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iPhone 5: Foxconn erklärt Lieferprobleme und Gehäuse-Kratzer

Der taiwanesische iPhone-5-Hersteller Foxconn hat seine eigene Erklärung für die anhaltenden Lieferprobleme beim neuen Apple-Smartphone. Das iPhone 5 sei das komplizierteste Gerät, das Foxconn je zusammengebaut habe, ließ ein Verantwortlicher des Konzerns wissen.

iPhone 5: Foxconn erklärt Lieferprobleme und Gehäuse-Kratzer

iPhone 5 Lieferprobleme: „Übung macht den Meister“

Als Grund für die Schwierigkeiten bei der iPhone-5-Herstellung nannte der Foxconn-Vertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, die Bauweise des Apple-Smartphones, die darauf angelegt sei, das möglichst dünn und leicht zu halten, wie das Wall Street Journal berichtet. Dadurch ist weniger Platz für die Bauteile. „Es dauert eine Weile, bis wir lernen, wie das neue Gerät produziert wird. Aber, Übung macht den Meister“, so der Foxconn-Offizielle. habe Schritte unternommen, um die Produktion zu verbessern.

iPhone 5: Wer es in der Hand halten will, muss aktuell einige Wochen warten.

Darüber hinaus gab es auch erste Hinweise auf die Kratzer im Metallgehäuse, die bei einigen iPhone-5-Smartphones bemängelt wurden. Im Widerspruch zu Marketing-Vizepräsident Phil Schiller, der die Kratzer als normal für Aluminiumgehäuse abtat, heißt es nun, dass das iPhone-5-Gehäuse aufgrund einer neuen Beschichtung anfälliger als die älteren iPhone-Modelle ist.

Fraglich ist aber, inwieweit sich die von Foxconn beklagte erschwerte Produktion tatsächlich für die längeren Lieferzeiten verantwortlich ist. Verschärfte Qualitätsanforderungen und der hohe Produktionsdruck hatten in den vergangenen Wochen für Schlägereien und Streiks in den chinesischen Foxconn-Fabriken gesorgt.

iPhone 5: Telekom erhöht Preise

Wer in Deutschland aktuell ein iPhone 5 bestellt, muss sich auf eine Wartezeit von bis zu vier Wochen einstellen. Die deutschen Handyanbieter haben jedenfalls auf die hohe Nachfrage und die Lieferengpässe reagiert. Vodafone hat den ausgesetzten Netlock wieder eingeführt. Die deutsche Telekom hat die Geräte-Preise in ausgewählten Verträgen angezogen. In einigen populären Tarifen kostet das iPhone 5 nun rund 30 Euro mehr als zum Marktstart.

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2 Antworten
  1. von Daniel Web via facebook am 18.10.2012 (13:17Uhr)

    Oder gehen denen einfach die arbeitenden Kinder aus?
    http://www.focus.de/digital/computer/kinderarbeit-bei-apple-zulieferer-foxconn-bestaetigt-einsatz-14-jaehriger-praktikanten_aid_840619.html

  2. von Timo Hermann via facebook am 18.10.2012 (13:39Uhr)

    In dem besagten Werk werden übrigens keine Apple-Produkte hergestellt. Hat man aber unter den Teppich gekehrt, damit man nicht am Ende vom "Nokia-Zulieferer", "Microsoft-Zulieferer", "Dell-Zulieferer", "Nintendo-Zulieferer" oder gar vom "HP-Zulieferer Foxonn" schreiben muss. Bringt auch nicht soviel Traffic. http://netz-fragmente.de/479/der-apple-zulieferer-foxconn-wie-seo-die-journalistische-arbeit-verandert/

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