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iPhone 5: Apple-Marketingchef nennt Alu-Beschädigungen an Neugeräten „normal“

    iPhone 5: Apple-Marketingchef nennt Alu-Beschädigungen an Neugeräten „normal

Auch Apples neuestes iPhone 5 sieht wie gewohnt ästhetisch aus – zumindest von Weitem. Nun häufen sich Beschwerden von Nutzern, die Kratzer und angeschlagene Stellen vorfinden, und das zum Teil schon beim Auspacken. Bei Apple selbst findet man das normal, wie eine entsprechende Stellungsnahme verrät.

Kratzer im Alu-Gehäuse? "That is normal"

Das Problem mit verkratzten und abgeplatzten Stellen scheint am neuen Aluminiumgehäuse zu liegen, das Apple für die neue iPhone-Generation verwendet. Das Webblog 9to5Mac veröffentlichte die Anfrage eines Lesers, der Apple mit dem Problem konfrontierte, sowie die Antwort des Marketing-Verantwortlichen Phil Schiller: Dieser scbrieb, dass jedes Aluminiumprodukt beim Gebrauch Kratzer und abgeplatzte Stellen davon trägt und die ursprüngliche Silberfarbe hervorkommt - „That is normal.“ Die Probleme sollen vor allem bei der schwarzen Variante des iPhones auftreten – Besitzer eines weiß-silbernen Geräts sind im Vorteil, weil die Kratzer weniger sichtbar sind.

Apples Antwort auf die Anfrage eines 9to5Mac-Lesers, was es mit den Beschädigungen an seinem neuen iPhone auf sich habe (Quelle: 9to5Mac)

Tatsächlich ist Aluminium ein wesentlich weicheres Material als Glas und Edelstahl, wie beim iPhone 4 verwendet, und damit anfälliger für leichte Beschädigungen – auch wenn es wie im Falle des iPhone 5 eloxiert ist. Auf der anderen Seite ist das iPhone 5 verschiedenen Tests zufolge weniger anfällig als das Vorgängermodell für sehr starke Beschädigungen: Tiefe Risse, die den Gebrauch unmöglich machen, dürften also weitgehend der Vergangenheit angehören.

Weiterführende Links

Foto: Masaru Kamikura / flickr.com (CC BY 2.0)

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25 Reaktionen
Yvonne Ortmann

@ Mario u.a.: Stimmt, die Überschrift war nicht ganz passend. Die Kritik nehme ich gerne auf.

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Mario
Mario

Liebe Frau Ortmann,

ich finde es erschreckend, dass immer mehr Medien wissentlich Lügen zum Thema iPhone 5 verbreiten, nur um mehr Leser zu gewinnen. Sie haben die E-Mail von Schiller ja selbst mit abgedruckt und auch mit wenig Englischkenntnissen kann man nicht versehentlich auf die Idee kommen, hier von Neugeräten zu sprechen. In der E-Mail wird klar von „Benutzung“ gesprochen und es ist auch allgemein bekannt, dass beschädigte Neugeräte anstandslos ausgetauscht werden.

Schade, dass von solcher reißerischer und unsachlicher Berichterstattung jetzt auf T3N betroffen ist. Hoffentlich setzt sich das nicht auch noch im Magazin durch.

mfg

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Ben
Ben

Mein HTC One S ist ca. 1 Jahr alt und hat noch immer keine Kratzer, geschweige denn abgeplatztes Eloxat. Das ist "nicht" normal, oder? ;-)

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H_Berger
H_Berger

Schade, reißerischer Titel, schlecht recherchiert oder einfach nur Unwissen und unspannend abgeschrieben. Einfach nur ärgerlich solche Artikel. Ich empfehle der Verfasserin einen Kirchenchor. Da singen auch alle das gleiche.

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Misgro
Misgro

Ein wahrer Applefan kauft sich sowieso 2 I Phones ! Eins zum Benutzen und eins für die Vitrine im Wohnzimmer.

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K_Pliester
K_Pliester

Man merke "eloxierte" Alu-Bleche sind weniger anfällig! Seid wann das? lol

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Götz Karcher
Götz Karcher

@Christian Baer
Den Artikel habe ich direkt mal (richtig) gelesen. Das S3 von Alexander und mein Nexus sind wohl "raus aus der Nummer". Also immer genau lesen, nicht wahr ;-)

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JMK

Die Kommentare hier sind ja großartig.
Natürlich sind das Neugeräte, es wurden in den Stores ja schon zu Dutzenden Geräte ausgepackt um zu sehen ob dies ein Einzelfall darstellt, was mitnichten der Fall ist.
Solche Meldungen müssten dann bei jedem neuen Smartphone oder Gerät mit entsprechendem Material auftauchen.

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Vincent

Könnte mir vorstellen das die Mail nicht von Phil stammt, hat ein Leser an 9to5Mac geschickt, oh wie seriös.

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W. Sandau
W. Sandau

Am Material gespart!! Reinalu. hat eine Härte von ca. - 35 Brinell Duralu bis zu 130 Brinell. das sind so die Härtebereiche von normalen Baustahl . Eventuell besteht ja da noch die Möglickeit das Apple das Material ändert.

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isthatariot
isthatariot

Wie wäre es mal mit einem Englischkurs? -.-

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Nikkle
Nikkle

Fazit: Die Apple Boys kochen auch nur mit (sehr teurem) Wasser...

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Sven
Sven

Mit einem schwarzen Lackstift von Edding lässt sich das Problem mit den kleinen Kratzern recht unkompliziert kaschieren. Hab auf meinem 5er in schwarz eine Macke in Punktform gehabt. Nach dem bemalen sieht man nicht einmal mehr auf Anhieb wo wie war... von daher.

Es kommt eh ne Hülle drüber, sofern die endlich mal geliefert wird :-)

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Sven
Sven

@Johannes In der einen Woche sind mehr als 5 Millionen iPhones verkauft worden. Ich geh jetzt mal davon aus, dass davon zirka 2 Millionen ihrer Käufer erreicht haben. Und weiter davon, dass zirka 1% der Käufer völlig unsachgemäß ihr iPhone benutzen (sehr sehr optimistisch geschätzt). Dann sind 20.000 iPhones mit einem Kratzer innerhalb einer Woche wohl mehr als absehbar und völlig im Bereich des normalen. Und News Seiten wie t3n sprechen ja schon bei ein paar hundert Foreneinträgen von einer "Häufung" von Problemen.

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jke

Für mich geht es aber schon um Scuffgate, und so interpretiere ich die Mail auch (= dass es alles nicht so schlimm sei), auch wenn der Marketingmann jetzt wirklich nur etwas zur allgemeinen Beschaffenheit von Alu verbreitet hat. Es geht bei Scuffgate auch nicht nur um kleine Kratzer am Rand, sondern um die ungleichmäßige Eloxierung.

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daniel
daniel

Lieber ein paar Kratzer, als ein Riss nach einem Sturz

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precom Rainer

Ganz ehrlich, egal ob da Apple, Samsung oda Nokia draufstehen würde, es ein Smartphone, Tablet oder e-Reader ist - Aluminium hat einfach Gebrauchsspuren nach einer Zeit. Gerade wer ein iPhone 4/4s oder ein Plastikgerät gewohnt ist, wird halt sofort Kratzer drinnen haben. Mit den genannten Geräten konnte man halt umgehen wie man wollte, die ham das alle gut überlebt.

Es gibt halt kein leichtes, stabiles Phone, das aber alles kann und alles aushält. Irgendwo sind einfach Einschränkungen. Das iPhone 4/4s hatte halt Glas, dadurch schwerer war, ein Samsung ist dafür aus Plastik (hält alles aus) und schaut daher nicht so "edel" aus. Liegt halt jetzt wieder am User selber, dass er mehr aufs Gerät aufpasst!

Und ja, die Überschrift des Artikels ist völlig falsch. Klingt so als würden immer mehr Geräte bereits völlig zerkratzt aus der Verpackung kommen und das wäre dann auch noch normal!

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Franzi

Ab und an bekommt so ein Smartphone halt einen Kratzer ... Meins sieht auch nicht mehr wie neu aus und ist nicht aus Aluminium ;) P.S.: Wobei ich dazu sagen muss, dass ich kein iPhone-Nutzer bin ;)

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daniel
daniel

Der Absender hat nichts davon erzählt, dass die Kratzer bei Auslieferung bereits vorhanden waren. Der Apple-Support ist also von der Frage ausgegangen "Mein iPhone hat kratzer, wie kann ich das Problem lösen?"

Klar ist das Gerät noch nicht lange auf dem Markt. Wenn ich aber mal überlege wie manche Leute schon mit ihren CD´s umgehen, wundert mich nichts mehr.

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Dominik

Ich bin absolut kein Apple-Sympathisant, aber die Überschrift ist Bullshit und schlichtweg falsch. In der E-Mail steht, dass das beim Gebrauch normal ist - nicht bei Neugeräten.

Der Artikel stützt sich also auf eine falsche Übersetzung.

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Johannes Haupt

@Paxos Das iPhone 5 ist noch nicht einmal eine Woche im Handel, aktuell ist jedes beschädigte Gerät ein Neugerät :)

Ciao
Johannes

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Paxos
Paxos

Was soll der reißerische Titel?? Nirgends war die rede von "neugeräten"!

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zweifler
zweifler

Empirisch:
Nun ja. Ich habe seit Jahren Nokia, HTC, Samsung etc. und bei keinem habe ich je einen Riss im Gehäuse gehabt. Wenn dann im Glas. Ich höre zum ersten mal, dass tiefe Risse in einem Handy sind (exkl. Glas). Ist das nur eine Marketingstrategie (etwas hervorzuheben, was eh schon da ist) oder gab es wirklich Risse in alten IPhone Handys?

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Jan (naturkost.com)

Letztlich ist es, was die Materialeigenschaften angeht, tatsächlich so wie von Schiller geschrieben: Die Eloxierung ist lediglich eine hauchdünne, durch anodische Oxidation angebrachte Schicht auf dem Aluminium. Dieses ist zudem bedeutend weicher als andere gängige Metalle oder Metallmischungen (Edelstahl u.ä.).

Die Eloxal-Schicht ist meist zwischen 5 und 20 Mikormeter dünn. Dickere Schichten sind technisch möglich, allerdings gehen diese mit einer höheren Sprödigkeit einher.

Was das iPhone 5 angeht: Das ist bei mir ein Gebrauchsgegenstand, der sich durch Gebrauch nunmal abnutzt.

Insofern sehe ich nichts Spektakuläres oder gar Verwerfliches an Schillers Aussage.

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Benny Lava
Benny Lava

Wir stellen auch eloxierte Geräte her und das Eloxat ist ohne Gewalteinwirkung sehr beständig. Für solche Beschädigungen wie beim iPhone braucht es schon etwas.
Vielleicht ist die Eloxierung des iPhones aber auch viel dünner.

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