"But First A Few Updates"
"We´ve got something great to show you!" rief Steve Jobs der Menge im überfüllten Yerba Buena Center zu. "But first a few updates." Nicht ohne Stolz konnte Jobs verkünden, dass über den neuen Dienst iBooks innerhalb eines Zeitraumes von weniger als einem Jahr bereits mehr als 100 Millionen Bücher verkauft wurden. Soeben wurde das 100 Millionste iPhone ausgeliefert und das iPad legte mit 15 Millionen verkauften Einheiten den besten Produktstart hin, den Apple jemals hatte. Natürlich konnte Jobs sich einige Seitenhiebe in Richtung Wettbewerb nicht verkneifen. So machte er sich darüber lustig, dass man zunächst den Preis des iPad für zu hoch hielt. "But ask our competitors now."
Wie Scoble nicht müde wird zu betonen: "It´s all about the app, stupid." Über 65.000 iPad -optimierte Apps stünden mittlerweile im App Store, vergleichen mit 100 Tablet-optimierten Android-Apps. In einem Videoeinspieler zeigte Apple dann die weniger alltäglichen Anwendungsfälle des iPad. So wird es in Bildung und Wissenschaft zu Zwecken eingesetzt, für die ein normaler Computer nicht geeignet wäre. Apples iPad sei daher ein Post-PC-Device, eine Technik, die den PC beerben kann.
Das iPad 2 - Dünner, leichter, leistungsfähiger und ja, mit Kameras
Und dann war es soweit. Jobs stellte das iPad 2 vor. Danach habe das iPad 2 ein vollständig neues Design. Auch ein neuer Dual Core Chip, A5 genannt, kommt zum Einsatz. Die CPU soll doppelt so schnell sein wie zuvor und die Grafikleistung soll sich um das Neunfache steigern, während der Stromverbrauch identisch bleibt. Wie erwartet kommt das iPad 2 mit zwei Kameras. Räumliche Orientierung erreicht das iPad 2 mit einem Gyroskop.
Die augenfälligste Neuerung aber ist, dass das neue iPad ein Drittel dünner ist. Statt 13,4 mm kommt es nur noch auf eine Dicke von 8,8 mm. Damit ist es sogar dünner als das iPhone 4. Im Vergleich zur ersten Generation soll das iPad 2 runde 150 Gramm leichter sein. Wen es interessiert: Es wird auch in weiß angeboten und zwar vom ersten Tag an. Trotz der reduzierten Gehäusegröße soll auch weiterhin mit 10 Stunden Akkulaufzeit gerechnet werden können. Ebenfalls identisch bleiben die Preise. Wie bisher wird es sechs Modelle geben: 16, 32, 64 GB, jeweils mit WLAN und UMTS oder nur WLAN. Marktstart in den USA ist der 11. März. In vielen anderen Ländern, darunter auch in Deutschland soll das iPad 2 ab dem 25. März erhältlich sein.
Wie beim letzten Mal darf damit gerechnet werden, dass Apple die US-Preise einfach mit einem EUR-Zeichen versieht. Danach müssen wir auf folgende Preise gefasst sein: iPad 2/Wi-Fi/16 GB: 499 EUR, iPad 2/Wi-Fi/32 GB: 599 EUR und iPad 2/WiFi/64 GB: 699 EUR. Die Modelle mit UMTS und GPS kosten wie bisher bei ansonsten gleicher Ausstattung jeweils 130 EUR mehr. Im vorigen Jahr erschreckten die Preise noch. In diesem Jahr kennen wir die Preisschilder der Honeycomb-Fraktion, vor der sich Apple nun preislich beim besten Willen nicht zu verstecken braucht. Übrigens wurden im Nachgang zur gestrigen Präsentation alle iPad 1 Modelle um 120 EUR im Preis gesenkt. Aktuell kann man demnach schon ab 379 EUR zum iPad-Nutzer werden.
Neues Zubehör für das iPad 2 - wenig spektakulär
Damit wendete sich Jobs der Präsentation neuen Zubehörs zu. Interessant ist ein Kabel, das über den Dock-Connector angeschlossen wird und das iPad zu laden imstande ist, während iPad-Inhalte via HDMI auf dem Fernseher angezeigt werden können. Die Ausgabe soll bis 1080p möglich sein und grundsätzlich mit allen Apps funktionieren. Preisschild in den USA: 39 USD.
Anders als bisher bietet Apple keine Taschen für das iPad 2 an, sondern lediglich eine Schutzklappe für den Bildschirm. Es wird mit Magneten gehalten und ist in der Lage, das iPad automatisch an- oder abzuschalten, je nach Position der Klappe. Das Cover ist aus Polyurethan gefertigt und mit einer Oberfläche aus Mikrofaser versehen, so dass beim Schließen ein gewisser Reinigungseffekt am Touchscreen eintritt. Preisschild in den USA: 39 USD. Das Cover wird auch in Leder, dann für 69 USD angeboten.
iOS 4.3 - völlig unspektakulär
An diesem Punkt übergab Jobs an Steve Forstall, der die auf dem iPad 2 verwendeten iOS-Version 4.3 näher vorstellte. Wichtigste Neuerung: Die Geschwindigkeit des integrierten Browsers wurde stark verbessert, Javascript soll doppelt so schnell als bisher ausgeführt werden, was bekanntlich für HTML5 von entscheidender Bedeutung ist. Große Verbesserungen soll es auch an der Airplay-Technologie geben. Danach soll sie in erster Linie jetzt wohl zuverlässig funktionieren;) Mit iOS 4.3 können auch Apps auf Airplay-fähige Geräte streamen. Sehen wir künftig verstärkt Videofilme als Apps?
iMovie für iPad - Videobearbeitung unterwegs
Nach einer alles in allem unspektakulären Vorstellung zu iOS 4.3 verließ Forstall die Bühne, um wieder an Jobs abzugeben. Dieser betrat die Bühne mit den Worten: "We´ve got two more apps to introduce today." Laut Jobs sollen die von Apple selbst entwickelten Apps stets die Messlatte in ihrem jeweiligen Gebiet hoch legen, damit Entwickler angespornt sind, noch höhere Qualität zu liefern.
Das neue iMovie wird als Universal App ab dem 11. März für 4,99 USD im App Store erhältlich sein. Somit kommen auch iPhone 4 Besitzer in den Genuss der neuen UI.
GarageBand für iPad - Musizieren On The Go
Die zweite noch vorzustellende App war GarageBand für das iPad. Auch diese App ist mit der OSX-Version sehr vergleichbar. Zudem sind iPad2- und OSX-Version in der Lage zu kooperieren, indem Projekte zwischen den Geräten ausgetauscht werden. So kann man unterwegs mit einigen Ideen beginnen und den Song am heimischen Mac fertig stellen. Über einen Dock-Connector lassen sich auch "echte" Instrumente anschließen. Bei der Optik der virtuellen Instrumente hat sich Apple größte Mühe gegeben. Auch beim Wechsel zwischen Instrumenten gleichen Prinzips ändert sich die Optik. So sieht ein Synthesizer anders aus als ein Klavier.
Auch GarageBand für iPad wird ab dem 11. März für 4,99 USD im App Store verfügbar sein.
Nach einigen Rückblenden und Zusammenfassungen beendete Jobs die Präsentation mit einem weiteren Seitenhieb auf den Wettbewerb, der nach seiner Auffassung glaube, man könne Tablets produzieren wie PCs. Die Hardware mache der eine, die Software der andere. Jobs und sein Team seien jedoch mit Leib und Seele davon überzeugt, dass dies der absolut falsche Weg sei.
iPad 2: Was Jobs nicht gesagt hat
Es wurde viel spekuliert über weitere Anschlüsse und Erweiterungsmöglichkeiten. Kollege Jan Tißler hatte alle Gerüchte bereits einem iPad 2 Wahrscheinlichkeits-Check unterzogen. Von Thunderbolt war zuletzt die Rede und sogar von Speicherkartenslots, neue Multitouchgesten wurden vorhergesagt, genau wie das Verschwinden des Homebutton. Ein Retina-Display sollte das neue iPad haben und über Standardanschlüsse wie USB wurde nachgedacht. Wie sieht es damit nun aus?
Nun, den Homebutton konnte ich auf der Präsentation klar erkennen. Ein Retinadisplay habe ich nicht gesehen, neue Gesten wurden nicht gezeigt und wenn von Anschlüssen die Rede war, dann stets vom Dock-Connector. Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage: All das kommt nicht im neuen iPad 2.
So bietet das iPad 2 in kurzer Zusammenfassung und im Vergleich zur ersten iPad-Generation:
- einen doppelt so schnellen Prozessor
- die neunfache Grafikleistung
- ein um ein Drittel dünneres und auf Wunsch weißes Gehäuse
- etwa 150 Gramm weniger Gewicht
- zwei Kameras und die damit verbundenen Möglichkeiten wie Facetime, iMovie etc.
- HDMI-Ausgabequalitäten mit einem speziellen Zubehörkabel
- ein paar schicke Apps, sowie ein Update des iOS zum Marktstart
Damit ist die Revolution ausgeblieben. Andererseits sollte man die Kirche im Dorf lassen und sehen, dass das iPad 2 definitiv eine Weiterentwicklung des Gerätes in die richtige Richtung darstellt. War die erste Generation bereits wahnsinnig erfolgreich, gibt es zumindest keine Gründe, warum die zweite Generation nicht noch wesentlich erfolgreicher sein soll. Immerhin ist sie noch mobiler und dabei leistungsfähiger. Jobs hat heute keine Technikgeschichte geschrieben, aber dem Wettbewerb, insbesondere den gehypten Android 3 Tablets von Samsung und Motorola einen derben Setback versetzt. Und das nicht zuletzt wegen des Preises.
Ich glaube, ich versuche noch schnell eine Vorbestellung abzusetzen. Und Ihr? Enttäuschung oder Begeisterung? Wer kauft sich eins?



![Wie das iPad Mini das Bildungssystem revolutionieren wird [Kommentar]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-410277_classroom_48696_medium.jpg)





von Steve Jobs stellt das iPad 2 persönlich… 02.03.2011 (21:26Uhr) 1.
[...] Die ganze Keynote habe ich für T3N zusammengefasst>> [...]
von Jan Tißler 02.03.2011 (21:48Uhr) 2.
Na, da lag ich mit meiner konservativen Einschätzung der Gerüchte ja ganz gut. Da ich schon ein iPad habe, reizt mich das Modell 2 jetzt erst einmal nicht. Dünner und ein bisschen leichter ist mir egal. Die Kameras brauche ich nicht. Und auf die größere Rechenpower kann ich sicher auch noch einmal ein Jahr verzichten... Sage ich jetzt mal so ;-)
von KoLa 02.03.2011 (23:13Uhr) 3.
Als iPad-Spaeteinsteiger, und bis dato nur iPhone 3GS Nutzers, werde ich Ende des Monats beim iPad 2 zuschlagen, auch wenn die Preise des iPad 1 tagesaktuell um ca. EUR 120,00 herabgesetzt wurden; bestechend finde ich schon die vorausgesagte Verneunfachung der Grafikleistung; fuer die Darstellung eines von mir geliebten GRIB-Viewers duerfte sich dieser Umstand mehr als bemerkbar machen ...
von Das ist neu am Apple iPad 2 02.03.2011 (23:30Uhr) 4.
[...] iPad 2: Alle Fakten zu Apples neuem Tablet – Hier kannst du nachlesen was Steve Jobs nicht gesagt hast, eine sehr gute Zusammenfassung [...]
von Toner 03.03.2011 (01:10Uhr) 5.
Hammer Teil das iPad 2!
Ich hatte auf Thunderbolt gehofft, aber nun kommt es mit GarageBand.
Das Apogee Jam finde ich auch echt interessant....
Hab hier die Seite entdeckt. Nettes Teil
http://www.apogeedigital.com/products/jam.php
von dpetereit 03.03.2011 (08:12Uhr) 6.
Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, will ich das Teil immer noch haben. Grmbl. Obschon ich ein iPad 1, iPhone 4, Galaxy Tab und HTC Desire habe. Ich bin ein Junkie. HIIILLFEE
von Norman 03.03.2011 (08:55Uhr) 7.
Also ein voll ausgestattetes iPad 2 ist nicht günstiger als z.B. das Motorola Xoom, bietet aber "nur" mehr Speicher und hat dafür aber z.B. keinen USB-Anschluss. Ich finde also das Apple hier mit dem iPad 2 von der Hardware und vom Preis gleichauf mit der Konkurrenz liegt, mehr aber nicht. Von der Software gibt es für das iPad natürlich schon deutlich mehr Apps, hier muss Android erst noch aufholen.
Natürlich wird es einem iPad (1) oder iPhone - Kunden hier in den Sinn kommen, zur Konkurrenz wechseln zu müssen, denn diese bieten Hardwaretechnisch nicht mehr und haben weniger Software zur Verfügung. Aber man muss das auch mal aus der Sicht der vielen Android-Smartphone-User sehen. Warum sollten die sich ein iPad bzw. iOS-Gerät zulegen, wo sie doch schon ein Android-Smartphone haben. Die warten sicher eher auf die Honeycomb-Tablets, auch wenn diese nicht mehr bieten als das iPad 2. Natürlich wird Apple auch vom iPad 2 wieder massig viele Geräte verkaufen. Aber die Konkurrenz wird sicher auch ihre Tablets an die Android-Kunden verkaufen können.
von dpetereit 03.03.2011 (09:59Uhr) 8.
@Norman: iOS 4.3 wird auch auf dem iPhone 3GS, dem iPad 1 und dem iPod ab Gen 3 laufen. Auf welchen älteren Geräten wird nochmal Android 3 funktionieren?
von Norman 03.03.2011 (10:16Uhr) 9.
@Dieter : Die Frage ist doch eher, welche Android-Apps nicht unter Honeycomb laufen. Da gibt es keine Probleme. Und warum sollten Android-User ihre Spiele und Anwendungen nochmal für das iOS kaufen, wo sie doch die schon gekauften Apps auch auf einem Honeycomb-Tablet verwenden können? Es gibt für Android-User also keinen Grund, nun zwingend auf das iPad zu setzen. Es bietet für die keinen Mehrwert, mal von den verfügbaren Tablet-Apps abgesehen.
Es will damit ja keineswegs sagen dass das iPad 2 schlecht wäre, denn es ist ein tolles Gerät. Aber ich bin mir sicher dass viele Android-User lieber zu einem Android-Tablet greifen werden. Und deshalb braucht die Konkurrenz sich nicht zu fürchten, dass die keine Tablets verkaufen werden. Auch wenn sie nicht günstiger als das iPad 2 sind.
von dpetereit 03.03.2011 (11:12Uhr) 10.
@Norman: Es gibt ohnehin nie zwingende Gründe für irgendein technisches Gerät. Insofern hast Du natürlich Recht. Dennoch halte ich die Investitionssicherheit für ein wichtiges Argument. Nimm mich als Beispiel. Ich habe vor drei Monaten ein Galaxy Tab gekauft. Das läuft mit 2.2 und wird 3.0 aller Voraussicht nach nie sehen. Meinst Du, das begeistert mich?
Und wenn ich mir dann noch vorstelle, dass kurzfristig mehr tablet-optimierte Apps für Android kommen, dann finde ich das mit Blick auf mein nun wirklich nicht altes Android-Tablet äußerst unerfreulich. Sicherlich. Auch in zwei Jahren werde ich meine alten Apps noch da drauf laufen lassen können. Schließlich kann ich meine alten Vinyl-Platten auch noch auf meinem Plattenspieler abspielen.
Bei einem iOS-Device kann ich allerdings schon jetzt sicher sein, dass mir für mindestens zwei weitere Jahre alle Updates sicher sind und alles ohne Einschränkungen läuft.
von Norman 03.03.2011 (11:57Uhr) 11.
@Dieter : Dass dich das mit dem Galaxy Tab ärgert, kann ich gut verstehen. Allerdings ist die Situation bei den Android-Smartphones ja aktuell auch so, und es hält die Kunden dennoch nicht davon ab.
Ich halte das Galaxy Tag aber auch eher für einen Ausreisser/Versuch bzw. einen Eigenlauf von Samsung. Google hat schon immer gesagt dass Android vor Honeycomb nicht für Tablets geeignet ist. Aber Samsung wollte es wohl dennoch probieren. Verbieten konnte man es denen ja nicht, da es für Android ja alle Anforderungen erfüllt (man kann damit Telefonieren).
Mit Honeycomb hat Google da vieles in die richtige Richtung gebracht. Anders als bei den Smartphones hat (noch) keiner der Tablet-Hersteller die Oberfläche von Honeycomb verändert. Weder hat das Motorola Xoom Motoblur, noch das neue Galaxy Tab TouchWiz drauf. Sie alle werden mit dem Standard-Honeycomb ausgeliefert. Das erhöht die Update-Wahrscheinlichkeit und verkürzt auch die Zeitdauer, bis die Hersteller die Updates ausliefern können. Denn schließlich muss ja nichts mehr angepasst werden.
von Sven 03.03.2011 (12:11Uhr) 12.
Ich habe bereits einen iPod touch und ein Samsung Android Handy (i5800). Die Bedienung vom iPod im Zusammenspiel mit den Apps ist wirklich gelungen.
Das Android-Teil funktioniert nun inzwischen halbwegs. Im Auslieferungszustand mit Android 2.1 durfte ich 2-3x täglich meine Pin eingeben, in der Zeit war ich nicht erreichbar. Samsung will schon seit Monaten ein Update auf 2.2 ausliefern mit dem u.a. dieser Bug behoben wird ...und bekommt es nicht hin. Inzwischen habe ich das Teil selbst auf 2.2 geflasht. Die App-Auswahl und Qualität der Apps die ich installiert habe ist leider auch eher bescheiden.
Fazit: Das iPad2 wird gekauft, dann muss ich den iPod nicht mehr der Freundin entreißen :-). Retina wär schön gewesen, aber wenn dafür der Preis stabil bleibt umso besser. Eher vermisse ich eine Verbindung zur Digitalkamera, externe Festplatte (USB)...
von andy 03.03.2011 (14:33Uhr) 13.
Was meint ihr? Lohnt es sich als "Nicht- iPad Besitzer" JETZT das iPad 1 zu kaufen oder doch gleich das Zweier? Immerhin kostet das billigste iPad 1 im Apple Store aktuell nur 379 €.
Ich habe nur die Befürchtung, dass ich spätestens wenn ich das neue iPad 2 mal sehe, es bereuen werde. Mhhh...Lohnt sich das Ersparnis von 120 €?
Grüße
von jan 03.03.2011 (15:18Uhr) 14.
@Dieter
Bei einem iOS-Device kann ich allerdings schon jetzt sicher sein, dass mir für mindestens zwei weitere Jahre alle Updates sicher sind und alles ohne Einschränkungen läuft.
macht bei apple ja irgendwie fast keinen sinn wenn jedes jahr ein neues produkt rausgehauen wird :)
von dpetereit 03.03.2011 (15:57Uhr) 15.
@jan: wieso? ist doch toll, wenn auf meinem ipad 1 das gleich os läuft wie auf dem ipad 2. so mache ich den fortschritt mit und zahl nix dafür ;)
@andy: gute frage. genauso würde es mir wahrscheinlich auch gehen. da ich ein ipad 1 habe, stellt sich die frage nicht. ich sag es mal andersrum. mir wird auch weiterhin das ipad 1 reichen. im grunde ist der wesentlichste unterschied ja der, dass das 2er kameras hat (die ich nicht brauche). die vorgestellten apps wird es auch für das 1er geben. sicherlich ist das 2er schneller. allerdings kam mir mein 1er noch nie langsam vor.
@sven: GENAU!!
@norman: der anpassungsaufwand ist bestenfalls etwas geringer. die anpassung an die hardware muss ja auf jeden fall erfolgen. an diesem apple-vorteil kann man nicht vorbei...
von Sven 03.03.2011 (16:37Uhr) 16.
Keine Frage, das Design ist gelungen und es gefällt mir ausgesprochen gut.
Auch zu der Hardware kann man nicht viel negatives sagen. Das Display hat zwar nach wie das falsche Format (4:3 - und bevor die Flames kommen, wenn man sein Gerät unter anderem damit bewirbt, dass es das optimale Abspielmedium für Filme und Serien ist, DARF man einfach nicht ein kontraproduktives Bildformat wählen.) und ist immer noch nicht hochauflösend, aber die Bildqualität ist in Ordnung. Wenn man aber trotzdem mal das iphone 4 neben das ipad hält, wirkt das trotzdem störend. Hier können die neuen Androiden wenigstens mit einem vernünftigen Format und knapp 30 zusätzlichen DPI punkten. Auch wenn letzteres nicht großartig auffallen dürfte.
Dass Apple andere Anschlussmöglichkeiten integriert hat wohl niemand wirklich geglaubt und wird wohl immer ein Wunschtraum bleiben. Apple ist bei seiner Hardware eben genauso restriktiv wie bei seiner Software und was Steve nicht will, kriegt der Apple User auch nicht. Dann aber in einer Keynote einen HDMI Adapter zu bewerben, der a.) hässlich, b.) unpraktisch und c.) Aufpreiszubehör ist, ist schon eine seltene Frechheit.
Das wird eigentlich nur noch von dem neuen "Major" Feature Zubehör dem "magical" Smart Cover überboten. Original Apple Produktvideo: http://www.apple.com/ipad/#smart-cover
Hätte man es wenigstens als Dreingabe dem neuen iPad 2 beigelegt und nicht als Zubehör gesondert verkauft, würde es vielleicht nicht wie ein Schlag ins Gesicht wirken. Komisch - hätte das ein anderer Hersteller gewagt, wäre das als Witz in der Medienlandschaft aufgefasst worden.
Aber der Hauptkritikpunkt am neuen iPad 2 ist für MICH iOS 4.3. Quasi keine Veränderungen, immer noch das gleiche, altbackene System wie anno 2007 auf dem ersten iphone. Keine Frage, das (damals noch nicht i)OS war für seine Gerätegeneration nahezu revolutionär. Einfach zu bedienen, praktisch. Einfach gut. Auch ich habe es geliebt. Allerdings ist hier in den letzten 4 Jahren so gut wie NICHTS passiert.
Natürlich hat es hier und da kosmetische Veränderungen gegeben, Stacks, Multitouch etc.
Aber das Prinzip ist immer noch das gleiche. Ich habe alle Applikationen (oder neudeutsch Apps) einzeln abrufbar auf etlichen Seiten liegen.
Aber das Nutzungsverhalten verändert sich. Alles ist Kommunikation! Und egal ob iPad oder ipod oder iphone - für mich sind dies Geräte zum kommunizieren. Heutzutage hat der moderne Internetnutzer dutzende Applikationen die er gerne nutzt. Facebook, Twitter etc. etc. etc. Nebenbei hört man vielleicht Musik oder guckt einen Film. Bei iOS muss ich - mit Ausnahme von Musik - jedes mal die Apps wechseln. Ich habe keinerlei Gesamtübersicht, Zusammenfassung oder ähnliches.
Wo bitte ist die Content Syndication? Wo ist die Möglichkeit zur Individualisierung? Warum darf ich nicht die Formate auf MEINEM iDevice wiedergeben, die ich möchte? In allen Dingen die ich auf dem iDevice mache, bin ich den rigiden Restriktionen Apples unterworfen. Apple ist ja nicht mal in der Lage eine individualisierbare Startseite zu erstellen, mit Nutzerrelevanten Inhalten.
Fast jedes System ist dazu mittlerweile in der Lage! Wenn ich mein Gerät einschalte, möchte ich meine nächsten Termine sehen, aktuelle Newsfeeds und Nachrichten aus meinen Social Media Accounts. Ein anderer Nutzer möchte vielleicht lieber seine youtube Abos auf der Startseite haben oder seine Browserhistorie. Ein anderer wieder Börsenkurse oder seinen E-Mailverkehr.
Individualisierung kennt Apple nicht.
Natürlich hat Apples enges Rechte- und Optionskorsett nicht nur Nachteile und auch wenn ich den Ansatz und die Gründe nachvollziehen kann, fühle ich mich als langjähriger Apple Nutzer mehr und mehr gegängelt und bevormundet.
Revolution? Die suche ich bei Apple schon seit mehreren Jahren vergebens. Evolution? Ja, aber - zumindest für mich - in die falsche Richtung.
So schön die neue Hardware ist, so hässlich ist iOS und seine Limitierungen.
Es wird Zeit für andere die Revoltion weiterzuführen und weiter zu denken als "Ein Klick, eine App" und endlich mal den Nutzer und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken!
von Norman 03.03.2011 (18:40Uhr) 17.
@Dieter : Das Apple einen Vorteil bei der besseren Verzahnung zwischen Hard- und Software bietet, mag ich ja gar nicht abstreiten. Aber dass Android "bestenfalls etwas geringer" angepasst werden muss, halte ich für stark untertrieben.
Wie erwähnt ist die enge Verzahnung bei Apple ein Vorteil. Aber von einer anderen Sicht aus gesehen, ist es auch ein Nachteil. Denn viele Hardware-Hersteller gemeinsam bringen in kürzeren Abständen bessere Hardware raus, aber auf ein und demselben Betriebssystem. Die einzelnen Hersteller teilen sich aber quasi die Entwicklungskosten, während der Kunde nur wahrnimmt, dass es immer bessere Android-Geräte gibt.
Man kann das gerade bei den Smartphones sehen. Apple hat das iPhone 4 und das 5er kommt wohl erst im Sommer. Die Android-Konkurrenz bietet _jetzt_ schon bessere Geräte an, mit DualCore, mehr Speicher, bessere GPU. Apple wird erst im Sommer ein Gerät heraus bringen, welches zu dem Zeitpunkt dann wieder mit der Konkurrenz gleichauf ist. Bis die Konkurrenten kurze Zeit später wieder bessere Geräte anbieten werden. Natürlich ist das iPhone 4 immer noch toll, aber es hat zumindest Hardwaretechnisch keine Chance gegen die neusten Android-Geräte. Und ich kann mir vorstellen dass es auf lange Sicht hin bei den Tablets ähnlich werden könnte. Allerdings muss sich Android, die Anzahl der Apps für Tablets, Bücher und Filme erst noch etablieren.
von Sasa Ristic via facebook 04.03.2011 (13:19Uhr) 18.
zum iPad 3 würde sich der Wechsel wohl eher lohnen....
von Holger Krause via facebook 04.03.2011 (13:19Uhr) 19.
Sobald diese Pads mal USB haben und ich meine Wechselplatte oder nen USB-Stick ran klemmen kann, überlege ich mir einen Kauf. Bis dahin sind diese Dinger für mich nutzlos. Aber das sieht ja jeder anders. Für mich sind die, ohne USB, halt n Witz.
von Thiemo Bergner via facebook 04.03.2011 (13:27Uhr) 20.
Verstehe nicht wer USB an dem Gerät haben will... Für Leute die ihre Kamera anschließen wollen, oder USB Sticks mit Bildern, gibt es doch das Camera Connection Kit, was will man mehr? Will man da ernsthaft ne USB Festplatte anschließen und damit die Akkulaufzeit halbieren? Filme von der Festplatte gucken? Ich weiß nicht... Vielleicht werden die Möglichkeiten des imports über USB ja um PDF erweitert, mehr kann ich mir nicht vorstellen und mehr brauche ich eigentlich auch nicht an einem Tablet.
von Was fehlt dem neuen iPad 2? 04.03.2011 (13:49Uhr) 21.
[...] SD-Kartenleser (Camera Connection Kit bei Amazon) kaufen. Ob USB wichtig ist oder nicht, wird auch auf t3n diskutieret (in den Kommentaren).Trotzdem fehlt die Möglichkeit schnell und einfach den Speicherplatz des iPad [...]
von Ae Devel via facebook 04.03.2011 (13:50Uhr) 22.
Alleine die Eingrenzung macht das Gerät beschissen.
von FrauStänki 04.03.2011 (14:00Uhr) 23.
Die Apple-Kritik ist berechtigt, dennoch gibt es in unserer Welt immer wieder Beispiele dafür, daß sich oftmals eben nur die zweitbesten Standards, Geräte etc. durchsetzen.
Ganz prominent natürlich VHS! Video2000 und Betamax waren wohl beide überlegen, nur hatte VHS eben als erstes die Schwedenwestern ...
Apple ist porno!
Grüße
aus dem Lager der Apfelesser!
von Chris Neie via facebook 04.03.2011 (14:13Uhr) 24.
Versteh nich was alle mit nem USB Port wollen, braucht man doch heute gar nicht mehr. Mein Stick liegt seit Monaten nur rum. Daten die ich transportiere, packe ich mit "GoodReader App" auf's iPhone oder ab in Cloud per DropBox und Co. Cloud bzw. online Speicher meiner Daten ist viel praktischer und auch Apple wird bal so einen DropBox artigen Service anbieten etc. Aber es lohnt sich in der Tat nicht von der 1. Generation auf die 2. zu wechslen. Das iPad 3 wird sicher lohnenswert!
von viLeben.de via facebook 05.03.2011 (21:47Uhr) 25.
Leichter, Schmaler und endlich Facetime. Apple auf dem richtigen Weg und nach meinem persönlichen Empfinden mit gutem Vorsprung vor alternativen Produkten die beispielsweise auf der CeBIT präsentiert wurden.
von Toner 07.03.2011 (10:20Uhr) 26.
Ja, war auch auf der Cebit und muss sagen, ich hol mir das iPad 2, ist nicht heisseres zu finden momentan.
Apple GarageBand dazu, Apogee Jam, genau wie Steve Jobs es präsentiert hat.
Das wäre ein Traum.
Das Jam hab ich schon gefunden, ist aber erst ab April lieferbar.
http://www.apogeedigital.com/products/jam.php
von iPad 2 in den USA bereits vergriffen »… 14.03.2011 (15:17Uhr) 27.
[...] iPad 2: Alle Fakten zu Apples neuem Tablet - t3n News, 02.03.2011 [...]
von „Vater von Mac OS X“ Bertrand Serlet… 23.03.2011 (21:56Uhr) 28.
[...] begründet liegt. Dies liegt nahe, hat Steve Jobs doch mit der Präsentation des iPad 2 die Post-PC-Ära eingeläutet. Der Fokus wird verstärkt auf mobile Computing und iOS gelegt, dem Zweig, der Apple [...]