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Analyse

iPhone 8: Das soll das Jubiläums-Smartphone an Bord haben – und so könnte es aussehen

    iPhone 8: Das soll das Jubiläums-Smartphone an Bord haben – und so könnte es aussehen
Die angebliche 2017er iPhone-Familie – fehlt da vielleicht noch ein Modell? (Bild 9to5mac)

Seit Monaten geistern Gerüchte und Spekulationen zu Apples iPhone 8 durchs Netz. Wir fassen zusammen, was das Jubiläums-iPhone an Bord haben und wie es aussehen könnte.

iPhone 8: Ein großes Redesign bahnt sich an

Schon vor der Präsentation des iPhone 7 und 7 Plus (Test) machten erste Gerüchte zur 2017er-iPhone-Generation die Runde. Mitte 2016 hieß es, Apple würde zum zehnjährigen Jubiläum des iPhones – das erste iPhone wurde im Januar 2007 von Steve Jobs vorgestellt – ein massives Redesign planen. Diese Gerüchte und Prognosen von Analysten halten sich immer noch – und manifestieren sich immer mehr.

Das iPhone feiert 2017 seinen zehnten Geburtstag. (Foto: Yutaka Tsutano / flickr.com, Lizenz: CC-BY-2.0)

Als eine der zuverlässigen Quellen gilt der KGI-Securities-Analyst Ming Chi Kuo, der in der Vergangenheit durch seine guten Verbindungen zu Zulieferern oftmals korrekte Vorhersagen zu neuen Apple-Produkten treffen konnte. Seinen Insider-Informationen zufolge werde Apple beim iPhone 8, das vielleicht auch als „iPhone X“ (X für römisch 10) vorgestellt werden könnte, auf eine Volldisplay-Front setzen. Durch dieses neue Designmerkmal würde das markanteste iPhone-Markenzeichen – der Hardware-Homebutton – gestrichen werden. Laut Kuo werde das neue iPhone das beste Display-zu-Gehäuse-Verhältnis auf dem Markt besitzen und die Volldisplay-Phones der Konkurrenz, wie das Galaxy S8 und das LG G6 (Test), in den Schatten stellen.

Die Front des iPhone 8 könnte an die des Essential Phones angelehnt sein. (Bild: Essential)
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iPhone 8 mit bestem Display-zu-Gehäuse-Verhältnis

Auch wenn das Display beinahe die komplette Front einnehme, werde es nicht wie beim direkten Konkurrenten, dem Samsung Galaxy S8 (Test), um die Gehäuseseiten gebogen sein. Die Front werde eher wie die des Essential-Phone von Andy Rubin anmuten, bei der das Display auf der Oberseite einen Ausschnitt für Frontkameras, Sensoren und Lautsprechermuschel besitzt. Durch die neue Bauweise könnte das Smartphone weit kompakter als bisherige iPhones gestaltet werden. Front wie Rückseite sollen aus Glas bestehen, der seitliche Rahmen sei aus Edelstahl.

Viel 2,5D-Display, kaum Rahmen. So soll das iPhone 8 angeblich aussehen. (Bild: Benjamin Geskin)

Anstelle eines Hardware-Homebuttons, der schon beim iPhone 7 gegen einen kapazitiven Button mit Force-Touch und Touch-ID-Fingerabdrucksensor ausgetauscht wurde, soll dieser unter das Displayglas wandern, heißt es. Es wird ferner spekuliert, dass Apple den Homebutton virtualisieren könnte – ein haptisches Feedback per Force-Touch-Technologie könnte dennoch beibehalten werden. Bei Samsungs Galaxy S8 ist das schon der Fall: Das S8 besitzt unter dem virtuellen Homebutton eine Art Force-Touch-Element. Ein beherzter Druck darauf lässt den Screen leicht vibrieren und bringt den Nutzer zum Homescreen zurück, im Standby-Modus lässt sich darüber das Display aktivieren.

So könnte das iPhone 8 in Schwarz aussehen. (Renderbild: Martin Hajek)

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Ein großes Fragezeichen ist noch, ob Apple es vollbringt, den Fingerabdruckscanner unter das Display zu bringen.  Konkurrent Samsung musste sich bei seinem Galaxy S8 und wohl auch beim Galaxy Note 8 noch behelfen und ihn notdürftig auf die Rückseite verlegen. Den letzten Gerüchten zufolge könnte Apple auf den TouchID-Scanner komplett verzichten, da das Unternehmen die Technologie nicht rechtzeitig fertig bekommt. Als Alternative zum Fingerabdruckscanner soll Apple stattdessen eine 3D-Gesichtserkennung integrieren. Die 3D-Technologie könnte darüber hinaus für AR- oder VR-Funktionen eingesetzt werden, wie JP Morgan Analyst Rod Hall vermutet. Die entsprechende 3D-Kamera-Technologie werde laut Patently-Apple von LG Innotek stammen.

Kurios wäre dieser Schritt schon, denn der Touch-ID-Fingerabdruckscanner gilt als zentrales Element des Sicherheitskonzepts von Apple. Mittlerweile können nicht nur iPhones, iPads und sogar das Macbook-Pro entsperrt, sondern auch Zahlungen über den Bezahldienst Apple Pay verifiziert werden. Falls Apple den Touch-ID-Scanner doch beibehalten sollte, wird er sicherlich nicht auf der Geräterückseite sitzen, sondern am ehesten im Powerbutton an der Seite.

So schick könnte das iPhone 8 aussehen

iPhone-8-Konzept. (Bild: Moe Slash; Behance)

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Älteren Gerüchten zufolge soll das iPhone 8 eine neue Onscreen-Navigation erhalten. Diese könnte mittels einer Touch-Bar à la Macbook Pro umgesetzt werden. Sie soll laut Kuo den unteren Teil des Displays belegen.

Das folgende Video zeigt  das iPhone-8-Konzept mit einer Touch-Bar unterhalb des Displays

iPhone 8: 5,8-Zoll-OLED-Display so gut wie sicher

Apropos Display: Es gilt als bestätigt, dass Apple bei seinem iPhone 8/X erstmals auf OLED-Technologie setzen wird. Im November letzten Jahres hatte der CEO des Apple-Partners Sharp dieses Detail ausgeplaudert. Sharp wird indes nicht als Lieferant für die OLEDs des 2017er iPhones fungieren – stattdessen ist offenbar Samsung in diesem Jahr alleiniger Hersteller der Panels. Nach letzten Informationen aus Zuliefererkreisen habe Apple Samsung mit der Produktion von 70 Millionen OLED-Panels beauftragt, die vor allem für das iPhone 8 bestimmt sein sollen.

iPhone-8-Konzept. (Bild: Concepts-iPhone)

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Bei der Displaydiagonalen hat sich die Gerüchteküche wie auch Kuo auf 5,8 Zoll (laut Kuo 2.800 x 1.242 Pixel) eingependelt, wobei die nutzbare Fläche auf der Front 5,15 bis 5,2 Zoll mit 2.436 x 1.125 Pixeln betragen soll. Durch das neue Volldisplayformat könne Apple es erreichen, dass das iPhone 8 in etwa die gleichen Abmessungen wie das iPhone 7 mit seinem 4,7 Zoll-Display besitzen werde, so Kuo. Trotz der kompakten Bauweise erwartet Ming-Chi Kuo, dass Apples High-End-Phone einen Akku in der Größe des im iPhone 7 Plus verbauten haben wird.

Ein weiteres ans Tageslicht gelangtes Detail ist die Integration der Promotion-Technologie, die Apple mit den neuen iPad-Pro-Modellen eingeführt hat. Durch die Technologie passt sich die Bildwiederholfrequenz auf den dargestellten Inhalt an und variiert zwischen 24 bis 120 Hertz. Die Promotion-Technologie soll auch die Akkulaufzeit verbessern.

Das iPhone 8 soll trotz seines 5,8-Zoll-Displays nicht merklich größer sein als das iPhone 7. (Bild: KGI Securities; via Macrumors)

iPhone 8: Kabellose Ladefunktion wohl per Qi Wireless

Seit Monaten halten sich die Gerüchte, Apple könne sich nach dem Ende der Audiobuchse von weiteren Kabeln trennen und seinen iPhones eine drahtlose Ladetechnologie verabreichen. Sofern das Unternehmen wie berichtet auf eine Glasrückseite setzt, wäre es sogar im Bereich des Möglichen – mit einem Metallgehäuse würde die Induktionsladung nicht funktionieren. Zuletzt ist Ende April eine schematische Zeichnung des Innenaufbaus aufgetaucht, die eine entsprechende Ausstattung andeutete.

Das iPhone 8 könnte sich wie die Apple Watch induktiv laden lassen. (Bild: Patently Apple)

Ein weiteres Indiz für dieses Feature ist Apples Eintritt in das Wireless Power Consortium (WPC), das für die Entwicklung des Ladestandards Qi Wireless verantwortlich ist. Ältere Gerüchte deuten zwar darauf hin, dass das Unternehmen mit Energous an einer weiteren kabellosen Ladeoption arbeitet, die das Aufladen aus größerer Entfernung ermöglichen soll – diese sogenannte Wattup-Technologie soll aber erst gegen Ende 2017 fertig sein.

Die Wattup-Technologie wird wohl erst 2018 in iPhones verbaut werden:

Weitere vermutete Ausstattungsmerkmale des iPhone 8 – Kamera, Akku, Speicher

Zur weiteren bislang vermuteten Ausstattung gehört ein neuer A11-Fusion-Prozessor, der performanter und dank einer Zehn-Nanometer-Architektur energiesparender als der A10-Fusion-Chip ist, der im iPhone 7 verbaut wurde. Als Hersteller für den Chip wurde offenbar schon der Auftragsfertiger TSMC verpflichtet – die Produktion ist Digitimes zufolge bereits angelaufen. Darüber hinaus ist von einem Mehr an Speicher die Rede – Kuo meint, das Premium-Modell werde in den Speichergrößen 64 und 256 Gigabyte angeboten – eine 128-Gigabyte-Variante werde es nicht geben . Das große Speichermodul, begleitet vom OLED-Display, soll das Jubiläumsgerät locker über 1.000 US-Dollar kosten lassen – in Deutschland womöglich jenseits der 1.200 Euro-Marke.

Eine mutmaßliche CAD-Skizze vom iPhone 8 – mit Dual-Kamera auf der Rückseite. (Bild: via Benjamin Geskin/Twitter)

In puncto Kamera wird auf eine Dual-Kamera wie beim aktuellen Plus-Modell spekuliert. Sicherlich wird Apple neue Sensoren und lichtstärkere Blenden verbauen, um mit der Konkurrenz aus dem Android-Lager mitzuhalten. Der Dual-Sensor soll vertikal integriert sein, wie auf folgendem Foto dargestellt wird:

Der iPhone-8-Dummy soll das finale Design zeigen. (Foto: BGR)

Wir können uns bei den Kamera-Funktionen neben den üblichen Features auch auf Augmented-Reality-Funktionen (AR) gefasst machen. Apple-Chef Tim Cook hatte mehrfach auf die Relevanz dieser Technologie hingewiesen und postulierte gar, dass AR eine ebenso wichtige Kerntechnologie wie das iPhone sein werde. In iOS 11 sind bekanntlich diverse AR-Funktionen eingebacken.

Wie Mark Gurman von Bloomberg berichtet, enthalte das neue iPhone eine „Apple Neural Engine“, mit der zum einen die Promotion-Technologie, zum anderen diverse „KI-Aufgaben“ erledigt werden sollen. Weiter wird standardmäßig ein Lightning-auf-USB-Typ-A (nicht USB C)-Adapter im Lieferumfang aller iPhones enthalten sein. Die Gerüchte um den Wechsel von Lightning auf USB-C-Port haben sich schon im März in Wohlgefallen aufgelöst. Immerhin: Ein Teil der USB-C-Technologie soll dennoch an Bord sein, mit der schnelles Laden umgesetzt werden soll.

Weitere Fotos vom iPhone-8-Dummy

Der Lightning-Port bleibt uns wohl auch beim iPhone 8 erhalten. (Foto: BGR)

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iPhone 8 wird von iPhone 7s und 7s Plus begleitet

Das Jubiläums-iPhone wird im Herbst 2017 wohl nicht als einziges Gerät vorgestellt: Falls die Prognosen sich bewahrheiten, wird Apple neben dem iPhone 8/X zwei „normale“ Modelle in petto haben – ein „iPhone 7s“ und ein „iPhone 7s Plus“.

Neben dem Jubiläums-iPhone soll es zusätzlich ein iPhone 7s und 7s Plus geben. (iPhone-7-Foto: Anna Hoychuk/Shutterstock)

Die beiden Modelle der „S“-Serie werden wohl wie das „8er“ über eine Glasrückseite verfügen und kabellos aufladbar sein, über ein OLED-Display werden sie aber aus Kosten- und Verfügbarkeitsgründen wohl nicht verfügen. Außerdem soll der Rahmen nicht aus Edelstahl sondern aus Aluminium bestehen. Wie die bisherigen iPhone-Modelle werden bei den 7s-Geräten LTPS-Displays (Low-Temperature-Poly-Silicon) zum Einsatz kommen, die unter anderem auch von Sharp produziert werden. Als Prozessor soll das A11-Fusion-SoC, das auch im iPhone 8 an Bord sein soll, verbaut werden.

Vorstellung des iPhone 8 zum traditionellen September-Event?

Es ist davon auszugehen, dass Apple wie schon seit Jahren den September wählt, um seine neuesten Smartphones zu präsentieren. Da Apple ein Unternehmen mit festen Produktzyklen – zumindest beim iPhone – ist, wäre eine frühere Vorstellung der neuen Modelle sehr unwahrscheinlich. Überdies müsste auch das neue OS – iOS 11 – finalisiert sein. Das neue OS wurde im Zuge des WWDC 2017 angekündigt. Seit diesem Zeitpunkt können App-Entwickler auf das neue mobile Betriebssystem zugreifen, damit sie ihre Apps den neuen Anforderungen entsprechend anpassen können.

Manche gehen davon aus, dass der TouchID-Sensor auf der Rückseite landen könnte – wie beim Galaxy S8. (Konzept: iDropnews)

Im Herbst könnten die neuen iPhone-Modelle dann mit vorinstalliertem iOS 11 in den Handel gehen. Ein Bericht aus Zuliefererkreisen deutet jedoch an, dass Apple technische Probleme mit dem Laminierungsprozess des OLED-Displays und dem 3D-Sensor habe. Glaubt man dem Analysten Brian White, werde das Jubiläums-iPhone im September zusammen mit den beiden 7s-Modellen angekündigt und kurz danach vorbestellbar sein. Die Auslieferung des Premium-Geräts soll aber erst einige Wochen später, gegen Ende des vierten Quartals, erfolgen.

iPhone 8/X – zahlreiche Design-Konzepte im Überblick

Manche gehen davon aus, dass der TouchID-Sensor auf der Rückseite landen könnte – wie beim Galaxy S8. (Konzept: iDropnews)

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4 Reaktionen
Micha von SEO-Triebwerk

Es ist schon faszinierend, den Hype um das neue Apple Produkt zu beobachten. Wenn
selbst Staranalysten im Hinblick auf das iPhona 8 20 Prozent mehr Absatz bei Apple prognostizieren. Ich bin gespannt!

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Ghoffmann1969
Ghoffmann1969

Sieht echt super schick aus! Weiß nur nicht ob ich vom Fingerabdruckscanner so begeistert bin. Und ich würde mit Sicherheit, den Home-Button schmerzlich vermissen. ;)

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Oliver
Oliver

Hauptsache, die Ministereoklinkenbuchse (3,5mm) ist beim Iphone 8 wieder an Bord, sonst bin ich weg von Apple. Habe extra das 7er ausgelassen, mein persönlicher Boykott.

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ye
ye

Oh nein bitte nicht. Apple ist doch so sehr auf dich angewiesen!
Die Klinke hat in Handys einfach nichts mehr zu suchen. Verbraucht einfach zu viel Platz und bietet zu wenig Vorteile gegenüber Bluetooth.

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