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Jobbörse für Flüchtlinge: Workeer will Arbeitgeber und Heimatvertriebene zusammenbringen

Jobbörse für Flüchtlinge: Workeer will Arbeitgeber und Heimatvertriebene zusammenbringen

Die neue Internet-Jobbörse Workeer soll Flüchtlingen dabei helfen, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Wir verraten euch, wie das Ganze funktioniert.

Jobbörse für Flüchtlinge: Workeer will Arbeitgeber und Heimatvertriebene zusammenbringen

Jobbörse für Flüchtlinge. (Foto: paintings / Shutterstock.com)

Workeer: Flüchtlinge und Arbeitgeber sollen zusammengebracht werden

Für Flüchtlinge ist es nach wie vor schwer, in diesem Land Fuß zu fassen. Wer aus Krisengebieten wie dem umkämpften Syrien nach Deutschland kommt, hat neben der Sprachbarriere und dem leider noch immer in großen Teilen der Bevölkerung verankerten Rassismus auch damit zu kämpfen, dass es selbst mit einer Arbeitsgenehmigung sehr schwierig sein kann, hier einen Job zu finden. Die neue Online-Jobbörse Workeer soll den Heimatvertriebenen jetzt genau dabei helfen.

Workeer stammt von David Jacob und Philipp Kühn und entstand als Abschlussprojekt im Rahmen ihres Kommunikationsdesign Bachelorstudiums an der HTW Berlin. Die Seite befindet sich derzeit in der Beta-Phase und soll vor allem dazu dienen, Flüchtlinge und ihnen positiv gegenüberstehende Arbeitgeber zusammenzubringen. Das Portal soll, so die beiden Macher, Flüchtlingen bei der Bewerbung helfen. Arbeitgeber wiederum sollen das größtenteils ungenutzte Potenzial der Flüchtlinge nutzen können. Außerdem soll Workeer ihnen Hilfestellungen im Umgang mit den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen im Bezug auf die Einstellung von Flüchtlingen bieten.

Workeer soll Flüchtlinge und Arbeitgeber zusammenbringen. (Screenshot: Workeer)
Workeer soll Flüchtlinge und Arbeitgeber zusammenbringen. (Screenshot: Workeer)

Workeer: Auch Hilfsorganisationen sollen von dem Projekt profitieren

Als zentrale Plattform soll Workeer auch Hilfsinitiativen unterstützen, die schon jetzt dabei helfen, Jobs und Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zu finden. Ihre Arbeitsabläufe könnten durch die , so die beiden Macher, deutlich effizienter gestaltet werden. Davon profitieren soll aber letztlich die gesamte Gesellschaft, denn Flüchtlinge mit einem Job würden die Sozialkassen nicht belasten und hätten es auf diesem Wege auch deutlich einfacher, sich hierzulande einzuleben.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 wurden schon 173 Straftaten gegen Asylunterkünfte in Deutschland verübt. Schon allein deshalb ist es erfreulich, dass es auch Menschen gibt, die sich von der hasserfüllten Hysterie nicht anstecken lassen und echte Hilfsangebote auf die Beine stellen. Workeer soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden, und bis Ende 2015 in den regulären Betrieb übergehen. Arbeitgeber können ihr Unternehmen ab sofort auf der Website registrieren.

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