Als Reaktion auf die Äußerungen von Politikern und Initiatoren zum ersten IT-Gipfel in Potsdam sah der Linux-Verband drastische Defizite in der Information der politischen Entscheidungsträger. „Die Möglichkeiten, die Open Source und Freie Software sowohl Anwendern wie auch dem Arbeitsmarkt durch eigene Wertschöpfung bieten, werden offensichtlich nicht wahrgenommen“, so Elmar Geese, Vorsitzender des Linux-Verbands in Berlin. Es gäbe neben der Open-Source-Industrie kaum eine zweite Branche, die pro Jahr mehr als 40 Prozent Wachstum in Europa verbuchen kann, daher sei es wirtschaftspolitisch unverantwortlich, dies zu ignorieren.
Ob das Thema Open Source in diesem Jahr in die Agenda aufgenommen wird, bleibt allerdings abzuwarten.





