Auf dem Special-Event hat Apple heute (17. März) einen Ausblick auf das kommende iPhone OS gegeben, das viele auch als Antwort auf Android, Windows Mobile 6.5 und Palms Pré sehen. Fazit: Apple legt viele Features nach, die schon seit dem ersten Tag immer und immer wieder gefordert wurden. Zugleich wird der Grundstein gelegt für noch vielseitigere Applikationen. Viele neue Schnittstellen kommen hinzu. Und die Entwickler können nun auch nach dem Verkauf eines Programms noch etwas verdienen. Eine konsequente Weiterentwicklung des Bekannten. Aber gab es auch Innovationen?
Neue Features für den Nutzer
Schauen wir als erstes auf die Wunschliste von neulich:
Hintergrundprozesse: Jein. Apple hat nun den Push-Notification-Service erneut angekündigt, der eigentlich schon im September starten sollte. Bedeutet: Es gibt einen Apple-Dienst, der solche Benachrichtigungen an das iPhone des Nutzers sendet. Das Programm selbst läuft nicht im Hintergrund. Beispiel: Instant Messaging. Liegen neue Nachrichten vor, bekommt das iPhone die entsprechende Zahl mitgeteilt und zeigt sie beim Programm-Icon an - ganz so, als würde das Programm tatsächlich laufen. Begründung für diesen Kniff: Bei Tests mit Hintergrundprozessen habe sich die Akkulaufzeit zu stark verringert.
„Copy and Paste“: Ja. Wie es genau funktioniert und wie gut es handhabbar ist, muss man sehen. Aber es gibt nun eine offizielle Möglichkeit.
MMS: Ja. Fotos, Audio-Dateien, Kontakte und Orte (für Google Maps) können mit dem jetzt „Messaging“ genannten Programm verschickt und empfangen werden.
Videoaufnahmen: Nein. Allerdings muss man hier schauen, ob das für den Sommer erwartete nächste iPhone zumindest mit einer besseren Kamera aufwarten kann...
Ein neues Ordnungssystem für Apps: Nein - zumindest wurde darüber nichts verkündet. Es ist aber gut möglich, dass solche Veränderungen an der Benutzeroberfläche auch erst im Sommer gezeigt werden, wenn das iPhone OS 3.0 tatsächlich herauskommt.
Vollständige Bluetooth-Funktionalität: Ja. Soweit die bisherigen Informationen stimmen und keine besonderen Haken und Ösen zu Tage treten, scheint z.B. auch „Tethering“ künftig möglich zu sein. Hier dürfen die Mobilfunkanbieter aber noch ein Wörtchen mitreden.
Was außerdem gekommen ist:
Mehr Suchfunktionen: Unter dem vom Mac OS gut bekannten Namen „Spotlight“ gibt es nun eine systemweite Suche, die offenbar auch als Startbildschirm definiert werden kann. Entsprechende Suchfunktionen sind nun auch in Mail und anderen Applikationen zu finden.
Bluetooth-Verbindung zwischen iPhones: Ohne ein umständliches Pairing können sich iPhones über Bluetooth miteinander verbinden. Realisiert wird das offenbar über Apples „Bonjour“-Technologie. Denkbare Anwendungen sind hier zum Beispiel gemeinsames Spielen oder der Austausch von Kontaktdaten.
Tastatur häufiger auch im „Landscape“-Modus: Hält man das iPhone oder den iPod touch quer, dreht sich der Bildschirm mit. In diesem Modus hat man eine dementsprechend breitere und besser nutzbare Tastatur zur Verfügung. Das klappt nun beispielsweise auch in Mail und beim Schreiben einer SMS.
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[...] viel spekuliert wurde ist die iPhone-OS-Katze nun aus dem Sack. Jati hat drüben bei uns im t3n Blog das aktuelle geschehen zusammen gefasst. Das [...]
Das iPhone kann - mit der geeigneten Schnittstelle der jeweiligen Hardware - viele Geräte mit dem Netz verbinden, Daten austauschen,...
Damit braucht der berühmt-berüchtigte Internetkühlschrank kein eigenes System sondern nur ein iPod Dock. Das iPhone kümmert sich um Nachbestellung, Menüvorschläge,...
Auch nicht das beste Beispiel - aber ich bin neugierig, was da noch kommt...
Ich frage mich allerdings langsam, wie viele iPhones und iPod touches man eigentlich künftig braucht, um das alles sinnvoll nutzen zu können. Aber der Trend geht bei manchen Nutzern ja schon jetzt zum Zweit-iPhone... ;-)
[...] selbst hatte bereits einen Ausblick auf das kommende iPhone OS 3.0 gegeben. Folgende neue Features können also als einigermaßen gesichert angesehen werden - auch wenn in [...]
[...] Neues iPhone OS 3.0 bringt Grundfeatures und viele neue Schnittstellen für Entwickler [...]