Detail steht doch fest, dass eigentlich diese „Tap-Targets“ immer in einer anderen Farbe als Schwarz sein sollten. Zumindest halten sich alle Apple-Apps an diese Idee. Apple lässt hier ja auch die Möglichkeit offen, anstatt Text, der besonders in so langen Sprachen wie Deutsch schnell zu lang sein kann, Icons zu benutzen.

t3n.de: Der größte Kritik bekommt Apple aufgrund der neuen Icons. Die Nielsen Norman Group schreibt sogar: „Apple has demolished millions of hours of user learning by changing the icons.“ Wie schwer wiegen diese Änderungen auf den Anwender tatsächlich?

Marcus Hauer: Hier benutze ich immer gern das Beispiel einer Küche, in der ich auch nach einem Tag weiß, wie die Schubladen aufgehen und in welchem Schrank sich was befindet. Ganz ohne Icons, Tutorials und Labels. Meine Kinder wussten zumindest nach einem Tag, welches Icon was war. Als Designer bin ich bei einigen Icons, wie viele meine Kollegen, etwas irritiert und hoffe, dass hier noch mal nachgebessert wird. Das ist natürlich Geschmackssache und mittlerweile kann ich mit den Icons auch ohne ständigem Bluthochdruck leben.

t3n.deAuch der Swipe stellt die Nutzer laut Nielsen Norman Group vor neue Herausforderungen. Wie schätzt du das ein?

Marcus Hauer: Das ist sicher ein kleines Usability-Problem. In meinem limitierten Test haben viele gar keine Möglichkeit, diese sogenannten Edge-Swipes zu finden, da meist auf dem Bildschirm geswiped wird. Am iPad kann das eher passieren, da mehr Platz zum Ausholen für den Finger ist. Apple versucht hier, neue Interaktionen zu etablieren, und ich persönlich benutze jetzt ständig die Spotlight-Suche, was ich vorher nie gemacht hatte.

t3n.deLast but not least scheint iOS 7 nicht besser als der Vorgänger zu sein. Kann ein so großes Unternehmen, das bekannt für gutes und durchgängiges Design ist, so falsch gelegen haben?

Marcus Hauer: Die wichtigste Frage für mich bleibt: Hätte Apple noch ein Jahr warten und eine besser durchdachtere Version veröffentlichen können? Ich glaube nein, da der Druck von außen bezüglich Veränderungen zu groß war und Jony Ive seine neue Handschrift umsetzten wollte. Darunter können bei einem so komplexen System natürlich einzelne Interaktionen leiden. Ich bin mir sicher, das wird sich nächstes Jahr weiter zum Positiven ändern.

t3n.deVielen Dank, Marcus, für das Interview.

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12 Reaktionen
Macmaniac
Macmaniac

Die bösen Ungläubigen rütteln wieder an seiner großen Handbremse und
Nielsens Dogmen biegen sich behäbig dem Trend- und Technologiewind hinterher.

1998 konnte alles nicht einfach und platt genug sein, Skeuomorphismen waren ein non go, lange Scrollseiten zählten zu den größten Designfehlern und neue Programmiersprachen waren völlig indiskutabel...

Er mag ein großer Guru der Fachidioten im Elfenbeinturm sein, jedoch hat er weder Geschmack, noch Spass, noch Visionen. Erfreuen wir uns also in drei Jahren auf eine aktualisierte Ausgabe seines Buches und zurechtgestutzten Studien.

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iUser
iUser

Wie schön, dass man seine eigene Meinung nicht mehr äußern darf, ohne dass Hyänen über einen herfallen und einen beleidigen. Freunde, a bisserl mehr Respekt vor den Ansichten anderer bitte...

So, und nu äußere ich meine Meinung doch!

Stimme zu, dass iOS 7 voller Fehler ist und deutlich schlechter von der Bedienbarkeit her. Warum? Weil ich a) jeden Tag weitere Fehler entdecke und b) mich wie Steve Jobs - aber viele andere, die iOS 7 verteidigen offenbar nicht - mit Typographie und Nutzungshilfen intensiv beschäftigt habe.

Keiner behauptet, dass es unmöglich ist, ein iOS 7 zu bedienen, es macht nur keinen Spaß und erfordert höhere Konzentration als bei iOS 6.

Steve Jobs hat so wert drauf gelegt, dass die Software bedienbar ist ohne ne Anleitung lesen zu müssen, alles intuitiv, nutzerfreundlich, im Sinne all dessen, was er selbst über die Lesbarkeit von Schriften, Bedienungshilfen und Co. je gelernt hat. Leider ist jetzt niemand mehr in den höheren Rängen von Apple, der dieses Verständnis so verinnerlicht hat...

Ich nutze seit 10 Jahren Apple, weil sie in all den Jahren einfach immer die besseren Produkte hatten. Aber seit iOS 7, das mich eher an das nutzerunfreundliche Android erinnert, und bunten Plastikhandys ist mir klar, dass Apple nun nicht mehr die besseren Produkte liefern wird. Und DAS macht mir viel mehr als Entwicklung perspektivisch viel mehr Sorgen als iOS 7 allein...

Für mich als Nutzer gibt es jetzt kein mit Abstand besseres mobile OS mehr, wann ist mein OS X nicht mehr das bessere Betriebssystem? Kommen knallbunte Plastik Macs, außen billig-billig, innen buggy? Welche Verschlimmbesserung könnte man Apple TV antun?

Ich hoffe einfach noch, dass man bei Apple die Kritik sehr ernst nimmt und bereits an Lösungen arbeitet. Und ich kann nur beten, dass etwas von Steve Jobs Perfektionismus und Qualitätsanspruch bei Apple überleben wird. Sonst sehe ich, dass der Zenit überschritten ist, und der Gigant wie andere auch in 10 Jahren ums Überleben kämpfen wird, weil ein anderes Unternehmen das bessere Produkt liefert... Bis dahin allerdings bittere Zeiten...

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Jonas
Jonas

Dann bleiben wir am besten gleich bei Hackebeil und Steinmesser.

Ich hasse diese "Never-touch-a-running-system"-Mentalität von vielen Deutschen (war in der Vergangenheit so, siehe Win8, und wird auch bei ios wieder sehr gut unter Beweis gestellt).

Neuem wird so ungern eine Chance gegeben, weil sich nicht auf Neuem eingelassen wird. Es ist ja auch bequemer, beim Alten zu bleiben, man muss sich ja nicht bemühen.

Aber hey, so funktioniert Fortschritt nicht.

Meine Frau hat gerade das S4 ausgepackt, vorher ein älteres Android-Gerät gehabt und kommt nun überhaupt nicht zurecht. Es ist unübersichtlich ohne Ende, teilweise Buttons und Beschriftungen teilweise unüberlegt und unverständlich für Einsteiger.

Und bevor hier jemand auf die Idee kommt: Ey, der ist doch eh nur so ein bescheuerter Appel-Fanboy, die muss ich enttäuschen, bin seit Jahren zufriedener Android-Benutzer, habe aber Berufs-wegen viel mit ios-Geräten zu tun.

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Fabian
Fabian

Entschuldigung - aber auch ein Experte sieht sich das aus dem fachlichen Aspekt an. Guckt in gängige Foren oder Mailinglisten, da hagelt es nur so von Kritik. Das Design mag fachlich großartig sein, leider hat Apple vergessen, an die User zu denken, die Flat Design nicht mögen (Windows 8…), es schlecht zu bedienen finden (zu dünne Linien, …) oder schlichtweg keine Lust haben, ständig ein komplett neues UI mit komplett neuer UX zu sehen.
Aus Usersicht ist das ganz furchtbar und Apple sollte besser alsbald ein Update mit dem alten Design rausgeben, sonst war das mein letztes offizielles iOS.

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Sup
Sup

@Stevecologne:
Also ich hab keine Ahnung wie du dein Smartphone bedienst, aber es scheint mir, dass du, wie von donbonzo schon angemerkt, etwas an deiner Feinmotorik arbeiten musst.
Ich kann dir aus deiner gesamten Liste nur ein einem einzigen Punkt zustimmen: Symbole wie für Gamecenter und Fotos sind in der Tat wenig aussagekräftig.
Wenn dir die Parallax-Effekte nicht gefallen oder dir davon schlecht wird, dann stelle sie ab! Wenn dir die Schriften nicht dick genug sind, dann stell sie auf "bold" um.
Wenn dir die Schriftgröße in den Apps nicht passt, dann stell die Schriftgröße höher.
Wenn du dein iPhone versehentlich in der Hose entsperrst, dann hör auf in deiner Hosentasche mit deinen Handen rumzufüchteln (wie man unabsichtlich Home- oder Standby-Button drücken kann und danach zufällig noch die Swipegeste ausführt ist mir ein Rätsel).

Das Design ist sicher Geschmackssache, aber die Beschreibung "altbacken" trifft, wie ich finde überhaupt nicht zu.
Ich für meinen Teil, bin super zufrieden mit iOS7 und möchte es definitiv nicht mehr missen.

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donbonzo
donbonzo

@Stevecologne:

Ich weiß nicht, ob ein Smartphone das richtige für dich ist. Wenn man es nicht hinbekommt, Icons im Controlcenter zu treffen und ähnliches, dann sollten Grobmotoriker wie du sich lieber ein Rentner-Handy holen mit großen Tasten, damit man nicht ausversehen was falsches macht.
Wenn alles so undeutlich zu erkennen ist für dich, solltest du mal einen Termin beim Augenarzt machen.
Ausserdem solltest du dir mal überlegen eine vernünftige Hülle zu kaufen, wenn du noch nicht mal das controlcenter öffnen kannst.
Es können unter iOS7 locker 100 Apps in einen Ordner. Wo ist jetzt der Nachteil?
Ich weiß ja nicht was du in deiner Hosentasche machst, aber ich entsperre mein iPhone nicht unabsichtlich.
Ich finde es einfach völlig übertrieben wie du urteilst. Klar kann man das Design nicht mögen, das kann ich noch nachvollziehen, aber man sollte nicht über Dinge urteilen, die man noch nicht mal in der Lage ist zu bedienen.
Und da gibt es durchaus kompliziertere Produkte der Konkurrenz.

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info425
info425

Ich kenne viele Leute, die erst gegen iOS7 gewettert haben. Letztendlich ist KEINER davon enttäuscht. Die Veränderungen sind marginal, die Bedienung nach wie vor intuitiv. Das Control-Center ist das Beste was hinzugekommen ist. Ich nutze es mehrmals täglich für BT an / aus, Taschenlampe und Bildschirm hell / dunkel und um den Airport oder die Dreambox als Ausgabe zu wählen.

Ich habe genau einen halben Tag benötigt, um mich damit anzufreunden. Ich bin mehr als zufrieden damit und möchte es nicht mehr missen.

An alle Flachzangen, die am liebsten Ihr Windows95 zurück haben wollen, kann ich nur sagen:" Erstmal besser machen!" Ansonsten: "...Einfach mal die Fresse halten" -frei nach Nuhr.

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SteveCologne
SteveCologne

Warum iOS7 so nervt (und mich so sehr enttäuscht):

Schon nach der Vorstellung im Juni konnte ich mich so gar nicht mit dem neuen Design anfreunden. Einige der neuen Funktionen fand ich aber zunächst gut.

Gleich nach dem Launch im September habe ich iOS7 auf meinem iPad3 und zwischenzeitlich auch im Apple-Shop auf iPhone 5s und 5c ausgiebig getestet. 
Nun kann ich für mich mit reinem Gewissen behaupten: iOS7 ist absoluter Schrott und keinesfalls wert auf ein Apple-Gerät gespielt zu werden.

Die neuen Funktionen sind alle völlig entbehrlich, teilweise sogar störend. Das so sehr gelobte Control-Center bringt mir mehr Nachteile als Vorteile, da ich regelmäßig unbeabsichtigt irgendwas aus oder anschalte. Das schlimmste ist jedoch das Gesamtdesign. 90er Jahre Icon-Style, grelle und zu bunte Farben, grelle Hintergründe, blasse und dünne Schriften, nutzlose und kontrastraubende Transparenz, fehlende Buttons, kastrierter Taschenrechner, und so weiter.

Am alten aber bewährten Skeuomorphism-Design stört mich nur diese unaussprechliche Bezeichnung.

Nicht zuletzt wegen der vielen mittlerweile berichteten Fehler bin ich glücklich, dass ich mein iPad3 noch am gleichen Tag wieder downgraden konnte und nun auf unseren iOS-Devices völlig frei bin von iOS7.

Das Problem ist nur, dass Apple den iOS7-unfreundlichen User damit nun von wichtigen Technik- oder Sicherheitsupdates abschneidet. Das ist für mich völlig inakzeptabel.

Nun der Versuch einer Aufzählung der Nachteile von iOS7 (Vorteile habe ich noch keine gefunden):

- Fehler, Fehler, Fehler, … und noch ein paar Fehler.

- Das Control-Center ist sehr überladen, so dass man leicht unabsichtlich Funktionen ein oder ausschaltet

- Das Control-Center bietet nur geringen Kontrast. Abhängig vom Hintergrund ist es manchmal unmöglich ein Symbol klar zu erkennen.

- Das Control-Center ist nicht aufrufbar, wenn man sein Gerät in einer Hülle mit einem Rand aufbewahrt.

- Man öffnet das Control Center häufig unabsichtlich während man über den Bildschirm scrollt.

- Viele Icons haben seltsame Farben die entweder zu verwaschen, aber meistens zu grell sind.

- Viele Icons haben ein seltsames Design, welches nichts mit der Funktion zu tun hat (z.B. Game-Center, Erinnerungen, Fotos, …)

- Das Flat-Design wirkt altbacken (90er-Jahre Icon-Style).

- Transparenz zerstört den Kontrast und lenkt ab.
 Es ist schwieriger, die eigentliche Funktion schnell auszumachen.
- 3D- oder Bewegungseffekte haben keinen Vorteil, aber sie können empfindliche Nutzer verwirren oder Schwindel erzeugen.
- Das Auswahlrad (Picker) sieht jetzt aus, als hätte ein Praktikant mal programmieren geübt und erfüllt kaum seine Funktion.

- Ordner können in einem Bildschirm nur noch 9 Icons enthalten (16 in iOS6 auf dem iPhone, 20 auf dem iPad). Wenn man nicht mehr als 16/20 Icons in einem Ordner benötigt, behält man mit iOS6 die bessere Übersicht.

- Fehlende Buttons erschweren es, eine Funktion als solche zu erkennen. Oft weiß man nicht ob sich hinter einem Begriff eine Funktion verbirgt oder ob es nur ein Name, Titel oder eine Beschreibung ist.

- Viele Funktionen sind NUR nutzbar, wenn man genau weiß, wo sie versteckt sind bzw. wie man sie aufruft. Vieles ist nicht mehr selbsterklärend und somit für ungewohnte Nutzer kaum zugänglich.

- Der Taschenrechner hat in der Standardansicht keine Speichertasten mehr.

- Die Tasten des Taschenrechners sind nicht gegeneinander abgegrenzt und es besteht eher die Gefahr der Falscheingabe.

- Die Notizen-App hat einen sehr grellen Hintergrund und ist nicht mehr so “augenfreundlich” wie der bewährte “Papier-Look” von iOS6.

- Der Kalender ist verwirrend und nicht gut aufgebaut.

- Die Schriften sind zu dünn und daher oft kaum lesbar.

- Die neue Unlock-Funktion über den gesamten Bildschirm birgt die Gefahr, dass man das iPhone unabsichtlich in der Hosentasche entsperrt.

- Um die Spotlight-Suche zu öffnen muss man abwärts wischen. Oft öffnet such versehentlich eine App oder man scrollt runter oder man öffnet das Mitteilungs-Center.

- Die Spotlight-Suche ist nicht mehr so mächtig wie vorher. In iOS6 konnte man z.B. noch das Web damit durchsuchen. Dies geht in iOS7 nicht mehr.

- Die Vorschaufunktion in der Taskleiste ist meistens nutzlos. Wenn man nur die App umschalten möchte – und das ist, was man meistens mit der Taskleiste machen möchte – hat man weniger Apps im Blick und muss mehr hin und her scrollen.

- Die Mediensteuerung ist häufig schwieriger zu bedienen.

- Der “Neu”-Indikator an neuen Apps ist kaum als solcher zu erkennen.

- Es ist schwieriger aus einer Nachricht in die Kontakte zu wechseln.


… und viele Andere :(

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Martin S.
Martin S.

iOS7 ist die größte Sch***e. Es ist hässlich, langsam, voller unnötiger Gimmicks und inkonsistent. Ich hab die Schnauze voll von Apple.

Antworten
rkr
rkr

Ich selbst würde mich schon als designaffinen Menschen bezeichnen. Zwar setze ich seit jeher auf Android (pur), jedoch kann ich die vielen User verstehen, die nach einem Upgrade auf iOS7 unzufrieden bis enttäuscht sind. Meine Frau hat selbst ein iPhone4S und findet das neue Design schrecklich.

Design ist Geschmackssache und ich finde es total ok, wenn Leute das neue Design mögen und als Fortschritt bezeichnen. Aber übersichtlicher und poweruserfreundlicher ist das neue Design in meinen Augen eher nicht. Eher erhöhter Schwierigkeitsgrad.

Antworten
André
André

"Ich habe auch viele kleine und grosse Dinge, die mir bei iOS 7 nicht gefallen..."
Hätte mich interessiert welche. Des Weiteren drängt sich der Eindruck auf das Marcus "damit leben" kann, aber Begeisterung ist nicht zu bemerken. Was schon ein schwaches Bild auf das OS zeichnet.

Antworten
werner
werner

Nielsen ist doch so was von rückständig.. die würden sicher noch eine Drehkurbel fordern. Vergesst den Nielsen-Nonsens..

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