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Jobsuche bei Facebook: Warum das Social Network noch keine Gefahr für Linkedin ist

    Jobsuche bei Facebook: Warum das Social Network noch keine Gefahr für Linkedin ist
(Bild: Facebook)

Facebook hat neue Features für die Jobsuche veröffentlicht – vorerst in den USA und Kanada. Interessant soll das für Jobs mit geringen Anforderungen sein. Also keine Gefahr für Linkedin, oder doch?

Jobs auf Facebook: Geringqualifizierte im Visier

Im November 2016 hatte Facebook einen neuen Job-Bereich getestet, jetzt sind die Features für die Jobsuche in dem Social Network veröffentlicht worden. Damit sollen vor allem kleine Unternehmen schnell neue Mitarbeiter für Jobs finden, für die nur geringe Qualifikationen notwendig sind. Als Beispiel dient etwa ein Obst- und Gemüsegeschäft, das einen Mitarbeiter für die Kasse sucht. Laut Facebook haben 40 Prozent der kleinen Unternehmen in den USA Probleme, solche und ähnliche Stellen zu besetzen.

Firmen können ihre Jobangebote bei Facebook aufgeben. (Bild: Facebook)

Eine Stellenanzeige zu veröffentlichen und sich auf einen entsprechenden Job zu bewerben, soll künftig via Facebook denkbar einfach sein. Admins von Firmenseiten können in dem neuen Job-Bereich eine Stellenanzeige aufgeben und interessierte Nutzer sich über den „Apply-Now“-Button dafür bewerben. Facebook füllt dabei gleich den Namen aus und fügt das Profilfoto hinzu. Für die Stellenanzeigen lassen sich auch Ads buchen, darüber verdient dann Facebook an dem neuen Feature. Zudem können Nutzer die Anzeigen teilen oder Freunde markieren, von denen sie annehmen, dass ihnen die Jobs zusagen würden.

Facebook gräbt Linkedin nicht das Wasser ab

Warum das alles Linkedin – zumindest noch – keine größeren Sorgenfalten auf die Stirn zu treiben braucht? Vor allem, weil die Jobsuchenden, auf die sich die Onlinejobbörse qualifiziert hat, hochqualifizierte Jobs suchen und gezielt auf die Suche gehen. Facebooks Ziel ist es dagegen, all jene abzuholen, die bisher gar nicht wussten, dass sie einen neuen Job wollen. Wer einen Managerposten sucht, wird sicher eher ein Problem damit haben, sich mit seinem Facebook-Profil bei seinem potenziellen neuen Arbeitgeber vorzustellen als ein Mitarbeiter an der Bar oder an der Kasse eines Supermarkts.

So jedenfalls erklärt es Facebook. Die Tests im Vorfeld hätten einen riesigen Enthusiasmus ausgelöst, was die neue Jobsuche bei Facebook betrifft. In Zukunft könnte das Social Network die Job-Features noch verfeinern, etwa, indem sich die Jobangebote nach Skills der Nutzer filtern lassen. Auch könnte Facebook Mitarbeitern von Unternehmen mit Jobangeboten anzeigen, welche ihrer Freunde auf die Stelle passen würden. Über die Buchung von Ads erlaubt das Netzwerk es Unternehmen ja jetzt schon, recht genau Zielgruppen für ihre Jobanzeigen auszusuchen.

via techcrunch.com

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1 Reaktionen
Aylee
Aylee

Bei Facebook werden Stellen eher zufällig eingeblendet. Wer proaktiv nach passenden Stellen sucht, wird eher über Suchmaschinen oder direkt auf den Jobportalen die passenden Stellen finden. Dabei macht es auch einen Unterschied, ob man die ganz großen Seiten hernimmt und in Konkurrenz mit vielen weiteren Mitbewerbern steht oder ob man nicht doch kleinere Seiten hernimmt. Die Ergebnisse hier unter https://www.moenchengladbacher-jobanzeiger.de/ lassen sich ebenfalls sehen! Social Media Traffic sollte bei Arbeitgebern als Teil der Online Rekruitierung hergenommen werden und nicht als ausschließliches Instrument.

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