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JiffyBox-Cloud-Server: Großes Update mit doppelter Leistung bei gleichem Preis

Der Cloud-Hosting-Dienst JiffyBox hat den Leistungsumfang seiner Produkt-Pakete kurzerhand verdoppelt, bei gleichbleibenden Preisen. Die virtuellen Cloud-Server-Pakete enthalten nun den doppelten Arbeitsspeicher und mehr CPU-Kerne in jeder Leistungsstufe. Wir haben die Neuerungen für euch zusammengefasst.

JiffyBox-Cloud-Server: Großes Update mit doppelter Leistung bei gleichem Preis

Cloud-Hosting ist ein immer stärker wachsender Trend. Statt teure dedizierte Server oder unflexible Managed-Hosting-Server zu mieten, greifen Firmen auf den Server in der zurück. Dieser wächst flexibel mit den Anforderungen des jeweiligen Projekts mit und liefert bei Lastspitzen schnell zusätzliche Kapazitäten. Der bayerische Anbieter domainfactory stellt genau dafür unter dem Marken-Namen „JiffyBox“ ein Cloud-Server-Angebot mit nutzungsbasierter Abrechnung zur Verfügung. Aktuell ist der Leistungsumfang der „Jiffyboxen“ geradezu verdoppelt worden.

Jiffybox: Die neuen Leistungsstufen

Arbeitsspeicher wurde bisher mit einer Bandbreite zwischen 1 GB und 16 GB, Prozessorleistung mit 2 bis 4 CPU-Kernen zur Verfügung gestellt. Die neuen fünf Leistungsstufen von JiffyBox stellen ab sofort zwischen 2 GB und 32 GB Arbeitsspeicher sowie 3 bis 6 CPU-Kerne zur Verfügung. Die Kapazität der Festplatten wächst von vormals 50 GB bis 600 GB auf nun 75 GB bis 700 GB an. Um in den Genuss der neuen Tarife zu kommen, muss man den Tarif seiner laufenden Jiffyboxen über das Webinterface mit wenigen Klicks umstellen. Dazu wird die jeweilige JiffyBox allerdings einmal neu gestartet.

Die neuen Jiffybox-Tarife (Screen: Jiffybox)
Die neuen JiffyBox-Tarife (Titelbild:JGWeber Screen: Jiffybox)

Technische Details

Die Hostsysteme im heimischen Rechenzentrum der Muttergesellschaft domainfactory verfügen über Intel-Xeon-CPUs, jedes System soll redundant mit Netzteilen auf separaten Stromkreisen ausgestattet sein. Der Massenspeicher wird dem Kunden über RAID10-Arrays zur Verfügung gestellt. Die einzelne JiffyBox basiert auf dem Xen-Hypervisor im Paravirtualisierungs-Modus. In der Theorie  können damit alle Betriebssysteme gebootet werden, für die ein auf Xen-Paravirtualisierung angepasster Kern zur Verfügung steht, Microsoft Windows wird allerdings von der JiffyBox nicht unterstützt.

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2 Antworten
  1. von Martin Brüggemann am 07.05.2013 (16:23 Uhr)

    Jiffybox ist unterm Strich vom Preis/Leistungsverhältnis wirklich super. Man sollte jedoch folgendes beachten:


    • Relativ geringe garantierte Verfügbarkeit von 99,9% (zum Vergleich 99.95% bei Amazon EC2)

    • kein Out-Of-The-Box-Loadbalancer-Angebot

    • keine integrierte Firewall

    • keine Möglichkeit getrennte Netzbereiche für internen Datenverkehr (z.B. Webserver/DB-Server) und Internet einfach auzusetzen



    Mit etwas Handarbeit alles zu verkraften, aber was integrierte Loadbalancer-Möglichkeit und Security by default angeht, sollte Jiffybox noch etwas nachbessern.

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  2. von cm am 09.05.2013 (01:18 Uhr)

    tolle werbung. und das ohne sponsored post?!?!?!

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