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Cyber-Security-Report 2015: Bedenken bei der IT-Sicherheit bremsen Industrie 4.0

Cyber-Security-Report 2015: Bedenken bei der IT-Sicherheit bremsen Industrie 4.0

Das Thema Industrie 4.0 scheint in den Unternehmen angekommen zu sein. Die Verbreitung wird aber laut dem Cyber-Security-Report 2015 von Bedenken bei der IT-Sicherheit gebremst. Sichere Cloud-Lösungen könnten helfen.

Cyber-Security-Report 2015: Bedenken bei der IT-Sicherheit bremsen Industrie 4.0

Industrie 4.0. (Foto: wellphoto / Shutterstock)

IT-Sicherheit: Bedenken als Hemmschuh für Industrie 4.0

Der im Auftrag der Deutschen Telekom erstellte Cyber-Security-Report 2015 soll einen Überblick über die aktuelle Einschätzung von Top-Entscheidern zum Potenzial von Industrie 4.0, zu den Chancen und Risiken sowie dem Umsetzungsstand in den Unternehmen geben. Daraus geht hervor, dass Bedenken bei der IT-Sicherheit derzeit der größte Hemmschuh bei der Verbreitung von Industrie 4.0 sind.

Sinnbild für die Industrie 4.0: die Robochop-Roboter auf der CeBIT 2015. (Foto: t3n)
Sinnbild für die Industrie 4.0: die Robochop-Roboter auf der CeBIT 2015. (Foto: t3n)

Solche Sicherheitsbedenken gaben 90 Prozent der befragten Entscheider aus Politik und Wirtschaft an. 84 Prozent sehen ein höheres Risiko für Angriffe, wenn die intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen und Produktionsprozessen weiter vorangetrieben wird. Immerhin scheint der Begriff Industrie 4.0 in den Unternehmen angekommen zu sein. Nach nur 38 Prozent im vergangenen Jahr gaben jetzt schon 74 Prozent der befragten Unternehmen an, dass das Konzept ihnen bekannt sei.

Als Voraussetzung für eine weitere Verbreitung des Industrie-4.0-Konzepts sehen die befragten Führungskräfte das Vorhandensein eines schnellen Breitbandinternets. Die Studie, für die 113 Abgeordnete und 532 Führungskräfte aus mittleren und großen Unternehmen befragt wurden, sieht zudem in dem Thema Cloud einen wichtigen Baustein. Wichtig sei es, sichere Geschäftsmodelle für die Cloud zu entwickeln. Die Kombination von Cloud und deutschem Datenschutz würde eine Sogwirkung im Markt entfachen, erklärt Anette Bronder, Director der Digital Division von T-Systems, die verantwortlich für Industrie 4.0 zeichnet.

Ausgaben für IT-Sicherheit in Unternehmen gestiegen

Die Ausgaben für IT-Sicherheit sind unterdessen gestiegen, wie der Cyber-Security-Report 2015 ergibt. Demnach geben 29 Prozent der befragten Unternehmen jetzt deutlich mehr aus als vor einigen Jahren, knapp die Hälfte gibt etwas mehr aus. Die IT-Kosten sind dementsprechend bei 85 Prozent der Unternehmen gestiegen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) sehen die zunehmende Digitalisierung als große oder sogar sehr große finanzielle Herausforderung.

via www.zdnet.de

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Eine Antwort
  1. von Gunter H. am 18.11.2015 (17:01 Uhr)

    Die angesprochene "Sogwirkung" der Cloud geht, wenn man aus Sicht von IT Sicherheit und Datenschutz denkt, weitgehend wohl eher von Bequemlichkeit und Vereinfachungen aus. Die großtechnischen Cloudangebote kann man an wenigen Fingern abzählen, in denen es rundum zu zugeht wie man es sich für seine eigene, persönliche Sicherheit und Integrität wünschen würde.

    Ein Beispiel vom Abgrund: MS Office, oder irgend ein z.B. Google Office, als Clouddienst in Universitäten, Verwaltungen etc.

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