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Karriere

Nach NSA-Enthüllungen: IT-Unternehmen suchen verstärkt nach Sicherheitsexperten

    Nach NSA-Enthüllungen: IT-Unternehmen suchen verstärkt nach Sicherheitsexperten

Informatik-Pflichtfach soll Fachkräftemangel bekämpfen helfen (Foto: bluefield_photos  / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

41.000 IT-Spezialisten werden derzeit in Deutschland gesucht, wie eine aktuelle Studie des Branchenverbands BITKOM ergibt. Demnach beklagt jedes zweite Unternehmen in der Branche einen Fachkräftemangel. Insbesondere die Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten ist gestiegen.

NSA-Affäre sorgt für steigende Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten #FLICKR#
NSA-Affäre sorgt für steigende Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten (Foto: bluefield_photos / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der offenen Stellen für IT-Spezialisten um rund fünf Prozent auf 41.000 gestiegen. Der repräsentativen Umfrage zufolge des BITKOM zufolge werden vor allem Software-Entwickler gesucht - hier werden vor allem Fähigkeiten rund um Cloud Computing und Big Data verlangt.

IT-Sicherheitsexperten: Bedarf steigt

Vor dem Hintergrund der Enthüllungen um die Spähattacken durch NSA und Co. ist insbesondere die Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten sprunghaft gestiegen. Nach drei Prozent im Vorjahr suchen der Umfrage zufolge aktuell 15 Prozent der Unternehmen mit vakanten Stellen nach Profis für IT-Sicherheit.

Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten rasant gestiegen (Grafik: BITKOM)
Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten rasant gestiegen (Grafik: BITKOM)

„Der Bedarf an IT-Sicherheitsexperten steigt. Hier spiegelt sich die Debatte der vergangenen Monate über Abhörmaßnahmen der Geheimdienste, Industriespionage und die zahlreichen Berichte über Cyberattacken deutlich wider“, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Insgesamt etwas mehr als die Hälfte der befragten IT-Unternehmen (54 Prozent) beklagen weiterhin einen Fachkräftemangel, 42 Prozent rechnen sogar mit einer Verschärfung der Situation. Dabei sind BITKOM zufolge in der IT-Branche in den vergangenen fünf Jahren fast 100.000 neue Arbeitsplätze entstanden.

BITKOM fordert Pflichtfach Informatik

Dennoch hält der Hightech-Verband aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs an IT-Experten an seiner Forderung nach einem Pflichtfach Informatik in der Sekundarstufe I fest. Umfragen zufolge soll die Mehrheit der Eltern (85 Prozent) und der Lehrer (73 Prozent) dieser Forderung zustimmen.

via www.bitkom.org

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2 Reaktionen
Ein IT-Spezialist sucht Arbeit
Ein IT-Spezialist sucht Arbeit

Das Gespenst Fachkräftemangel geht mal wieder um... Ich (IT-Spezialist) suche seit gut einem Jahr eine Anstellung!
Ich bekomme immer wieder Standardabsagen ("es tut uns leid, wir haben uns für Jemanden anderes entscheiden) und 2 Tage später ist die gleiche Ausschreibung wieder draussen. Es wäre schön, wenn man mal eine gescheite Absage erhalten würde, wo drin steht woran es wirklich gelegen hat. Ob eine Qualifikation fehlt oder sonstiges.. daran lässt sich ja arbeiten, aber so ganz ohne!?

Man ist entweder nicht bereit a) in Mitarbeiter zu investieren und nach seinen Bedürfnissen weiterzubilden oder b) vernünftige Gehälter zu zahlen...

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Sicherheit ist selten gewünscht
Sicherheit ist selten gewünscht

"Informatik" als Algorithmen und Programmieren oder mehr als "Computer-Nutzung" also z.b. Excel oder Updates, Unterschiede iOS, Android,... Webbrowser absichern oder erkennen wann man sicher browsed oder eine Webseite bastelt ? Letztere Beispiele wären ja wohl für die Menschheit sinnvoller weil man ständig mit Computern zu tun hat. Man lernt ja auch nicht den Maschinenbau von Auto-Motoren sondern Verkehrsregeln und wie man einen Reifen wechselt und Ölstand misst.

Schon vor Jahren wollte ich schon Pinning von IP-Nummern und SSL-Keys oder für jede App Jailboxes und Virtualisierung damit die App eben nicht alle Kontaktdaten nach Hause telefonieren kann. Zum Dank wurde man gemobbed. Heut gilt sowas als Standard und als Innovation und kriegt Preise.

Sicherheit kostet und Anstand gibt oft keine Beförderung. Wenn man den Leuten beweist wie erbärmlich unsicher sie programmieren kann man ja sehen wie lange man dort noch arbeitet. Und Kreditkarten-Nummern, Privatadressen und Telefonnnummern auf separaten Servern zu speichern ist auch nicht beliebt. Da müsste man ja die Software auf Sicherheit überarbeiten.
Wer hat es also einfacher und die meisten Freunde in der Firma ? Ein Doping-Verantwortlicher im Fahrrad-Team oder ein Sicherheitsbeauftragter einer Firma ? Vielleicht auch deshalb ist die Berufsgenossenschaft (die bezahlen Arbeits-Unfälle) ausgelagert und Eure Verwandten erzählen Euch wie beliebt deren Begehungen/Besichtigungen sind.

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