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Joomla! 3.4: Das bringt die neue Version

Joomla! 3.4: Das bringt die neue Version

Mit 3.4 ist die neuste Version des veröffentlicht worden. Neben einigen Code-Optimierungen gibt es auch neue Features, die wir euch hier vorstellen.

Joomla! 3.4: Das bringt die neue Version

Das sind die neuen Funktionen von Joomla! 3.4. (Grafik, angepasst: Chiara)

Joomla! 3.4: Frontend-Bearbeitung von Modulen und eine einfachere Captcha-Technologie

Unter anderem wurde in Joomla! 3.4 die Frontend-Bearbeitung von Modulen eingeführt. (Grafik: Chiara)
Unter anderem wurde in Joomla! 3.4 die Frontend-Bearbeitung von Modulen eingeführt. (Grafik: Chiara)

Mit dem neuen Release bringen die Joomla!-Macher die Möglichkeit, Module direkt im Frontend zu bearbeiten. Je nachdem, um welches Modul es sich handelt, lassen sich dann verschiedene Einstellungen vornehmen, ohne extra ins Backend wechseln zu müssen.

Des Weiteren wurde in Joomla! 3.4 die neue Captcha-Technologie „No CAPTCHA reCAPTCHA“ von Google eingeführt. Damit werden Login und Registrierung geschützt, ohne den Nutzer in die Verzweiflung zu treiben. Auch die alte Schnittstelle wird weiterhin unterstützt, ist allerdings nicht mehr empfohlen.

Joomla! 3.4: com_weblinks ist keine Core-Komponente mehr

Mit dem neuen Release ist die Komponente für die Verwaltung von Weblinks aus dem Core entfernt worden, um ihn zu verschlanken. Wer die Komponente trotzdem nutzen will, findet sie in einer neuen Erweiterungskategorie. Bei bestehenden Installationen, die nur auf 3.4 aktualisiert werden, wird die Komponente nicht entfernt und kann normal weiterverwendet werden.

Weitere Neuerungen, die im deutschen Release-Beitrag zu Joomla! 3.4 genannt werden, sind eine Überarbeitung der Sidebar im Backend, die Einführung von Composer und einige Aktualisierungen von Bibliotheken wie etwa jQuery. Eine detaillierte Liste der Änderungen findet ihr auf GitHub.

Das Update von einer bestehenden Joomla!-3-Version ist per Klick möglich, für ein Update von älteren Versionen wird im englischen Release-Post ein Blick auf die Update-Anweisungen empfohlen. Falls ihr Joomla! neu installieren wollt, könnt ihr euch die neue Version bei Joomla!.org runterladen.

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20 Antworten
  1. von Philipp Blum am 25.02.2015 (11:40 Uhr)

    Ich war frueher ein Fan von Joomla. Bin seit Version 1.5 dabei gewesen. Habe sogar durch Joomla ueberhaupt angefangen zu programmieren. Wenn man aber mal etwas unter die Haube schaut und sich etwas naeher mit dem CMS beschaeftigt, merkt man eigentlich, wie mies diese Systeme sind. Das gilt fuer Joomla, genauso wie fuer Typo oder sonst einem CMS. Koennen alles ein bisschen aber nichts wirklich ganz. Mal abgesehen davon sind die Drittanbieter Extensions von der Qualitaet sehr unterschiedlich. Da kann man sich schnell mal eine Sicherheitsluecke in das System reissen. Joomla ist eines der CMS, das viel zu langsam entwickelt wird. Wie lange schon die Entwicklung von 2.5 und 3.0 gedauert haben.

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    • von Cybi am 25.02.2015 (16:43 Uhr)

      Ich frage mich, was du jetzt für ein CMS benutzt ?
      Wordpress... oder Drupal ???

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      • von HerrMulk am 25.02.2015 (18:30 Uhr)

        Kennst du Modx? Das is meiner Meinung nach vom Handling her eines der besten freien CMS Systemen. Leider ist es etwas langsam :/

        ModX finde ich vom Konzept her einfach schrecklich. Man muss so unglaublich viel Müll entfernen bevor man es überhaupt vernünftig einsetzten kann.

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      • von HerrMulk am 25.02.2015 (18:31 Uhr)

        edit// Im zweiten Absatz ist Joomla gemeint, nicht ModX.

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      • von Philipp Blum am 25.02.2015 (21:20 Uhr)

        Wordpress ist im Grunde ja kaum besser. Ich muss ehrlich sagen, dass alle grossen CMS scheisse sind. Eigentlich macht es am meisten Sinn ein Framework zu nehmen und schnell selbst eins zu coden. Aber das kann sich natuerlich nicht jeden leisten. In vielen Faellen rate ich daher dann doch zu Wordpress bei Blogs und Joomla bei verschiedenen Arten von Homepages. (Hotels, Restaurants etc.) Ich sehe allerdings oft, dass irgendwelche Startups Wordpress masakrieren und daraus eine unglaublich komplexe Plattform draus machen. An der Stelle halte ich den Einsatz von CMS einfach fuer falsch. Der Aufwand waere mit einem Framework (Sprache sei mal dahingestellt) minimal groesser. Dafuer ist die Anwendung aber auch wesentlich sauberer aufgebaut.

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      • von usrnme am 25.02.2015 (23:44 Uhr)

        Gerüchteweise kann man auch aktiv an Open Source Software mitarbeiten und die gefühlten Schwächen selber beseitigen (versuchen). Alle mal besser als im stillen Kämmerlein was eigenes zusammen zu basteln, was nach drei Wochen für immer Mangels Lust und Zeit bei Version 0.0.5 stagniert.

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      • von irgendein Spinner am 26.02.2015 (09:43 Uhr)

        Wenn es PHP sein soll/muss: Symfony 2 bzw. CMF. Wordpress und Drupal sind grauenvoll schmerzhaft für Entwickler, ich würde mir das jedenfalls nicht freiwillig antun.

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      • von criz am 26.02.2015 (11:48 Uhr)

        @irgendein Spinner
        Drupal 8 verwendet Symfony 2 Komponenten: http://symfony.com/blog/symfony2-meets-drupal-8

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    • von Martin am 26.02.2015 (08:56 Uhr)

      Hä, verwechselt da jemand Wordpress mit Joomla. Wenn du programmieren gelernt hast frage ich mich um welche Sprache es sich dabei handelt. Joomla ist meiner Meinung nach eines der saubersten Systeme welches OOP und MVC wirklich sehr gut implementiert haben.

      Wenn ich mir dagegen Wordpress ansehe fällt mir nichts mehr ein. Einfach zum Kotzen. Die schaffen es nicht, mal einen Strich unter ihrer Code-Anarchie zu ziehen und das Ding endlich mal aufzuräumen. Allein das Datenbank-Design, ist schlichtweg keins usw. usf.

      Das man sich Sivherheitslücken durch Drittanbieter-Erweiterungen reinholt ist nicht nur Joomla zuzuschreiben, sondern gilt für alle Systeme. Das ist eine negatives Argument welches gern rausgekramt wird wenn es passt oder eben wenn ein bestimmtes CMS nicht passt.

      Ich hab oft das Gefühl das viele gegen Joomla wettern die noch die 1.x Versionen kennen und jahrelang weiterwettern ohne sich den aktuellen Stand mal angeguckt zu haben. Ich kann mir diese Ahnungslosigkeit nur so erklären.

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      • von joachim am 26.02.2015 (13:26 Uhr)

        Zitat: "Joomla ist meiner Meinung nach eines der saubersten Systeme welches OOP und MVC wirklich sehr gut implementiert haben."

        Schau mal über den Tellerrand, dann wirst du wohl deine Meinung ändern.

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      • von Martin am 26.02.2015 (15:15 Uhr)

        @Joachim: Könntest du etwas konkreter werden?

        Wenn du damit meinst, ich solle mir mal andere CMS ansehen, dann lass dir gesagt sein das ich mir andere CMS bereits angesehen habe.

        Zugegeben, ich hab den Satz etwas ungünstig formuliert, allerdings setzt du von Anfang vorraus das ich nicht über den Tellerrand schaue.

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      • von sfdsfdsfds@wefgew.de am 26.02.2015 (20:31 Uhr)

        Er meinte, dass du dir mal Frameworks anschauen sollst, die MVC auf das nächste Level bringen, z.B. Angular mit MVW.

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      • von Martin am 26.02.2015 (20:45 Uhr)

        Wer sagt denn das ich dies nicht bereits getan habe.

        Ein Framework ist allerdings ein anderes Thema. Ein Framework ist nicht gleich ein CMS. Mich macht AngularJS skeptisch was SEO angeht, auch wenn es von Google entwickelt wird. Ich habe mich sogar weiter vorgewagt und mich mit MEAN auseinander gesetzt. Die Einrichtung ist allerdings komplizierter als manches PHP-Franework.

        Ich kenne mich auch recht gut mit CakePHP aus und ein wenig mit dem Zend Framework. Frameworks sind aber eher was für individuellere Projekte. Wenn es darum geht einem Kunden eine Website zu präsentieren die er selbst verwalten kann, geht das schneller ein CMS aufzusetzen als Front- und Backend mittels Framework selbst aufzuziehen.

        PS.: Woher weißt du was joachim meint?

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      • von felix am 26.02.2015 (23:14 Uhr)

        Wer die gesunde Mischung zwischen Freiheit ohne Altlasten im Code einem Framework, cmf und CMS sucht, der sollte sich mal http://www.processwire.com ansehen. Just sayin'.

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      • von Philipp Blum am 27.02.2015 (08:24 Uhr)

        PHP. Deswegen habe ich auch gesagt, dass im Grund jedes CMS scheisse ist. Sie decken immer zu viel ab und werden sehr schnell zu maechtig. Das macht sie einfach nur unperformant. Vom Code her, ist Joomla nicht so schlimm. Es geht aber nicht alles nur um Code. Das Backend fuer die Admins ist zu kompliziert. Mal abgesehen davon nutzen auch noch alle grossen CMS SQL. Zusaetzlich dazu nutze ich auch sehr gerne Angular. Daher frage ich mich inzwischen sowieso, wozu man noch ein tradionelles CMS braucht. Immerhin braucht man nur noch eine API und Datenbanken wie CouchDB haben schon fast alle Funktionallitaeten.

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  2. von Gerald Kaufmann am 25.02.2015 (17:38 Uhr)

    die Komponente "Banner" könnten die gleich mit rauswerfen. Und die Nachrichten Fuktion habe ich auch noch nie benutzt.

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  3. von Andreas Kroll am 26.02.2015 (12:28 Uhr)

    Ich war auch früher ein Fan von Joomla. Mittlerweile ist es mir zu unflexibel geworden. Mit Joomla kann man einfache Webseiten erstellen und verwalten. Aber sobald man etwas Anspruchsvolleres benötigt-.... ist es vorbei. Für alles braucht man eine Erweiterung. Z.B. ein Formular-Creator oder ein vernünftiger WYSIWYG-Editor. Kann sowas nicht in einem CMS integriert sein?

    Mittlerweile bin ich bei Contao und bin s e h r zufrieden damit :)
    Es ist unglaublich intelligent. Wird ständig weiterentwickelt (ich sag nur: eine lebendige Community!). Ich kann es jedem empfehlen der mit Joomla/Wordpress unzufrieden ist (auch in puncto Sicherheit).

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  4. von fabianmarz am 27.02.2015 (10:07 Uhr)

    Ich finde https://bolt.cm/ sehr gut! So ziemlich alles wird über .yml Dateien konfiguriert. Somit kann das Backend unglaublich flexibel angepasst werden ohne groß Code zu ändern.

    Zudem wird das CMS sehr aktiv entwickelt.
    Kann ich nur empfehlen!

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  5. von Hendrick am 27.02.2015 (12:07 Uhr)

    Wie steht ihr zu Typo3 ???
    Es ist eines der beliebtesten CMS und als Enterprise CMS egtl. das einzige, das sich für Großprojekte nutzen lässt (im Vergleich zu Joomla/Wordpress). Da viele Firmenwebseiten mit Typo3 realisiert werden, muss doch ein sicheres und sauberes System dahinter stecken, oder?

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    • von fhdudhdhd@fhdd.xom am 27.02.2015 (12:51 Uhr)

      Sauber ist relativ. Neos wurde damals nicht willkürlich gestartet, sondern weil der alte PHP4 Unterbau nicht mehr den modernen Ansprüchen genügte.
      Das System ist ab 6.2 auch relativ leistungsfähig und entrümpelt. Seit 7.0 ist auch das Backend schön. Für die meisten Anwendungszwecke ist es meiner Meinung nach überdimensioniert. Da reicht auch Wordpress und man erspart sich die ewigen Diskussion über Typo3. Früher gab es auch mal ein offizielles Typo3Magazin, vielleicht wissen die Leute auf deren Website dort mehrmehr davon....

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