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Joyent will Node.js-Entwickler mit Inkubator-Programm fördern

Joyent will Node.js-Entwickler mit Inkubator-Programm fördern

Während immer mehr Projekte von auf den Community-Fork IO.js wechseln, versucht der Hersteller Joyent Entwickler durch ein Inkubator-Programm an sich zu binden.

Joyent will Node.js-Entwickler mit Inkubator-Programm fördern

Node.js. (Grafik: Joyent)

Kampf gegen IO.js: Joyent will Node.js-Entwickler mit einem Inkubator-Programm ködern. (Foto: Nima Badiey / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Kampf gegen IO.js: Joyent will Node.js-Entwickler mit einem Inkubator-Programm ködern. (Foto: Nima Badiey / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Node.js: Joyent will Entwickler mit Inkubator-Programm ködern

Mit GitHubs Atom-Editor und dem ehemals als node-webkit bekannten Anwendungs-Framework NW.js sind kürzlich erst zwei bekannte Projekte von Node.js auf den neuen Fork IO.js umgestiegen. Für Node.js scheint die Luft dünner zu werden und das scheint auch dessen Entwickler Joyent erkannt zu haben. Das Unternehmen hat jetzt reagiert und ein Inkubator-Programm für Entwickler ins Leben gerufen, die Web-Applikationen auf Basis der Plattform entwickeln.

Wer die Aufnahme in das Programm schafft, soll ein Guthaben in Höhe von 25.000 US-Dollar für Joyents Cloud-Hosting-Dienst bekommen. Außerdem soll es Trainingseinheiten mit den Node.js-Profis von Joyent und Möglichkeiten zur gemeinsamen Vermarktung geben. Darüber hinaus heben die Macher die Möglichkeit hervor, mit anderen Teilnehmern des Inkubator-Programms Kontakte zu knüpfen.

Node.js gegen IO.js: Community arbeitet fleißig weiter am Fork

Im Januar 2015 veröffentlichte das IO.js-Team die erste Version des Community-Forks. Seitdem wurde bereits IO.js 1.0.1 fertiggestellt. Währenddessen ist Joyent noch immer weit von Version 0.12.0 von Node.js entfernt. Dabei hatte das Unternehmen Mitte Dezember 2014 angekündigt, nur noch etwa zwei Wochen bis zur Fertigstellung der Version zu benötigen. Kein gutes Zeichen, da sich die Community nicht zuletzt wegen des schleppenden Tempos der Weiterentwicklung für die des IO.js-Forks entschieden hat.

Es ist fraglich, ob Joyent dem konkurrierenden Fork wirklich den Wind mit aus den Segeln nehmen kann. Wer allerdings sowieso vorhatte, ein Web-App auf Basis von Node.js zu entwickeln, für den könnte das Inkubator-Programm eine interessante Möglichkeit darstellen. Wer daran teilnehmen möchte, muss sein Projekt Joyent zunächst per E-Mail vorstellen.

Wenn dich das Thema interessiert, solltest du auch einen Blick auf den Artikel „Node.js: Das JavaScript-Framework im Überblick“ aus dem t3n-Magazin Nr. 29 werfen.

via www.heise.de

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