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iZettle startet mobilen Kartenleser mit zusätzlicher Pin-Eingabe

Der Anbieter iZettle erweitert sein Portfolio für mobile Zahlungen um einen Kartenleser, der auch das sichere Chip & Pin Verfahren unterstützt. Mit einem bluetooth-fähigen und dem separat erhältlichen Kartenleser können Händler auch EC-Kartenzahlungen entgegennehmen.

iZettle startet mobilen Kartenleser mit zusätzlicher Pin-Eingabe

Das Smartphone mit einem Kartenleser zum Zahlungsterminal umzubauen ist keine neue Idee. Der Anbieter iZettle bietet diesen Dienst auch seit längerem an. Bisher konnten Händler mit Hilfe eines ansteckbaren Kartenlesers EC- und Kreditkartenzahlungen mit Unterschrift akzeptieren. Dieses Verfahren, bei dem der Magnetstreifen der Karte eingelesen wird, ist bei Kreditkarten nur eingeschränkt nutzbar gewesen.

Kunden konnten bisher mit Ihrer Visa-Karte den Kartenleser nicht nutzen, sondern mussten Zahlungen am Handy autorisieren. Neu in der iZettle-Produktfamilie ist ein Chip-Kartenleser, der eine Zahlung mit Pin-Eingabe unterstützt. Das Produkt ist ab sofort in Deutschland, Großbritannien, Spanien und Skandinavien ausschliesslich für gewerbliche Kunden erhältlich. Der Trend geht in Europa anscheinend ohnehin in Richtung Chip- und PIN-Kartenleser, denn auch PayPal hat heute ein ganz ähnliches Gerät angekündigt.

EC-Kartenzahlungen jetzt ohne Ausfall-Risiko akzeptieren

„Zwei Kaffee und zwei Stück Kuchen. Sie möchten mit EC-Karte bezahlen? Gerne.“ Ein ungutes Gefühl dürfte den einen oder anderen Händler an dieser Stelle überkommen, insofern er die bisher verfügbaren mobilen Kartenleser nutzt. Denn eine EC-Zahlung wurde bis dato bei iZettle als Lastschrift durchgeführt. Sollte die Lastschrift vom Kunden wieder zurückgebucht werden, durfte der Händler „dem Geld hinterher rennen“. Der neue Chip & Pin Kartenleser verspricht da Abhilfe. Denn eine einmal mit Pin autorisierte Zahlung sichert dem Händler den Rechnungsbetrag. Rückbuchungen sollen damit zukünftig der Vergangenheit angehören.

iZettle: Der Chip & Pin Kartenleser verbindet sich per Bluetooth mit dem Handy

iZettle: Das kostet der Kartenleser und die Zahlung damit

Für Kioskbesitzer ist der Dienst leider nur bedingt geeignet, da keine Tabakprodukte mit iZettle bezahlt werden dürfen. Ab einem Betrag von 200€ muss der Händler die Identität des zahlenden Kunden anhand seines Ausweises prüfen.

  • Transaktionsgebühren 2,75%
  • Transaktionslimit 25.000€ pro Tag
  • Kartenleser 49€ (Einführungspreis zuzüglich Mehrwertsteuer)
  • Akzeptiert Mastercard, American Express, Visa, EC-Karte ( Maestro, V-Pay, Visa Electron)
  • Auszahlung täglich, unter Berücksichtigung der Banklaufzeiten
  • Factoring kein Forderungsaufkauf nötig, keine Rücklastschrift möglich
  • Quittungsversand via E-Mail oder SMS
  • Unterstützte Betriebssysteme iOS und Android

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7 Antworten
  1. von André M. Bajorat am 22.02.2013 (18:01 Uhr)

    Das Thema ec Cash ist ein bisschen missverständlich. Hier wird weiter eine Lastschrift generiert, nur das sie jetzt von izettle Garantiert wird, oder?

    Eine Zulassung des Terminals zum girocard verfahren kann ich mir noch nicht vorstellen. Da käme die Garantie in der Tat von der ausgebenden Bank...

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  2. von Jochen G. Fuchs am 22.02.2013 (19:27 Uhr)

    @André M. Bajorat
    Der ansteckbare Kartenleser der lediglich die Magnetstreifen liest, nutzt das ELV Verfahren. Der hier thematisierte Kartenleser nutzt Chip&Pin und damit nach Darstellung von iZettle eindeutig das EC Verfahren. Autorisierung erfolgt als EMV-OC und die Zahlungsgarantie der kontoführenden Bank wäre nach dieser Darstellung vorhanden. Das Terminal folgt wohl dem PCI DSS Standard, ist EMV zertifiziert.

    Zugunsten der Allgemeinverständlichkeit verzichte ich meist auf den übermässigen Gebrauch von Kürzeln, die nicht selbsterklärend sind. Für manchen Experten ist die Darstellung dann zugegebenermaßen etwas ungenau.

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  3. von André M. Bajorat am 22.02.2013 (19:55 Uhr)

    @jochen
    danke - aber es gibt kein ec Cash mehr. es gibt national girocard und elv und international Maestro oder vpay. denke, dass es dann das Zweite ist.

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  4. von Jochen G. Fuchs am 22.02.2013 (20:42 Uhr)

    @André
    Stimmt. Korrekter wäre der Begriff Girocard. Meinem Empfinden nach ist nur der Begriff EC-Karte allgemein verständlicher, weil immer noch weiter verbreitet. Ich verwende deshalb absichtlich den "alten" Ausdruck. Quasi drücke ich mich absichtlich "falsch" aus. Das kann man jetzt gutheißen, oder auch nicht. ;-) Feedback dazu ist nicht unerwünscht.

    Ich denke auch das es nicht das nationale Girocard ist, sondern international debit Maestro, V-Pay und Electron. Schliesslich bietet iZettle den Dienst ja, wie im Artikel erwähnt, international an.

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  5. von André M. Bajorat am 22.02.2013 (20:45 Uhr)

    Ok verstehe ich - nur das es in der Tat keine garantierte girocard Zahlung ist aka keine ec Cash Zahlung. Wäre es wirklich girocard, kann man auch andere Preise erwarten ;-)

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  6. von Jochen G. Fuchs am 22.02.2013 (21:36 Uhr)

    Weitergehende Informationen, die über das was ich oben erwähnt habe hinausgehen, stehen mir leider nicht zur Verfügung. Da muss ich an iZettle verweisen.

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  7. von Till am 23.02.2013 (20:57 Uhr)

    Die Entwicklung ist klasse, die Gebühren sind aber noch sehr hoch.
    687.5€ (2,75%) bei 25.000€ nenn ich mal eine Hausnummer.

    Bei PayPal sind es immerhin "nur" 475€ (1,9%) und selbst das ist schon sehr teuer.

    mpass (Lastschrift über SMS-Bestätigung) nimmt meines Wissens 2,2% beim Vertrag mit Zahlungsgarantie und 15€ pro Monat. Und es geht nicht bei jedem Kunden.

    electronic cash 0,3%, also zirka 6 - 9x günstiger je nach Anbieter.

    Da muss man sich die mobile Option noch reiflich überlegen.
    Für den Kunden ist es natürlich Klasse.

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