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iOS 7: Nielsen Norman Group veröffentlicht vernichtende Studie zur Usability

iOS 7: Nielsen Norman Group veröffentlicht vernichtende Studie zur Usability

Eine der Nielsen Norman Group setzt sich mit der neuen Oberfläche von auseinander. Dabei kommen die UX-Experten zu einem ernüchternden Ergebnis.

iOS 7: Nielsen Norman Group veröffentlicht vernichtende Studie zur Usability
iOS 7: Kontakte im Flat-Design bietet Cobooks. (Bild: placeit.breezi.com / App-Store)
iOS 7: UX-Studie sieht neue Oberfläche als Rückschritt an. (Bild: placeit.net / App-Store)

iOS 7: User-Experience soll sich verschechtert haben

Die Veröffentlichung von iOS 7 hat zu heftigen Diskussionen unter den Nutzern geführt. Noch nie wurde das mobile Betriebssystem seit seiner Vorstellung im Jahr 2007 so radikal verändert. Grund genug für die Beratungsfirma Nielsen Norman Group, einen Blick auf die Nutzungserfahrung zu werfen. Das Unternehmen mit Fokus auf UX-Beratung hatte sich bereits in einer Tablet-Studie gegen den Flat-Design-Trend ausgesprochen. Wenig überraschend fällt demnach das Ergebnis der iOS-7-Studie aus.

Ein Kritikpunkt des Teams um den Usability-Experten Jakob Nielsen sind Buttons im Flat Design. Generell seien sie nicht gut genug als Buttons zu erkennen, wobei man einräumt, dass zumindest Apple genug andere visuelle Anhaltspunkte für die klickbaren Bereiche in ihren Apps untergebracht habe. Als Beispiel wird die Einrichtung von E-Mail-Konten genannt. Dort nutze Apple Elemente, die Nutzer klar vom Websurfen und früheren iOS-Versionen kennen dürften.

Allerdings sieht man bei der Nielsen Norman Group noch andere Probleme mit iOS 7. Zwar sei die Idee des Kontrollzentrums lobenswert, wie man es aufruft, könne aber Probleme mit sich bringen. Generell sieht man Unklarheiten bei den verschiedenen Swipe-Gesten. Ein Problem, das die Gruppe schon bei Windows 8 angeprangert hat.

iOS 7: Mehr und mehr Apps entsprechen dem neuen Interface-Look. (Screenshots: Steve Streza / Tumblr)
iOS 7: Flat Design wirkt sich negativ auf die Nutzung aus. (Screenshots: Steve Streza / Tumblr)

iOS-7-Studie: Flat Design soll oft zu Fehlern führen

Leider, so die Studie, seien Design-Richtlinien die sich auf Flat Design beziehen, leicht misszuverstehen, weshalb andere App-Entwickler leicht Fehler machen würden, unter denen das Nutzungserlebnis leiden könnte. Apps, die keine Umrandung oder ähnliche visuelle Hinweise liefern würden, dass es sich bei einem Element um ein klickbares handelt, würden es Nutzern unnötig schwer machen.

Zusammenfassend sieht man die Veränderungen als schweren Schlag für das Nutzungserlebnis. Darüber könnten auch einige Verbesserungen nicht hinwegtäuschen. Außerdem seien Veränderungen immer schlecht, schließlich hätten die Nutzer Millionen von Stunden Zeit gehabt, sich an die Steuerung zu gewöhnen. Ein Umstand den Apple mit dem Update auf iOS 7 zunichte gemacht habe. Immerhin sieht man in iOS 7 in seiner jetzigen Form aber ein lehrreiches Beispiel für eine negative Veränderung.

Experten-Meinung: Zu den Vorwürfen der Studie haben wir den Interaction-Designer Marcus Heuer in einem Interview befragt, das ihr hier lesen könnt.

via www.mobilegeeks.de

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4 Antworten
  1. von Daniel am 18.10.2013 (13:59 Uhr)

    "Außerdem seien Veränderungen immer schlecht, schließlich hätten die Nutzer Millionen von Stunden Zeit gehabt, sich an die Steuerung zu gewöhnen."

    Also so steht das nun wirklich weder im Original-Report noch auf mobilegeeks. Nielsen bezieht sich in der Aussage doch eindeutig auf die Art und Weise wie die App-Icons und Buttons geändert wurden und nicht auf Veränderungen an sich.

    Das informativste an dem Artikel war der Link zum Original.

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  2. von Alex am 19.10.2013 (12:30 Uhr)

    Hallo. Ihr verweist hier nicht auf eine "vernichtende Studie zur Usability", sondern auf einen guten aber einfachen Artikel. In Zukunft bitte vernünftig recherchieren, Inhalte wahrheitsgemäß wiedergeben, auf überzogene Headlines verzichten. Sonst kann ich mich auf eure Informationen nicht verlassen.

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  3. von info425 am 19.10.2013 (18:09 Uhr)

    Bildzeitungsnivau - bitte weniger davon

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  4. von itanum am 17.12.2013 (10:46 Uhr)

    Wer hat die Studie in Auftrag gegeben bzw, zahlt diese?
    > Bitte macht noch ein l in die Subheadline: versch_echtert

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