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Jony Ive ist mit dem Apple-Auto unzufrieden: Zukunft von Project Titan ungewiss

Jony Ive ist mit dem Apple-Auto unzufrieden: Zukunft von Project Titan ungewiss

Der Designchef soll seinen Unmut über den Status des Fahrzeuges geäußert haben. Der Leiter des Projekts hat bereits verlassen, jetzt gibt es angeblich einen Aufnahmestopp.

Jony Ive ist mit dem Apple-Auto unzufrieden: Zukunft von Project Titan ungewiss

Projektleiter hat Apple bereits verlassen

Apple hat die Entwicklung eines eigenen Fahrzeuges bislang nie bestätigt, doch seit Monaten sickern Hinweise auf das sogenannte Project Titan durch, sogar Daimler-Chef Dieter Zetsche plauderte am Wochenende über die Pläne des Technologiekonzerns. Intern soll es aber Meinungsverschiedenheiten geben, die den Fortschritt der Entwicklung bremsen.

Chief Design Officer Jony Ive ist laut Apple Insider nicht glücklich über den aktuellen Status des Autos. Schon vor einigen Tagen hieß es, dass Projektleiter Steve Zadesky das Unternehmen verlassen hat. Der Abgang ist ein weiteres Indiz dafür, dass es bei der Entwicklung des Fahrzeuges Auseinandersetzungen geben könnte.

Apple Car: Könnte so ein Elektroauto aus Cupertino aussehen? (Grafik: menithings / Freelancer.com)
Bisher gibt es vom Apple Car nur Designkonzepte. (Grafik: menithings / Freelancer.com)

Erstes Fahrzeug soll 2019 fertig sein

An Project Titan sollen derzeit rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten, viele davon hat Apple von Tesla abgeworben. Vorerst gibt es laut den Insidern allerdings einen Aufnahmestopp, bis über die Strategie im Automobil-Bereich wieder Einigkeit herrscht. Der inoffizielle Plan sieht vor, dass 2019 das erste Apple-Auto fertig ist.

Damit dieser Plan eingehalten werden kann, sucht der Konzern aus Cupertino offenbar die Unterstützung von großen Autoherstellern. Mit BMW soll Apple bereits verhandelt haben. Daimler-Chef Zetsche betonte, bereits konkrete Gespräche mit Unternehmen im Silicon Valley geführt zu haben, nennt allerdings keine Namen.

via appleinsider.com

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Eine Antwort
  1. von Ersatzteil-Versorgung am 26.01.2016 (12:58 Uhr)

    "Aufnahmestopp" ? Heisst das nicht eher "Einstellungs-Stop" und hingegen "Aufnahmestopp" gilt eher für Not-Lager bei Erdbeben/Cathrina/Schneesturm, oder bei Tierheimen ?

    Vor den iPads gabs Tabletts für 2500 Euro mit speziellen Windows-Versionen für Schrift-Erkennung. Man muss nicht immer erster sein.
    Wenn die Auto-Clouds aber on demand zum Kunden fahren will und braucht man vielleicht kein Auto mehr besitzen.
    Auch werden Apple-Geräte normalerweise kaum nachgerüstet. Man bekommt also nicht für günstiges Geld ein besseres Display für den Apple-Laptop. Bei E-Cars hingegen sollte man wie eine Küche oder Hifi-Anlage ansehen wo man nach Belieben Einzelteile verbessern und woanders weiterverwenden/weiterverkaufen kann. Dann tauscht man in der E-Car-Flotte immer nur die Teile aus welche den größten Verschleiss haben. So wie früher die PCs wo man Teile weitergenutzt hat oder wie Kleidung in der Familie wenn man herausgewachsen ist...

    Autos bedeuten Ersatzteile-Geschäft und regelmäßige Wartung und Reparaturen was man z.B. von Google (Android-Updates, ARA,...) nicht grade behaupten kann.
    Mal sehen was und ob Apple für Konzepte dafür hat. Denn der E-Motor mag ja nur aus 18 (?) Teilen bestehen statt aus 1200(?) Teilen wie beim Benzin-Auto. Aber Lampen, Scheibenwischer, Bremsen, Türen, Klima-Anlagen, Bewegliche Fenster usw. gibts dort ja weiterhin. Allerdings könnte Apple diesbezüglich manchen Ländern und ihren Rettungs-Branchen auch mal vorführen wie Qualität aussieht. Alle Teile wollen ersetzt werden oder ggf. auch Smart-Repair/CarClass/BeulenDoktor-Behandlung bekommen wenn hier oder in EU das durchschnittliche Auto-Alter wohl etwa 8 Jahre ist.

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