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iPhone X kostet in der Herstellung 430 US-Dollar

Tim Cook präsentiert das iPhone X. (Foto: dpa)

Das iPhone X mit 256 Gigabyte Speicher soll Apple in der Herstellung knapp 430 US-Dollar kosten. In den Verkauf kommt das Smartphone für 1.149 US-Dollar.

iPhone X: Kosten für die Herstellung berechnet

Dass Apple mit seinen iPhones eine vergleichsweise hohe Marge einstreicht, ist bekannt. Das zeigen die Berechnungen der möglichen Kosten für die einzelnen Komponenten, die zuverlässig nach jeder Vorstellung eines neuen Premium-Smartphones aufgestellt werden. Beim iPhone 5s etwa sollen die Kosten für die Bauteile und die Produktion rund 199 US-Dollar für die 16-Gigabyte-Variante betragen haben. Das Gerät kam für 649 US-Dollar auf den Markt. Jetzt die chinesische Seite ichunt.com eine Liste mit den wahrscheinlichen Komponentenpreisen für das iPhone X erstellt.

So viel kosten die Komponenten für das iPhone X (Auszug). (Screenshot: ichunt.com/t3n.de)

Demnach kosten die Komponenten für die 256-Gigabyte-Variante des neuen Apple-Smartphones fast 413 US-Dollar. Am teuersten ist dabei das neue OLED-Display von Samsung, das mit ungefähr 80 US-Dollar zu Buche schlägt. Ebenfalls nicht günstig sind die Glasoberflächen für die Vorder- und Rückseite, die 53 US-Dollar kosten. 45 US-Dollar sollen die Zulieferer für den NAND-Speicher verlangen. Für die Auftragsfertigung in den Fabriken von Foxconn, Wistron und Pegatron dürfte Apple laut Schätzungen der Online-Newsseite Winfuture.de noch einmal 15 US-Dollar zahlen. Damit steigt der Preis für die Herstellung auf knapp 430 US-Dollar.

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iPhone X kostet 430 US-Dollar in der Herstellung, aber 1.149 US-Dollar im Verkauf

Nicht miteingerechnet sind in dieser Aufstellung der Komponenten die Kosten für Logistik, Verpackung, Zubehör, Entwicklung oder Marketing. Dennoch dürfte Apple bei einem Nettopreis von 1.149 US-Dollar (256 Gigabyte Speicher) für das iPhone X – in den meisten US-Bundesstaaten werden noch Steuern draufgeschlagen – mit jedem verkauften Gerät einen nicht unerheblichen Profit machen. In Deutschland verlangt Apple für das 256 Gigabyte-Modell 1.319 Euro (inklusive Steuern).

iPhone X: Das ist Apples Neuinterpretation des iPhones
iPhone X. (Bild: Apple)

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Im letzten Quartal 2016, mit dem neuen iPhone 7 und dem wichtigen Weihnachtsgeschäft, meldete Apple etwa 78,3 Millionen verkaufte iPhones. Ebenfalls wichtig zur Einordnung: Mit dem iPhone sammelte Apple im Herbst 2016 rund 91 Prozent der weltweiten Smartphone-Gewinne ein. Innerhalb eines Dreimonatszeitraums dürften so rund 8,5 Milliarden US-Dollar auf den iPhone-Hersteller mit Hauptsitz in Cupertino entfallen sein. Den Rest teilen sich die übrigen Smartphone-Hersteller, die zum überwiegenden Teil Android-Handys herstellen.

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11 Reaktionen
MartinJRR
MartinJRR

Ich weiß nicht, welchen Anspruch t3n.de an seinen eigenen "Journalismus" hat ... aber ich finde diesen Artikel unseriös und beschämend schlecht. Viele der vorherigen Kommentare geben es bereits wieder: Eure Darstellung hält sich nicht an die Fakten und dient ganz offensichtlich nur der Rufschädigung des iPhone ... schämt euch dafür derart dümmlich die Fakten zu verdrehen.

Der "Wert" eines Produktes setzt sich aus weit mehr als nur den Materialkosten zusammen ... vielleicht solltet Ihr mal etwas mehr recherchieren, anstatt einfach nur nicht nachvollziehbare Screenshots breitzutreten.

Ich bin weder Apple-Jünger, noch davon begeistert, dass das iPhone X zu einem recht hohen Preis verkauft werden wird ... aber was Ihr hier an falschen Fakten verbreitet ist peinlich und ist einer Platform dieser Art nicht würdig.

Softwareentwickler
Softwareentwickler

Zum Thema Kostenaufstellung:
Wer stellt noch mal das kostenlose Betriebsystem für alle Apple Geräte her!? Ach ja, das ist ja Apple.
Welches Smartphone Betriebsystem ist noch mal das sicherste? Ach ja, das von Apple.

Gast
Gast

Wertloser Artikel. Dann soll sich der "Journalist" mal gleich ein paar zusammenbauen für 430. los ;-)

"Fanboy"

Skandal! Die sind ja schon fast so schlimm wie mein Bäcker!

Der knetet einfach Mehl, Wasser und ein paar Gewürze mit Hefe zusammen (Kosten der einzelnen Komponenten laut meinen Quellen unter 1€) und verkauft mir dann das Brot um über 3 Euro! So ein Wucher!

Zugegeben: er muss auch noch seine Bäckerei erhalten, die sollte auch noch möglichst sauber gehalten werden, er muss sich zuerst mal überlegen, was er in sein Brot hineinmischt, nebenbei muss er noch ein paar gut qualifizierte Angestellte bezahlen, aja ... und er bringt mir sogar einmal pro Woche das Brot und Gebäck nach hause (ohne Aufpreis versteht sich).

Vielleicht muss ja auch Apple zuerst mal das iPhone und seine Komponenten entwickeln (A11 Bionic Chips wachsen auch im sonnigen Kalifornien nicht auf Bäumen), eines der beiden modernsten mobilen Betriebssysteme mit haufenweise nützlichen Apps entwickeln (hab ich erwähnt, dass das alles von Apple gratis mitkommt?)? Eventuell kann der Tim Cook das alles aber garnicht alleine und braucht dafür top qualifizierte Leute, die auch bezahlt werden wollen und am liebsten in Büros im Silicon Valley arbeiten, wo die Grundstückspreise bekanntlich nicht die billigsten sind.

Aber was bei solchen Diskussionen eigentlich immer übersehen wird ist ja folgendes: jedes Produkt wird um den Preis verkauft, den der Kunde bereit ist dafür zu zahlen. Wenn das Produkt seinen Preis wert ist, wird es verkauft.

Wenn das Produkt nicht so hoch vom Kunden geschätzt wird, wird es somit mit weniger Gewinn verkauft.
Wenn das Produkt weniger Wert ist, als seine Produktion kostet, wird es mit Verlust verkauft (oder garnicht).

Und Apple-Produkte werden offensichtlich noch von genug Leute für so "wertvoll" gehalten, dass sie auch in großen Mengen zu den verlangten Preisen gekauft werden.

Ich gebe schon zu: ich würde auch gerne weniger Geld für ein iPhone ausgeben. Ich habe als Kunde ja die freie Entscheidung, mir ein iPhone, ein Samsung, ein Huawei oder gar kein Handy zu kaufen.

Aber für mich passt das Gesamtpaket, das ich um den Preis des iPhones bekomme.

Wer das nicht so sieht, dem gönne ich aber natürlich auch sein Samsung Galaxy Note 8 (aber kostet das nicht auch 999,- € ?) oder was er/sie sich sonst so leisten möchte.

Max
Max

Wer sich mit Produktkalkulation im B2C-Bereich auskennt, wird angesichts der hohen Kosten und des relativ geringen Verkaufspreises überrascht sein.

Paul
Paul

Bitte prüft die Preise, fast alle sind hier falsch.... im kopierten Artikel sind sie richtig

Sej
Sej

Hallo, die 256 GB kostet 1319 €, somit ist die Marge fat 900 Euro...

gast22
gast22

Punkt 1: Der Speicher zu. 64 und 256 GB zum selben Herstellungspreis. Da kauf ich gerne ein!

Punkt 2: Und überhaupt, liebe Chinesen: Der Prozessor soll weniger als 45 Dollar kosten? Er ist nichtbunter den erwähnten hochpreisigen Komponenten. Also bei Computern ist es immer die teuerste Komponente. Aber 10 Nano-Technologie ist ja auch Masse Gengros ohne Ausschuss und ohne besondere Bedingungen machbar. Kann ja auch jeder.

Milchmädchenrechnung jedes jähr aufs Neue. Eben unglaubwürdig für den, der ein wenig 1+1 zusammenrechnen kann.

gast22
gast22

Beiläufig werden hier die Kosten für Logistik, Verpackung und andere Kleinigkeiten aug´geführt. Ach ja, die Entwicklung ja auch. Nur ist Letzteres eben der größte Brocken. Oder sind drei Jahre Entwicklungszeit nur am Prozessor umsonst. War wohl eine Putzfrau, die den Einfall hatte. Ach ja, und die Herstellungsmaschinen musste sie ja auch noch entwerfen. Und sicherlich auch die verschiedenen Prototypen und die ganzen Tests wegen dem Face-ID. Ach ne, das gabs ja vorher schon bei Samsung und Co. War ja nichts Neues,

Klar verdient Apple. Nur machen sie nicht die Preisabwärtsspirale mit. Sie brauchen es nicht, entwickeln ständig neue Geräte, die Kaufanreize schaffen. Und sie sind eben einfach gut.

Fazit: Ist wie jedes Jahr ein dummer Artikel, der ziemlich oberflächlich daher kommt. Der Gewinn kommt vor allem dadurch zustande, dass Apple mit wenigen Smartphones riesige Verkaufszahlen zustande bringt. Exorbitante Verkaufszahlen eines Gerätes bedeutet hohe Stückzahlen, die bekanntlich die Einzelkosten senken. Das schaffen andere nicht. Aber auch dieser Zusammenhang ist natürlich fast unbekannt, wie es scheint.

Ranshid
Ranshid

Beim Hiendl regt sich auch keiner auf das Möbel oder Lampen für das 3-4fache ihres Einkaufspreises verkauft wird. Jedes Jahr das selbe, propagiert und sinnlos.

Peter
Peter

Nur zur Klarstellung... eine Marge von 100 Prozent Aufschlag war, zumindest vor dem Onlinehandel, in jedem Ladegeschäft so. Der Handel knallt immer mindestens 100 prozent drauf und jetzt eben Apple, wohingegen alle anderen die Billigtrends mitmachen und daran zugrunde gehen, weil sie nichts mehr verdienen, was investiert werden kann.

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