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Podcast

Jodel-Gründer Alessio Avellan Borgmeyer: „Was wir machen, ist wie die frühen Tage von Social Media“

    Jodel-Gründer Alessio Avellan Borgmeyer: „Was wir machen, ist wie die frühen Tage von Social Media“
(Grafik: Jodel)

Jodel gilt als die Hype-App unter Studenten. Wie es dazu kam, wie das Startup Geld verdienen will und warum ihn der Vergleich mit Yik Yak stört, erzählt Gründer Alessio Avellan Borgmeyer im Podcast.

Das erste Design mit Microsoft Paint entwickelt, aus dem App-Store geflogen, zweimal kurz vor der Pleite gestanden: Wenn Gründer Alessio Avellan Borgmeyer die Geschichte von Jodel erzählt, dann spart er nicht mit Anekdoten und Fehlschlägen. So wie auf der Bühne der Heureka-Konferenz am Dienstag. „Die Leute fanden es sehr toll, Nacktbilder zu posten“, erzählt er. Das habe Jodel zeitweise den Platz im App-Store gekostet.

Sechs Millionen Euro für Jodel

Jodel-Gründer Alessio Avellan Borgmeyer auf der Heureka-Konferenz. (Foto: t3n)

Die großen Fehlschläge liegen aber in der Vergangenheit. Erst kürzlich hat Jodel sechs Millionen Euro an Venture Capital aus dem Silicon Valley eingesammelt, unter anderem von Quora-Gründer Adam d'Angelo. Beeindruckend ist das auch deshalb, weil der US-Konkurrent Yik Yak erst vor Kurzem aufgegeben hat. Besonders Studenten haben die App, auf der Nutzer anonym kurze Beiträge verfassen können, für sich entdeckt und teilen Anekdoten aus der Mensa, aus der Vorlesung und von alkoholgeschwängerten Abenden.

„Was wir machen, ist wie die frühen Tage von Social“, sagt Avellan Borgmeyer. Es gehe nicht so sehr darum, ein Bild von sich zu kreieren, sondern um Kommunikation. Anonymität sei nur ein Faktor des Erfolges. „Es geht nicht nur darum, anonym zu sein.“ Vor allem der Austausch mit Menschen aus der Umgebung mache die Beliebtheit aus, meint der Jodel-Gründer.

„Was wir machen, ist wie die frühen Tage von Social Media.“

Bisher verdient Jodel noch nichts mit seinem Modell. Lisa Hegemann, stellvertretende Redaktionsleiterin des t3n Magazins, hat Alessio Avellan Borgmeyer auf der Heureka getroffen und redet mit ihm im t3n-Podcast Filterblase über Pläne zur Monetarisierung, den Namen Jodel und die Frage, warum den Gründer die Darstellung in den Medien zur Konkurrenz mit Yik Yak stört.

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Ihr könnt den Filterblase-Podcast bequem in eurer Podcast-App der Wahl abonnieren. In der Regel findet ihr den Podcast, wenn ihr ihn dort einfach sucht. Ansonsten könnt ihr auch den RSS-Feed manuell in der App eingeben.

Sponsor der heutigen Episode ist Casper – das Matratzenstartup. Filterblase-Hörer erhalten mit dem Code „t3n“ 50 Euro Rabatt bei einem Kauf einer Matratze unter www.casper.com/t3n.

 

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