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iPhone 5: Apple-Marketingchef nennt Alu-Beschädigungen an Neugeräten „normal”

Auch Apples neuestes sieht wie gewohnt ästhetisch aus – zumindest von Weitem. Nun häufen sich Beschwerden von Nutzern, die Kratzer und angeschlagene Stellen vorfinden, und das zum Teil schon beim Auspacken. Bei selbst findet man das normal, wie eine entsprechende Stellungsnahme verrät.

iPhone 5: Apple-Marketingchef nennt Alu-Beschädigungen an Neugeräten „normal”

Kratzer im Alu-Gehäuse? "That is normal"

Das Problem mit verkratzten und abgeplatzten Stellen scheint am neuen Aluminiumgehäuse zu liegen, das Apple für die neue iPhone-Generation verwendet. Das Webblog 9to5Mac veröffentlichte die Anfrage eines Lesers, der Apple mit dem Problem konfrontierte, sowie die Antwort des Marketing-Verantwortlichen Phil Schiller: Dieser scbrieb, dass jedes Aluminiumprodukt beim Gebrauch Kratzer und abgeplatzte Stellen davon trägt und die ursprüngliche Silberfarbe hervorkommt - „That is normal.“ Die Probleme sollen vor allem bei der schwarzen Variante des iPhones auftreten – Besitzer eines weiß-silbernen Geräts sind im Vorteil, weil die Kratzer weniger sichtbar sind.

Apples Antwort auf die Anfrage eines 9to5Mac-Lesers, was es mit den Beschädigungen an seinem neuen iPhone auf sich habe (Quelle: 9to5Mac)

Tatsächlich ist Aluminium ein wesentlich weicheres Material als Glas und Edelstahl, wie beim iPhone 4 verwendet, und damit anfälliger für leichte Beschädigungen – auch wenn es wie im Falle des iPhone 5 eloxiert ist. Auf der anderen Seite ist das iPhone 5 verschiedenen Tests zufolge weniger anfällig als das Vorgängermodell für sehr starke Beschädigungen: Tiefe Risse, die den Gebrauch unmöglich machen, dürften also weitgehend der Vergangenheit angehören.

Weiterführende Links

Foto: Masaru Kamikura / flickr.com (CC BY 2.0)

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25 Antworten
  1. von Benny Lava am 26.09.2012 (09:25 Uhr)

    Wir stellen auch eloxierte Geräte her und das Eloxat ist ohne Gewalteinwirkung sehr beständig. Für solche Beschädigungen wie beim iPhone braucht es schon etwas.
    Vielleicht ist die Eloxierung des iPhones aber auch viel dünner.

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  2. von Jan (naturkost.com) am 26.09.2012 (09:38 Uhr)

    Letztlich ist es, was die Materialeigenschaften angeht, tatsächlich so wie von Schiller geschrieben: Die Eloxierung ist lediglich eine hauchdünne, durch anodische Oxidation angebrachte Schicht auf dem Aluminium. Dieses ist zudem bedeutend weicher als andere gängige Metalle oder Metallmischungen (Edelstahl u.ä.).

    Die Eloxal-Schicht ist meist zwischen 5 und 20 Mikormeter dünn. Dickere Schichten sind technisch möglich, allerdings gehen diese mit einer höheren Sprödigkeit einher.

    Was das iPhone 5 angeht: Das ist bei mir ein Gebrauchsgegenstand, der sich durch Gebrauch nunmal abnutzt.

    Insofern sehe ich nichts Spektakuläres oder gar Verwerfliches an Schillers Aussage.

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  3. von zweifler am 26.09.2012 (09:40 Uhr)

    Empirisch:
    Nun ja. Ich habe seit Jahren Nokia, HTC, Samsung etc. und bei keinem habe ich je einen Riss im Gehäuse gehabt. Wenn dann im Glas. Ich höre zum ersten mal, dass tiefe Risse in einem Handy sind (exkl. Glas). Ist das nur eine Marketingstrategie (etwas hervorzuheben, was eh schon da ist) oder gab es wirklich Risse in alten IPhone Handys?

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  4. von Paxos am 26.09.2012 (09:57 Uhr)

    Was soll der reißerische Titel?? Nirgends war die rede von "neugeräten"!

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  5. von Johannes Haupt am 26.09.2012 (10:38 Uhr)

    @Paxos Das iPhone 5 ist noch nicht einmal eine Woche im Handel, aktuell ist jedes beschädigte Gerät ein Neugerät :)

    Ciao
    Johannes

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  6. von Dominik am 26.09.2012 (10:44 Uhr)

    Ich bin absolut kein Apple-Sympathisant, aber die Überschrift ist Bullshit und schlichtweg falsch. In der E-Mail steht, dass das beim Gebrauch normal ist - nicht bei Neugeräten.

    Der Artikel stützt sich also auf eine falsche Übersetzung.

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  7. von daniel am 26.09.2012 (10:50 Uhr)

    Der Absender hat nichts davon erzählt, dass die Kratzer bei Auslieferung bereits vorhanden waren. Der Apple-Support ist also von der Frage ausgegangen "Mein iPhone hat kratzer, wie kann ich das Problem lösen?"

    Klar ist das Gerät noch nicht lange auf dem Markt. Wenn ich aber mal überlege wie manche Leute schon mit ihren CD´s umgehen, wundert mich nichts mehr.

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  8. von Franzi am 26.09.2012 (10:52 Uhr)

    Ab und an bekommt so ein Smartphone halt einen Kratzer ... Meins sieht auch nicht mehr wie neu aus und ist nicht aus Aluminium ;) P.S.: Wobei ich dazu sagen muss, dass ich kein iPhone-Nutzer bin ;)

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  9. von precom Rainer am 26.09.2012 (11:02 Uhr)

    Ganz ehrlich, egal ob da Apple, Samsung oda Nokia draufstehen würde, es ein Smartphone, Tablet oder e-Reader ist - Aluminium hat einfach Gebrauchsspuren nach einer Zeit. Gerade wer ein iPhone 4/4s oder ein Plastikgerät gewohnt ist, wird halt sofort Kratzer drinnen haben. Mit den genannten Geräten konnte man halt umgehen wie man wollte, die ham das alle gut überlebt.

    Es gibt halt kein leichtes, stabiles Phone, das aber alles kann und alles aushält. Irgendwo sind einfach Einschränkungen. Das iPhone 4/4s hatte halt Glas, dadurch schwerer war, ein Samsung ist dafür aus Plastik (hält alles aus) und schaut daher nicht so "edel" aus. Liegt halt jetzt wieder am User selber, dass er mehr aufs Gerät aufpasst!

    Und ja, die Überschrift des Artikels ist völlig falsch. Klingt so als würden immer mehr Geräte bereits völlig zerkratzt aus der Verpackung kommen und das wäre dann auch noch normal!

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  10. von daniel am 26.09.2012 (11:07 Uhr)

    Lieber ein paar Kratzer, als ein Riss nach einem Sturz

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  11. von jke am 26.09.2012 (11:39 Uhr)

    Für mich geht es aber schon um Scuffgate, und so interpretiere ich die Mail auch (= dass es alles nicht so schlimm sei), auch wenn der Marketingmann jetzt wirklich nur etwas zur allgemeinen Beschaffenheit von Alu verbreitet hat. Es geht bei Scuffgate auch nicht nur um kleine Kratzer am Rand, sondern um die ungleichmäßige Eloxierung.

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  12. von Sven am 26.09.2012 (11:45 Uhr)

    @Johannes In der einen Woche sind mehr als 5 Millionen iPhones verkauft worden. Ich geh jetzt mal davon aus, dass davon zirka 2 Millionen ihrer Käufer erreicht haben. Und weiter davon, dass zirka 1% der Käufer völlig unsachgemäß ihr iPhone benutzen (sehr sehr optimistisch geschätzt). Dann sind 20.000 iPhones mit einem Kratzer innerhalb einer Woche wohl mehr als absehbar und völlig im Bereich des normalen. Und News Seiten wie t3n sprechen ja schon bei ein paar hundert Foreneinträgen von einer "Häufung" von Problemen.

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  13. von Sven am 26.09.2012 (12:22 Uhr)

    Mit einem schwarzen Lackstift von Edding lässt sich das Problem mit den kleinen Kratzern recht unkompliziert kaschieren. Hab auf meinem 5er in schwarz eine Macke in Punktform gehabt. Nach dem bemalen sieht man nicht einmal mehr auf Anhieb wo wie war... von daher.

    Es kommt eh ne Hülle drüber, sofern die endlich mal geliefert wird :-)

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  14. von Nikkle am 26.09.2012 (12:57 Uhr)

    Fazit: Die Apple Boys kochen auch nur mit (sehr teurem) Wasser...

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  15. von isthatariot am 26.09.2012 (13:01 Uhr)

    Wie wäre es mal mit einem Englischkurs? -.-

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  16. von W. Sandau am 26.09.2012 (13:18 Uhr)

    Am Material gespart!! Reinalu. hat eine Härte von ca. - 35 Brinell Duralu bis zu 130 Brinell. das sind so die Härtebereiche von normalen Baustahl . Eventuell besteht ja da noch die Möglickeit das Apple das Material ändert.

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  17. von Vincent am 26.09.2012 (14:26 Uhr)

    Könnte mir vorstellen das die Mail nicht von Phil stammt, hat ein Leser an 9to5Mac geschickt, oh wie seriös.

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  18. von JMK am 26.09.2012 (14:27 Uhr)

    Die Kommentare hier sind ja großartig.
    Natürlich sind das Neugeräte, es wurden in den Stores ja schon zu Dutzenden Geräte ausgepackt um zu sehen ob dies ein Einzelfall darstellt, was mitnichten der Fall ist.
    Solche Meldungen müssten dann bei jedem neuen Smartphone oder Gerät mit entsprechendem Material auftauchen.

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  19. von Götz Karcher am 26.09.2012 (18:35 Uhr)

    @Christian Baer
    Den Artikel habe ich direkt mal (richtig) gelesen. Das S3 von Alexander und mein Nexus sind wohl "raus aus der Nummer". Also immer genau lesen, nicht wahr ;-)

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  20. von K_Pliester am 27.09.2012 (09:40 Uhr)

    Man merke "eloxierte" Alu-Bleche sind weniger anfällig! Seid wann das? lol

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  21. von Misgro am 27.09.2012 (09:48 Uhr)

    Ein wahrer Applefan kauft sich sowieso 2 I Phones ! Eins zum Benutzen und eins für die Vitrine im Wohnzimmer.

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  22. von H_Berger am 27.09.2012 (13:41 Uhr)

    Schade, reißerischer Titel, schlecht recherchiert oder einfach nur Unwissen und unspannend abgeschrieben. Einfach nur ärgerlich solche Artikel. Ich empfehle der Verfasserin einen Kirchenchor. Da singen auch alle das gleiche.

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  23. von Ben am 29.09.2012 (11:43 Uhr)

    Mein HTC One S ist ca. 1 Jahr alt und hat noch immer keine Kratzer, geschweige denn abgeplatztes Eloxat. Das ist "nicht" normal, oder? ;-)

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  24. von Mario am 30.09.2012 (11:26 Uhr)

    Liebe Frau Ortmann,

    ich finde es erschreckend, dass immer mehr Medien wissentlich Lügen zum Thema iPhone 5 verbreiten, nur um mehr Leser zu gewinnen. Sie haben die E-Mail von Schiller ja selbst mit abgedruckt und auch mit wenig Englischkenntnissen kann man nicht versehentlich auf die Idee kommen, hier von Neugeräten zu sprechen. In der E-Mail wird klar von „Benutzung“ gesprochen und es ist auch allgemein bekannt, dass beschädigte Neugeräte anstandslos ausgetauscht werden.

    Schade, dass von solcher reißerischer und unsachlicher Berichterstattung jetzt auf T3N betroffen ist. Hoffentlich setzt sich das nicht auch noch im Magazin durch.

    mfg

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  25. von Yvonne Ortmann am 01.10.2012 (19:57 Uhr)

    @ Mario u.a.: Stimmt, die Überschrift war nicht ganz passend. Die Kritik nehme ich gerne auf.

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