Unser nächster Gesprächspartner von der next09: Jeff Jarvis. Der amerikanische Journalist ist nicht nur einer der Vordenker im Bereich Journalismus der Zukunft sondern auch Autor des Werkes „What would Google do?“, in dem er sich in verschiedenste Branchen hineindenkt und sich ausmalt, was etwa ein Restaurant tun müsste, um wie der kalifornische Suchgigant zu sein. Jarvis war als Keynote-Speaker zur next09 nach Hamburg gereist und ein gefragter Interviewpartner.
„Google versteht, dass wir nun in einer kollaborativen Welt leben und weiß, dass das Kollektiv Dinge besser kennt und entwickelte einen Algorithmus, um dieses Wissen einzufangen.“ Jedes Unternehmen sollte besser mit seinen Kunden kollaborieren und ihnen zuhören, meint Jarvis.
„Wir sind Individuen und keine Massen mehr“
„Als ich mit dem Schreiben am Buch begann, entschied ich mich, nicht mit Google darüber zu sprechen. Ich versuchte, das Unternehmen aus der Distanz zu analysieren. Später wurde ich von Google eingeladen, um über mein Buch zu sprechen“, erzählt der charismatische New Yorker die Geschichte seines Anfang des Jahres erschienenen Buches, das schnell zur Standardlektüre avancierte.
„Wir gehen nicht nur durch eine Finanzkrise oder Rezession, wir sehen gerade das Wachstum des post-industriellen Zeitalters vor uns. Das Industriezeitalter stützte sich auf Massenfertigung, Massenmarketing und Massenmedien. Das haben wir hinter uns gelassen; wir sind Individuen und keine Massen mehr. Eine fundamental neue Wirtschaft entsteht.“
(Das Interview für t3n führte Timo Heuer)

















[...] Kommentar stammt von Jeff Jarvis, der außerdem anführt, dass bezahlte Inhalte, die sich hinter einer [...]