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Karriere

IT-Fachkräfte: Deutsche Unternehmen suchen verzweifelt nach Personal

    IT-Fachkräfte: Deutsche Unternehmen suchen verzweifelt nach Personal
Arbeitsplätze für IT-Fachkräfte in Unternehmen vorhanden. (Foto: gabrielsaldana / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

IT-Fachkräfte, Ingenieure und Techniker sind für deutsche Unternehmen nur schwer zu finden. Der Bedarf an qualifizierten Personal wird laut einer Studie der Online-Jobbörse StepStone auch 2015 hoch sein.

Fachkräfte aus den Bereichen IT, Ingenieurwesen und Technik haben auf dem Arbeitsmarkt leichtes Spiel. Sie werden von deutschen Unternehmen derzeit händeringend gesucht. Einer aktuellen Studie von StepStone zufolge sehen 37 Prozent der Unternehmen die Suche nach IT-Fachkräften als besonders herausfordernd an, danach folgen Ingenieure und technische Berufe. Auch bei Ärzten und Pflegepersonal herrscht offenbar Mangel.

IT-Fachkräfte: Bedarf könnte weiter steigen

Die Nachfrage nach Fachkräften ist laut StepStone im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen. Die Fachkräftenachfrage habe im vergangenen Jahr auf einem überdurchschnittlichen Niveau gelegen. Der Trend könnte auch 2015 anhalten. 25 Prozent der Unternehmen rechnen für die kommenden zwölf Monate mit einer weiter steigenden Nachfrage. Drei Viertel der Firmen sehen es schon jetzt als „große Herausforderung, geeignete Kandidaten für ihre offenen Stellen zu finden”, wie es in der Studie heißt.

IT-Fachkräfte: Bei der Suche nach passendem Personal tun sich Unternehmen derzeit schwer. (Grafik: StepStone)
IT-Fachkräfte: Bei der Suche nach passendem Personal tun sich Unternehmen derzeit schwer. (Grafik: StepStone)

Für IT-Fachkräfte hat die hohe Nachfrage bei gleichzeitig nicht ausreichendem Angebot freilich Vorteile. Nicht nur, dass sie vergleichsweise gute Aussichten auf einen neuen Arbeitsplatz haben, sie dürfen sich auch über gute Gehälter freuen. Die Vergütung in der IT-Branche steigt, allerdings nur moderat. Im Bereich der Fachkräfte ohne Führungsverantwortung sind einer Studie aus dem Herbst 2014 nach die IT-Projektleiter mit besonders hohem Salär ausgestattet. Sie können Spitzengehälter von bis zu 73.400 Euro verdienen.

via www.heise.de

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Recruiting, Studie

54 Reaktionen
Dangin
Dangin

Ich denke aber auch, dass die Bereiche IT, Ingenieurswesen und Technik nicht separat getrennt werden sollte, wie es im Artikel so aufgelistet wird. Bei so einem hart umkämpften Markt, bei der Arbeitgeber auch Top-Fachkräfte aus anderen Unternehmen abwerben, wäre es eigentlich für Unternehmen, die Stellen für Ingenieure schalten, ein sehr attraktiver Markt. Als Personaler sollte man auch tiefere Einblicke über die Möglichkeiten in der Branche haben und Tätigkeitsbereiche und ihre Anforderungen, wo beispielsweise IT und Ingenieurswesen verknüpft werden (vgl. Anforderungen als Software-Ingenieur), genau kennen. Ich schau mir spezielle Fachportale wie hier unter http://www.ingenieur.career an und dort merkt man schnell, wie händeringend die Arbeitgeber nach dem passenden Personal suchen. Zum Einstieg locken zurecht Traumgehälter!

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i.elhadjeui
i.elhadjeui

Wie hoch stehen eurer Meinung nach ägyptische Arbeiter mit einem Bachelor Abschluss in Computer Engineering?

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i.elhadjeui
i.elhadjeui

Ich meinte natürlich Wie hoch stehen eurer Meinung nach die Chancen für ägyptische Arbeiter mit einem Bachelor Abschluss in Computer Engineering ;)

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marcustik
marcustik

Stimme Euc völlig zu, ich bin zwar aus Österreich da ist es aber genauso. Ich selbst bin ein guter Entwickler habe aber jahrelang(!) verzweifelt versucht einen Job zu kriegen sie nahmen mich aber alle nicht. Und einmal hätte mich fast einer genommen aber der wollte mir für Java Entwickeln nur 1.400.- Euro netto im Monat zahlen!!! T'schuldigung tu mir leid. Da könnte ich genauso gut als Regalschlichter im Lebensmittel Einzelhandel arbeiten. Der kriegt genau das selbe. Konsequenz für mich war mich jetzt mit einem selbst entwickelten Computer Game slebststänig zu machen. Weil sie mich cool leck*** können. ;-) MfG Marcus Tik

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Michael Tennert
Michael Tennert

73k sind in D einfach nur unrealistisch. Ich kenne Zahlen die belegen, dass man ohne Beziehung höchstens 43k erwarten darf. In Hamburg gehen teiweilweise Stundensätze von 25.- Euro AI um... Was die Schweiz betrifft, auch da gibts eben die "guten" Jobs nur mit Beziehungen. Ich nenne das solangsam "Bückware"

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Michael Tennert
Michael Tennert

Meine Erfahrung zeigt, dass es nicht an den Endkunden liegt, sondern vielmehr an den Zwischenhändlern. Der durchschnittliche TS 2014 war für einen Leader 1200.- Euro netto und für eine Hilfkraft ca 670.- Euro netto. Die Zahlen kommen auch hin. Desweiteren sind meistens leider nicht die Fachabteilungen zuständig, sondern Buchhalter der Einkaufsabteilung und die versuchen immer das "Beste" Verhältnis zu arrangieren. Und wer sich im Preis drücken lässt, bekommt den Job. Ich befürchte für die kommenden Jahre einen weiteren Abwärtstrend in Sachen Bezahlung - ob das der Stundensatz oder das exorbitale Zahlungsziehl von bis zu 60 Tagen ist...........

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Stefan Weber

Wir haben die Loesung für Unternehmen und IT Spezialisten gegen den Fachkraeftemangel...

https://m.youtube.com/watch?v=MOpLLkBDxGg

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Walfe
Walfe

Ich arbeite in Zürich und verdiene mit zehn Jahren Erfahrung 160 tsd Franken. Davon bekomme ich wegen der geringen steuer 87% netto ausbezahlt. Wer in Deutschland
bleibt ist selbst schuld.

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Michaela

Ich kann nahezu allen Kommentatoren nur beipflichten. Fachkräftemangel ist DAS Unwort der letzten Jahre. Als Headhuntern/Recruiterin spezialisiert auf die IT/eCommerce Branche (seit JAHREN), habe ich diesen Verlauf sehr gut verfolgen können. Irgendwann hätte ich mich mit den Angeboten an Bewerber (selbstredend durften es nur die Superspezialisten sein) bis auf die Socken blamiert ihnen für ihr Fachwissen 38-45K zu bieten. Ich bin nun auch in der Schweiz. Liebes Deutschland Euer ausspielen von exzellenten Mitarbeitern wird ganz bald platzen, Euer Mitbewerbe im Ausland ist klüger und wertschätzender und wird die besseren Gewinne erzielen.

(Meine Erfahrung beruht auf Festanstellungen)

Grade heute aber habe ich von befreundeten Kollegen die Bitte um Mithilfe bei der Besetzung von 15 (in Worten: fünfzehn) Core Banking Analysten für Zürich bekommen. (Hier Freelancer - mindestens 1,5 Jahre) Der Tagessatz unterscheidet sich immens zu Deutschland.

Onkel_Akon
Onkel_Akon

"Kommentare sind für dieses Video deaktiviert."

Mich würde interessieren wie die Seite sich präsentiert wenn Kommentare aktiviert werden.

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Berater
Berater

Dazu kann ich nur sagen: If you pay peanuts, you'll get monkeys!

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Starziczny Peter

Um den RZ- und IT-Standort zu stärken bietet VIRZ in Kooperation mit einer technischen Hochschule einen neuen Studiengang Technologie- mit Schwerpunkt RZ-Management an. Der Studiengang RZ-Management schließt mit dem Master ab. Auch die Möglichkeit einer Promotion ist vorgesehen. Bei Interesse bitte an infi@virz.de wenden.

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Wolfgang
Wolfgang

Auch hier zeigt sich wieder mal, dass die Presse nur noch den, Entschuldigung, Mist nacherzählt, den sie von anderen rübergeschoben bekommen. Wie die Schreiber vorher schon geschrieben haben ist es nicht der Fachkräftemangel, der beklagt wird, sondern der Mangel an _billigen_ Fachkräften.
Es reicht ein Blick in IT-Abteilungen aus: Im letzten Projekt hatte ich zwei deutsche Kollegen, die für 39.000 Euro die Leitung und deren Stellvertretung übernommen hatten, um dann kein einziges deutsches Teammitglied zu haben, stattdessen halb Süreuropa, Osteuropa und ein paar "Exoten" aus Marokko, der Ukraine oder Russland für deutlich weniger Gehalt als dem der Chefs.
Bei genauer Betrachtung ist auch DevOps ein Mangelphänomen. Statt erfahrenen (= teuren) Admins läßt man lieber Entwickler Admintätigkeiten automatisieren - heißt Anfänger machen das, was die Admins auch gemacht hätten. Bei Dienstleistern läßt man die Admin.Amateure dann auf das Wertvollste los, was das Unternehmen hat - seine Daten. Wenn das dann in die Hose gegangen ist... Gibt's wenigstens keine Fragen mehr über Kosten. Bei der Feuerwehr ist es schließlich auch egal, was sie kostet, Hauptsache sie rettet einen aus dem brennenden Haus...

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Projektleiter
Projektleiter

Es gibt m.E. keinen Fachkräftemangel, sondern nur einen Mangel an Unternehmen, die bereit sind Fachkräfte adäquat zu bezahlen. Wenn man mehr als 3-5 Berufsjahre Erfahrung hat, sinken die Chancen überhaupt zu einem Gespräch eingeladen zu werden rapide. Selbst wenn noch gar keine Gehaltsvorstellungen kommuniziert wurden - der Personaler geht automatisch davon aus, dass man zu teuer ist. Das habe ich etliche male selber erleben müssen und ein Personaler war sogar so ehrlich, das offen auszusprechen.
Kein Wunder, dass die Unternehmen es schwer haben, Ihre Traumkandidaten zu finden - 30-jährige mit den Gehaltsvorstelllungen eines Uni-Abgängers aber dem Fachkenntnissen und den Erfahrungen eines Profis mit Jahrzehntelanger Praxis sind nun mal sehr selten...

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SabineK
SabineK

Fachkräftemangel ist inzwischen der Witz des Jahrhunderts. Sollte zum miesesten Wort des Jahrzehnts gekürt werden.

Ich wurde mit 31 Jahren von einem Hr. Steinkühler (ehemaliger Gewerkschaftschef) in einem Vorstellungsspräch abgelehnt, da ich ja noch Kinder bekommen könnte.

Und das lustige kommt jetzt: Mit 38 Jahren wurde mir am Ende eines fast einstündigen telefonischen Vorstellungsgesprächs mitgeteilt, das ich mit diesem Alter aber nicht in das junge dynamische Team passen würde und dann wurde der Hörer aufgelegt.....

Inzwischen wird dann einfach nach Warten auf Antwort nach 2 Monaten lapidar mitgeteilt, das man wohl die eingereichten Unterlagen verbummelt habe und der Job jetzt weg sei.

Und bei allen Gesprächen war es zu Gehaltsverhandlungen noch gar nicht gekommen....

Fachkräftemangel nennt man heute also solchen Schwachsinn....

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Dennis
Dennis

Vor kurzem wurde ich ohne Begründung von einem sehr bekanntem Hamburger Unternehmen abgelehnt. Sie haben eine Vielzahl von Bewerbungen erhalten. Ich würde nicht behaupten das ich unterqualifiziert war für die angebotene Stelle. Aber die Ablehnung ging Ruckzuck.

Dennoch rennen einem die Headhunter die Bude ein und sammeln Profile was das Zeug hält. Nur ob das was bringt eher nicht.

Lieber günstige Mega-Nerds die nach langer Dualer-Ausbildung ein Leben auf studentischem Niveau führen bis sie dann aussortiert werden für den Nachschub :-/

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PCVersteher
PCVersteher

Fachkräftemangel? Daß ich nicht lache!
Einer der größten IT-Anbieter (der mit dem Rosa) schmeißt regelmäßig massenweise Leute raus, jetzt gerade auch wieder. Besonders die Älteren, die halbwegs anständige Gehälter verdienen. Deren Fachkenntnisse sind laut offizieller Lesart gerade nicht mehr gefragt, also weg damit.
Weiterbildung auf Firmenkosten gibts kaum, höchstens für eine kleine Handvoll Auserwählter. Die anderen müssen das in ihrer Freizeit selbst organisieren. Oder sich ständig unterschwellig anhören, daß sie nix taugen und für das Unternehmen nur Ballast sind, den es über Bord werfen will.
Das geschieht dann auch in regelmäßigen Abständen. Besonders in den zahllosen ausgegründeten Tochtergesellschaften. Es ist natürlich immer alternativlos, da man ja marktkonform und konkurrenzfähig bleiben müsse.
Dafür sucht man ständig Frischfleisch - junge, willige und billige Menschen, die möglichst erst 25 sind und trotzdem haargenau die geforderten speziellen Kenntnisse für ihre Aufgabe nachweisen können, natürlich samt Berufserfahrung. Die kriegen etwa 40 Tausend im Jahr - was man ihnen als Top-Gehalt verkauft. Und werden in ein paar Jahren wiederum durch die nächsten Jungen ausgetauscht.
Hätten wir einen echten Fachkräftemangel, dann würde kaum ein Arbeitgeber so viel Potential vergeuden. So schlecht zahlen, so achtlos mit seinen Mitarbeitern umgehen.

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hal9k
hal9k

"Der mit dem Rot" macht's so ähnlich.

Und jetzt haben selbst die 25-jährigen, auslands- und praxiserfahrenen Uni-Abgänger mit super Abschluss Probleme, für 40K einen Job zu bekommen.

Denn die Unternehmer-Lobby hat sich erfolgreich bei Angela Merkel ausgeheult, so dass die Gehaltsuntergrenze erneut gesenkt wurde, auf jetzt gut 37K.

Es findet sich nämlich immer noch einer, der's für weniger macht.

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hal9k
hal9k

Mit der Gehaltsuntergrenze meinte ich BlueCard-Bewerber. Denn wir werden gegeneinander ausgespielt, damit der Lohn immer niedriger wird, wir werden beide ausgenutzt.

PCVersteher
PCVersteher

Es wird dazu führen, daß kaum noch jemand seine Kinder zum Studieren schickt. Wozu? Damit sie für ein Minigehalt schuften, spätestens mit Mitte 40 ausgespuckt werden und dann HartzIV kriegen? Es sei denn, sie gehen nach dem Studium ins Ausland...

Dieter
Dieter

Ich bin Deutscher, in Deutschland geboren und habe deutsche Eltern seit 1732. Zwei Kfz.-Meistertitel habe ich mir erarbeitet und einen Betrw. d. Hdw., habe ein wenig englische und griechische Sprachkenntnisse, war zuletzt von drei Mitarbeitern Umsatzstärkster im Service, deswegen Sondervergütung erhalten und Belobigung wegen besonders gutem Kundenservice.
Ich habe zwei Mal Kfz-Werkstätten im After Sales (Neugründung) aufgebaut, davon eine Niederlassung, war Bester beim internen ADAC-Werkstättentest mit der höchsten jemals erreichten Punktzahl und bin qualifiziert mit über 30 Lehrgängen.
Mit 59 Jahren wurde mir gekündigt, wegen: "... zurückgegangener Aufträge!"
Ein Werkstattgeselle macht nun seit einem 3/4 Jahr meine Arbeit und ich laufe 1300!!! Überstunden hinterher.
Krankheit ist für mich immer noch ein Fremdwort.

In den letzten Vorstellungsgesprächen kam zum Ende heraus, dass ich für 8,50 Euro arbeiten und dafür auch noch mein ganzes Know-how hergeben sollte. Und dazu wurde mir auch noch frech gesagt: "Sie bekommen doch sonst keinen Job mehr. Das ist ihre letzte Chance! Sie sind doch schon 60!"

In einer Gesprächsrunde sagte mal ein Personaler, der nicht wusste, dass ich Arbeit suche: "Die wollen doch sowieso nur bis 63 arbeiten. Und bevor sie gehen, nehmen sie sich noch einen Krankenschein nach dem anderen!"

Es gibt Arbeitgeber (Kfz-Werkstätten), die nur von arbeitslosen Leuten existieren, weil sie dafür vom Arbeitsamt Fördergelder erhalten. Sind sie ausgelaufen, werden die Leute entlassen. Leider war ich auch kurz dabei.

Zurzeit bessere ich meine beiden Sprachkenntnisse auf und qualifiziere mich demnächst über das Arbeitsamt weiter.
Parallel suche ich „einen Arbeitgeber mit Herz für Alte.“

Nicht der Staat ist für die Ausbildung und Qualifizierung zuständig, sondern die Wirtschaft. Der Staat gibt nur die Richtlinien und Handlungsfreiheiten in einem gewissen Rahmen vor.
Und zum Schluss: Danke, Ihr Arbeitgeber für die Fürsorglichkeit Eurer Mitarbeiter. Mein Frust steht mir bis oben!

Ach ja,- Arbeitskräftemangel.
Den gibt es. Bei den Leuten, die nicht für 8,50Euro arbeiten und denen, den die Arbeitgeber "zu Alt" nennen. Da kommen mit Sicherheit viele qualifizierte Millionen zusammen!

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Ben
Ben

Wenn es keinen Rückgang der Zahlen bzw. eine Einstellung der Geschäftstätigkeit der ganzen Firma gab, dann darf man Dir auch nicht kündigen. Da würde ich mal einen Anwalt konsultieren. In Deutschland kann man nicht ohne Weiteres gekündigt werden!

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MinkeTrisch
MinkeTrisch

"Ich bin Deutscher, in Deutschland geboren und habe deutsche Eltern seit 1732" .... Hm, also was diese Tatsache mit der weiteren Darstellung zu tun hat ist für mich fraglich...

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Software für den Alltag
Software für den Alltag

Wie ich schon vor Jahren aber damals fast immer alleine immer schrieb, ist der Fachkräftemangel nur eine Erfindung.
Früher habe nur ich die regelmäßigen BITCOM-Meldungen bezweifelt und vielleicht noch 1-2 Leute die irgendwo ausserhalb Münchens/Frankfurts schlecht bezahlt wurden trotz beispielsweise Fachinformatiker-Ausbildung.
Aber an diesen vielen Postings bestätigen meine Vermutung. Den Fachkräftemangel habe ich noch nie so stark bezweifelt gesehen. Höchstens mal die jährlichen Gewerkschafts-Statistiken über Informatiker-Löhne in Betrieben mit Haustarifvertrag wo vielleicht nur 10% aller Informatiker arbeiten. Oder die Statistiken von Gulp wo SAPler meist das meiste Verdienen und für die anderen eher
http://www.heise.de/ct/schlagseite/04/11/
gilt.

google: Norman Matloff Greencard
google: Norman Matloff discrimination
liefert Euch interessante Einblicke in die Realität des Marktes. Age-Discrimination bestätigt ja auch Posting von Thorsten.

Aber auch diese Postings zeigen die Realität. Dies ist die größte Sammlung an Fachkräftemangel-Zweifel-Postings die ich jemals gesehen habe. Langsam platzt die Blase anscheinend. Man sollte es mal ausdrucken und den Zeitschriften schicken. ivw.de ist ja kostenlos. Als interessierter Journalist könnte man ja Umfragen machen.

Oder das Chinesen für 30% des Lohnes den besten US-Firmeninformatiker stellen:
t3n.de/news/verizon-entwickler-seinen-job-437366/

Google setzt fast jeden Aufkauf und eigenes Projekt in den Sand: Dmoz, Dodgeball, Wave, Base, froogle(?), Google Glass, MicroRouter für WiFree-Netze,...
Nur Youtube ist der Unterschied. Android kann man ja überwiegend nicht updaten und ist ein Finanzierungssystem für Handy-Hersteller.
Und bei Google arbeiten schliesslich die allerbesten Programmierer der Welt...

Ein Deutscher in USA meinte mal: Die Automechaniker hier in USA lernen nur ihre Automarke und wollen mit den anderen Marken nichts zu tun haben. Also muss ich Auto-Mechaniker aus Deutschland holen die verschiedene Marken beherrschen. Die verdienen fast so viel wie ich.
Das erklärt möglicherweise die kurzen Job-Dauern bei wohl fast allen US-IT-Arbeitgebern:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/mitarbeiter-bei-google-bleiben-nur-gut-ein-jahr-a-914397.html

Bald haben fast alle ein Diplom aber Handwerker finden sich kaum noch. Die US-Firmen haben sich schlank geschrumpft. Das muss hier auch passieren. Verwaltungen sind dann hoffentlich endlich viel kleiner und physische Arbeit dominiert die Mitarbeiter-Listen.

M$ streicht 14.000 Stellen, Ebay/Paypal m.w. letze Woche 1400 Stellen. HP und andere streichen hier in Deutschland Stellen. Wenn man die Stellen zusammenrechnet müsste sich ja der Fachkräftemangel von z.b. 34.000 auf 15.000 verringert haben. Wenn die Zahl sich nicht verringert hat, heisst das wohl das die Entlassenen keine neuen Jobs in der IT finden.
Bei einer der letzten Wahlen in Russland liefen viele herum mit "Gauss lässt sich nicht betrügen"-TShirts weil statistisch klar war das an den Ergebnissen gedreht wurde. Man sollte einen gewerkschaftsnahen Statistik-Professor finden der die Fachkräfte-Mangel-Zahlen mal einordnet und (vermutlich mehrere) Möglichkeiten der Erklärung liefert.

Als Handwerker in der richtigen Sparte verdient man möglicherweise besser als viele Informatiker.

Es wird alle paar Jahre eine neue Sau durchs Dort getrieben: Oft erkennbar an den Endungen der aktuellen Oracle-Datenbank-Version: 8i(nternet),9i,10g(rid) 11g
An Grid kann sich hier vermutlich kaum noch jemand erinnern.
und jetzt 12c(loud).
Das erklärt dann t3n-Meldungen wie "Aktuell werden Cloud-Experten gesucht". Wenn ich t3n wäre würde ich versuchen vorherzusagen welche Experten die Bitcom bei der nächsten Fachkräfte-Mangel-Presse-Mitteilung sucht.

Ich hätte besser mal BWL und Jura studiert. Das ist lohnender.

Wer unbedingt Informatik studieren will sollte dort studieren wo nachweislich SAP gelehrt wird. Ich glaube das waren Marburg und Münster. Mit SAP kommt man sein Leben lang vermutlich gut über die Runden. Alles andere ist leider oft nur eine kurzzeitige Mode.

Und in anderen Berufs-Gruppen muss man inzwischen langsam auch dazulernen. Intelligente und Smartphone-Gesteuerte Elektro-Anlagen zu Hause (Elektriker). Jährlich überarbeitete Auto-Modelle (KFZ-Mechaniker). Health-Monitoring am iPhone und Android-Phone (Arzthelferinnen, Krankenschwestern,...). Elektronische Fahrtenbücher (Steuerberater, Buchhalter,...) ... Denn Software durchdringt stetig auch den Alltag.

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Freelancer
Freelancer

Freelancermarkt: Ich kann auch nicht gerade behaupten, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Es gibt zwar ständig neue Projekte für welche durch Recruiter Freelancer gesucht werden, jedoch kommen auf eine Position mehrere Bewerber. Es ist sehr schwer sich dort durchzusetzen. Die Unternehmen suchen direkte Spezialisten in Kombinationen, die schwer zu finden sind. Als Beispiel Front-End Deveoloper mit "jahrelanger" AngularJS Erfahrung in vielen Projekten (bei bisher Festangestellten oft nur begrenzt möglich) und der dazu noch JAVA kann (obwohl ein Front-End Developer gesucht wird). Kommt dann ein Developer der Java oder PHP, JavaScript, jQuery und Angular kann, wird bezweifelt ob er denn "der" Experte ist der gebraucht wird, da er ja als selbständiger so viel kann. (Ähnlich wie von Mathias Lang angesprochen)

Ich kann mir auch vorstellen (wie in einem Kommentar weiter vorher beschrieben), dass einige Bewerber um den Job zu bekommen nicht mehr ehrlich sein können um sich durchzusetzen. Damit bleiben dann auch leider die auf der Strecke, die ehrlich sind und das Anforderungsprofil besser erfüllen würden, wenn auch nicht zu 100%.

Wenn ein Unternehmen wirklich einen Kandiaten, egal ob freiberuflich oder festangestellt will, sollte es sich immer ein persönliches Bild machen. Die Zeit muss sein! Jeder Kandidat, der ernsthaft an einer Stelle interessiert ist, wird ein persönliches Gespräch Face2Face bevorzugen. Hier müssen Unternehmen auch mal von anderen Unternehmen die es besser machen lernen. Nicht zu schnell ablehnen und hinter die Fassade schauen. Fachkräfte gibt es genug. Diese zu erkennen und zu Formen ist die Aufgabe der HR Abteilungen in den Unternehmen.

Aber als Werbeaktion für Recruiting Portale, von denen gefühlt wöchentlicht ein neues eröffnet, ist so eine Headline wie in diesem Artikel Gold wert. ;-)

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Sebastian

Liebe Unternehmen!
in 2013 war ich 9 Monate vergeblich auf der Suche nach einem Projekt. Ich bin ein "junger" (38 Jahre alt) Dipl.-Ing.(BA) Informatik und Energieelektroniker und habe eine Berufserfahrung von 14 Jahren. Ich bringe so viel Wissen mit, dass mir fast der Kopf platzt. Diese Wissen stelle ich gerne zur Verfügung. Allerdings habe ich in dieser Zeit Dinge erlebt, die einen glauben lassen, dass man in einem schlechten Film ist. Wenn meine Skills nich 1:1 mit denen der Ausschreibung überein gestimmt haben, war ich raus. Am Ende war ich sogar bereit mich auf eine Festanstellung einzulassen. Auch das scheiterte, obwohl ich teilweise wie die Faust aufs Auge gepasst habe. Extremstes Beispiel: Skills deckten sich mit der Ausschreibung 1:1, meine Gehaltsvorstellung belief sich aus Verzweiflung auf nur 50.000€ Jahresbrutto... und jetzt kommts!!! Das war viel zu viel! Das Unternehmen war die Berliner Flughafen Gesellschaft mbH (jetzt ist mir auch klar, warum es mit dem Flughafen nichts wird). Ich bin Berliner und habe zuletzt nur durch einen Freund, der mich sehr hartnäckig in seinem Projekt bei den Chefs verkauft hat. Nach drei Monaten Werbetrommel rühren habe ich dann eine Chance bekommen und bin nun Teil eines sehr anspruchsvollen Projekts.

Liebe Enscheider, Ihr verlangt die absolute und zu 100% passende Expertise, wenig Lebensalter aber viel Berufserfahrung und wollt weniger zahlen, als für einen Facharbeiter???!!! Irgendwas passt da nicht! Und das sind garantiert nicht die arbeit suchenden Fachkräfte. Die gibt es nämlich wie Sand am Meer. Ich auch schon versucht einen Lamborghini Murciélago für 20.000€ neu zu bekommen... irgendwie klappt das nicht so recht.

Übrigens bin ich ab 2016 wieder verfügbar!

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Ben
Ben

Kleiner Tipp: Es könnte durchaus sein, dass die Unternehmen zwar Leute suchen, aber keine Leute, die den Eindruck erwecken das Unternehmen komplett umzukrempeln. Nach meiner Erfahrung werden oft Leute gesucht, die sich einfügen ohne den Kollegen zu gefährlich zu werden. Wir stehen an der Schwelle einer riesigen Rationalisierungswelle, die man aus verständlichen Gründen so weit hinaus schieben bzw. verlangsamen sollte, wie es geht. Ein Bewerber, der das nicht verstanden hat wird daher oft aus Angst abgelehnt.

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hal9k
hal9k

Der Fachkräftemangel ist der größte Bockmist seit Langem und wird leider auch von t3n nach geplappert und unrecherchiert weiter verbreitet.

Was die Unternehmen tatsächlich händeringend suchen, sind Fachkräfte unter 40 Jahren und unter 40K Jahresgehalt.

Ich hatte einige und sehr gute Vorstellungsgespräche, bis ich dann mal ganz leger gefragt wurde "Erzählen Sie doch mal was von sich privat, wie alt sind Sie, was sind Ihre Hobbies?"

Von diesen Interviews habe ich nicht mal eine Absage bekommen, sondern gar keine Nachricht!

Bezeichnenderweise bin ich dann von einer Firma eingestellt worden, die die Personalabteilung in England hat.

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Onkel_Akon
Onkel_Akon

"... nicht mal eine Absage bekommen, sondern gar keine Nachricht.."
Ja, solche Gespräche hatte ich auch schon. Da schaut man dann Wochen später in die Bekannten Jobbörsen und sieht dann das das Insereat erneut geschaltet wurde.
Da weiss man dann woran man ist.

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Berger
Berger

Übrigens ich bin Informatiker und spiele wieder mit dem Gedanken Hartz4 anzumelden weil es vorn und hinten nicht reicht. Statt 60Mrd jeden Monat in die Banken zu pumpen die den Finanzsektor aufblähen könnten sie mal 15.000€ jedem Bundesbürger rüberschieben. Wäre vielleicht mal eine vernünftige Entscheidung.

Antworten
Berger
Berger

Ich weiß ja nicht auf welchem Planeten Fachkräftemangel herrschen soll, aber bei uns suchen die Leute eher Arbeit, anstatt dass sich irgendwelche Firmen händeringend nach Leuten abmühen müsten.

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Mathias Lang
Mathias Lang

Ich halte diese ganze Berichterstattung um mangelnde Fachkräfte für eine Lüge. In der Regel wird die eierlegende Wollmilchsau gesucht, also nicht nur eine Fachkraft, sondern eine Fachkraft mit ganz besonderen Kenntnissen und Fähigkeiten am besten unter 30. Ein Beispiel ein Drucktechniker der sich ganz speziell auf Siebdruck spezialisiert ist oder ein Informatiker mit dem Schwerpunkt auf Java und Web-Mobile. Dies führt in den Betrieben nicht nur zu einem sehr engen Blickwinkel, sondern auch zu Sackgassen in der Berufsfindung. Was es für solche Leute später schwerer macht einen anderen Job zu finden, so sich der Bedarf ändert. Meiner Erfahrung nach stellen Unternehmen überwiegend Spezialisten, keine Generalisten ein.

Bezugnehmend auf den Beitrag von Thorsten schließe ich mal mit dem alten Witz: Ein Chef zum anderen: "Was ist wenn wir unsere Mitarbeiter ausbilden und sie unsere Firma verlassen?" Darauf der andere: "Was ist wenn wir unsere Mitarbeiter nicht ausbilden und sie bleiben?"

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Dirk
Dirk

Die die die Jobs verteilen also Personaler und Recruiter haben nun einmal so einen engen Blickwinkel. Im Gegensatz zu unsereinem trifft für die seit 20 Jahren offenbar zu, nicht dazulernen zu müssen.

Antworten
Thorsten
Thorsten

Wenn es einen wirklichen Fachkräftemangel gäbe, hätte ich doch in Nullkomma gar nichts einen neuen Arbeitgeber finden müssen, oder?
20 Jahre IT-Berufserfahrung, Cloud, Docker, Infrastruktur-Architektur, ... und nichts passiert.
Nach rund 40 Bewerbungen habe ich eine Handvoll der Unternehmen, die ich mit meinem korrekten Unterlagen angeschrieben hatte, mit gefälschten Unterlagen bestückt. Ich hatte mich 10 Jahre jünger gemacht und - schwupps! - konnte ich mich vor Einladungen nicht mehr retten.
Dasselbe habe ich bei anderen mit 50%, 40% und 30% w e n i g e r Gehalt durchgezogen. Auch hier war das Echo überwältigend. Und meine Gehaltsvorstellungen sind realistisch (Basis war mein jetziges Gehalt ;-) )

Um nicht in Schwierigkeiten zu kommen, habe ich brav alle Einladungen freundlich abgesagt, "..., weil ich mich für einen anderen Kandidaten entschieden habe". (gleiches Recht für alle!)

Ich kann mir schon vorstellen, daß ein Unternehmen mich für 48k € im Jahr sehr gerne einstellen würde. Aber bei der ersten Lohnerhöhung schon wieder anfängt zu jammern, wie schlecht doch die Geschäfte laufen und auch die Weiterbildung dieses Jahr nicht stattfinden wird. Aber gaaaaaanz bestimmt im nächsten Jahr.

Liebe Jammerer!
Wenn Ihr Eure wertvollen Mitarbeiter nicht angemessen bezahlt, sie nicht auf Weiterbildungen schickt und ihnen ab und zu ein lobendes Wort sagt, dann sind diese Mitarbeiter angepisst und sagem Eurem ach so wohlfeinem Unternehmen Lebewohl. Wenn nicht immer und sofort äußerlich, aber auf jeden Fall innerlich.

Aber was soll's? Wir werden das nicht ausdiskutieren können, sondern nur dadurch lösen, daß wir dorthin gehen, wo wir uns ernstgenommen fühlen.

Antworten
Lars

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, am besten in einem anderen Land bewerben.

Antworten
S.
S.

"In einem anderen Land bewerben".
Da kann ich auch nur zustimmen, hier sieht es immer schlimmer aus und daran ist nicht der "Fachkräftemangel" schuld, sondern die Politik, die dieses vermeintliche Problem so bewirbt - ebenfalls die Unternehmen, die ausgebildete Fachkräfte mit extrem gutem Hintergrund trotzdem nur den Lohn eines Auszubildenden zahlen wollen.

Komisch, in anderen Ländern geht das auch mit anständigem Gehalt.

Ben
Ben

Welche anderen Länder sind denn damit gemeint? Es gibt ja auch Sprachbarrieren.

Onkel_Akon
Onkel_Akon

Feine Idee... aber was mache ich mit meiner Frau, meiner Familie, meinem Haus, meinem Leben?
Einfach alles aufgeben?
Jaja, darauf kann mir natürlich keiner eine Antwort geben. Das ist mir schon klar. Aber das macht mich trotzdem fertig!

PCVersteher
PCVersteher

Super Experiment mit den getürkten Bewerbungen. Finde ich gut.
Sollten vielleicht auch andere machen...
Es ist ja sogar verboten, jemanden aufgrund seines Alters zu diskriminieren, gelle?

Antworten
Franky
Franky

Das ist doch i.d.R. Content, wie er von BitCom lanciert wird. Haben die nicht mittlerweile schon ein (C) auf "IT-Fachkräftemangel"....?

Antworten
Realität
Realität

Der Artikelverfasser, sollter vileicht vom Jobcener Infos holen, wieviele IT-Fachkräfte in Detschland zur Zeit arbeitssuchend sind, und erst dann so eine Artikel schreiben.

Antworten
Leo
Leo

Liebe t3n, könnt ihr bitte aufhören die ganzen gefakten Statistiken nachzuplappern? Hier die Erklärung was hinter dem gejammere steckt: http://www.hr.gl-systemhaus.de/video/fs/allgemein/2014_08/140820224402_arbeitsmarkt_37723.mp4

Antworten
PCVersteher
PCVersteher

Sehr guter Report. Fundiert, mit echten Fakten, wird aufgezeigt, wie sehr die Realität von dem abweicht, was immer und immer wieder behauptet wird.
Es gibt keinen Fachkräftemangel. Nur einen Mangel an Fachkräften, die für den Lohn einer Putzfrau arbeiten und dann auch noch präzise in die jeweilige spezielle Aufgabenstellung passen.

Antworten
Freelancer
Freelancer

Stimme zu, sehr guter Report. Genau so wie es ist.

Antworten
robi
robi

Wer möchte für diese allmosen in deutschland arbeiten? Ich nicht

Antworten
Dirk
Dirk

Ich kann mich da meinen Vorrednern nur anschliessen. Wer meint, dass das, was hier als Spitzengehalt angepriesen wird, auch eins ist, der möge weiter suchen.

Antworten
Lars

Deutsche Unternehmen lernen es nicht und damit hält sich mein Mitleid auch in Grenzen. Sie sollten bestehende Mitarbeiter aus- bzw. weiterbilden, vernünftige Arbeitsbedingungen (gute Löhne, flexible Arbeitszeiten, Kinder-freundliches Umfeld) zur Verfügung stellen und auch mal Kandidaten eine Chance geben, die nur 80% auf die Stellenbeschreibung passen.

Antworten
Hugo
Hugo

Es will mir einfach nicht in den Sinn, dass ein Unternehmen die einfachen Gesetze von Angebot und Nachfrage nicht kapiert.

Wenn das Angebot niedrig ist und die Nachfrage hoch, steigen die Preise, so einfach ist das. Wer überdurchschnittlich bezahlt (bzw. andere Goodies zu bieten hat), der wird weder "verzweifelt" noch "händeringend" nach Personal suchen müssen. Wer dagegen meint, mit einer "moderaten" Erhöhung sei es getan, soll bitte mit diesem Herumgejammere aufhören und es halt aushalten. Ich jammere ja auch nicht, dass es so wenige Ferraris zum Preis eines VWs zu kaufen gibt.

Ich habe meine Konsequenzen gezogen und bin ins benachbarte Ausland gezogen. Die deutschen Unternehmen können mich mal kreuzweise.

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Tadels
Tadels

Genau das wollte auch schreiben. Ich komme aus IT arbeite aber in Digitaldruck. Warum? Weil besser bezahlt ist. Simple wie Furz.

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Daniel.
Daniel.

So ist es!

Ich habe ebenfalls die Konsequenzen daraus gezogen und bin selbstständig tätig.

Antworten
S,
S,

stimme ebenfalls zu.

Antworten
Tom
Tom

Eigentlich ist es doch aktuell umgekehrt. Ich muss für einen VW soviel bezahlen, wie für einen Ferrari und das wollen die Firmen halt nicht. Wenn man denn wenigstens einen Ferrari bekommen würde...

Antworten
eric
eric

Wenn ich das auf unsere nicht IT-Dienstleister beziehe (Klima, Elektro, Fensterbauer, etc.), bezahe ich den _Firmen_ einen Ferrari um ein ÖNV-Ticket zu bekommen. Die Mitarbeiter dieser Firmen können aber froh sein, sich selbst ein Fahrrad leisten zu können.

Ben
Ben

Natürlich kapieren die die Gesetze von Angebot und Nachfrage. Eben deshalb versuchen sie doch eine Angebotsschwemme von Fachkräften zu erzeugen. :)

Antworten

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