Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Jobspotting findet einen Käufer im Silicon Valley

    Jobspotting findet einen Käufer im Silicon Valley
(Foto: Jobspotting)

Das Berliner HR-Startup Jobspotting wird für einen Millionenbetrag übernommen. Käufer ist eine rasant wachsende Recruiting-Softwarefirma aus dem Silicon Valley.

Dem deutschen HR-Startup Jobspotting gelingt der Exit. Wie t3n.de vorab erfuhr, hat die US-Softwarefirma Smartrecruiters das Jungunternehmen aus Berlin übernommen. Smartrecruiters mit Sitz in San Francisco betreibt eine von Unternehmen wie Atlassian und Visa genutzte Recruiting-Software, die beim Anwerben von Talenten und Personalmarketing hilft. Angaben zum Kaufpreis machten beide Parteien nicht.

Auf Nachfrage von t3n.de bestätigt Jobspotting-Mitgründer Robin Haak immerhin, das sich die Höhe der Übernahmesumme im siebenstelligen Bereich bewegt. Laut Haak besaßen die Gründer zum Zeitpunkt des Verkaufs noch 85 Prozent der Anteile. Seit der Gründung des Startups flossen insgesamt 1,5 Millionen Euro in Jobspotting. Neben Smartrecruiters sollen auch größere Player aus dem HR-Bereich an einer Übernahme interessiert gewesen sein, die Namen wollte Haak jedoch nicht preisgeben.

Jobspotting will das Spotify für Jobs sein

Jobspotting wurde 2013 von Hessam Lavi, Jan Backes, Manuel Holtz und Robin Haak gegründet und versteht sich als eine Art Spotify für Jobs. Nach Einrichtung eines Nutzerprofils schlägt das Online-Portal personalisierte Stellenangebote vor, die sich über die Zeit mithilfe von Nutzerfeedback und selbstlernender Algorithmen kontinuierlich verbessern. Die Stellenangebote bezieht Jobspotting über die Datenbanken gängiger Jobbörsen wie Monster, Xing oder Absolventa.

Jobspotting versteht sich als Spotify für Jobs. (Screenshot: t3n.de)

Seit dem Launch seien bei Jobspotting rund 700.000 Profile angelegt worden, sagt Mitgründer Haak. Täglich sollen 100.000 Jobs aktiv sein oder neu hinzukommen. Das Startup, das sein Geld mit Provisionen aus erfolgreich vermittelten Jobs verdient, ist Haak zufolge schon länger profitabel.

Siebenköpfiges Team arbeitet weiter in Berlin

Nach der erfolgreichen Übernahme soll es bei Jobspotting keine personellen Veränderungen geben. Das siebenköpfige Team soll weiterhin von Berlin aus an datengetriebenen Lösungen arbeiten, die Teil der bestehenden Recruiting-Werkzeuge von Smartrecruiters werden, heißt es. Künftige Neueinstellungen schließt Jobspotting-Gründer Haak nicht aus.

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden