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IT-Ausfälle und Spionage: Deutsche Unternehmen fürchten Cyberrisiken am meisten

    IT-Ausfälle und Spionage: Deutsche Unternehmen fürchten Cyberrisiken am meisten
(Foto: Shutterstock.com)

Deutsche Unternehmen fürchten sich derzeit am meisten vor Cyberrisiken wie IT-Ausfällen. Erstmals gehört auch Terrorismus zu den zehn wichtigsten Risiken im „Allianz Risk Barometer 2017“.

Unternehmen erwarten „Jahr der Unsicherheit“

„Ein Jahr der Unsicherheit“ erwarten Risikomanager und Vorstände weltweit, wenn es nach dem „Allianz Risk Barometer 2017“ geht, in dem zum sechsten Mal die wichtigsten Risiken für Unternehmen erhoben werden. „Neben dauerhaften Bedrohungen wie Feuer und Naturkatastrophen entwickeln sich neue Gefahren, die ein Umdenken im Monitoring und Management von Risiken erfordern“, erklärt Chris Fischer Hirs, CEO des Industrieversicherers der Allianz Gruppe, AGCS SE. In Deutschland sind Cybervorfälle wie IT-Ausfälle, Spionage und Datenmissbrauch vom dritten auf den ersten Rang im Top-10-Ranking der größten Risiken gerückt.

Deutsche Unternehmen fürchten Cyber-Attacken und Betriebsunterbrechungen am meisten. (Grafik: Allianz Group)
Deutsche Unternehmen fürchten Cyber-Attacken und Betriebsunterbrechungen am meisten. (Grafik: Allianz Group)

Die Cyberrisiken treffen vor alle Unternehmen der Informations- und Telekommunikationsbranche sowie des Handels. Allerdings seien in Europa ein steigendes Bewusstsein des Managements sowie verstärkte Aktivitäten der Gesetzgeber zu verzeichnen. Immer mehr Unternehmen entwickelten gezielte Cyber-Abwehrstrategien, erklärt die AGCS in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei sind Unternehmen nicht nur von Hackerangriffen direkt betroffen, sondern könnten auch indirekt Schaden nehmen, etwa wenn kritische Infrastrukturen wie Strom oder Telekommunikation ausfallen. In der künftigen Industrie-4.0-Umgebung könnte auch technisches oder menschliches Versagen zu einschneidenden Stillständen bei der Produktion führen.

Brexit und Trump als Risiko für Unternehmen

Als zweitgrößtes Risiko für ihr Geschäft sehen Unternehmen Betriebsunterbrechungen an. Dabei können Feuer, Explosionen oder Naturkatastrophen zu finanziellen Verlusten führen. Die Auswirkungen solcher Unterbrechungen können durch die zunehmende digitale Vernetzung noch verschärft werden. Ein weiteres großes Geschäftsrisiko (Platz drei in Deutschland) sind die Marktentwicklungen. Vor allem global agierende Unternehmen müssen schnell auf Änderungen der politischen Lage oder rechtlicher Rahmenbedingungen reagieren. Dazu zählen etwa der Brexit und mögliche wirtschaftliche Auswirkungen der Trump-Regierung in den USA.

Die Angst vor Terrorismus und Krieg ist in Deutschland in diesem Jahr erstmals in der Top-10 der größten Unternehmensrisiken aufgetaucht. 19 Prozent der Befragten sahen dies als Risiko. Das bedeutet den sechsten Rang. An der jährlich durchgeführten Umfrage zum „Allianz Risk Barometer“ beteiligten sich für die 2017er-Ausgabe mehr als 1.200 Experten aus verschiedenen Unternehmen und der Allianz-Gruppe aus über 50 Ländern.

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