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Julie Desk: Virtuelle Assistentin übernimmt die Planung deiner Meetings

Julie Desk: Virtuelle Assistentin übernimmt die Planung deiner Meetings

Das französische Unternehmen WePopp hat die virtuelle Assistentin Julie erschaffen, die als Julie Desk die Terminplanung für die Meetings ihrer Klienten übernehmen soll. Kann eine künstliche Intelligenz das leisten?

Julie Desk: Virtuelle Assistentin übernimmt die Planung deiner Meetings

Die Terminplanung übernehmen in Zukunft wohl künstliche Intelligenzen. (Foto: J…

Julie Desk: Künstliche Intelligenz erledigt Terminplanung

Es ist wohl der Traum jedes gestressten Webworkers – eine virtuelle Assistentin, die dank künstlicher Intelligenz zuverlässig und ohne Murren die Terminplanung übernimmt. Julie von Julie Desk soll genau das leisten, wenn es nach den Entwicklern von WePopp geht. Julie übernimmt dabei den gesamten E-Mail-Verkehr, in dem es um die Terminplanung geht. Sie trägt neue Termine ein, ändert sie oder sagt Verabredungen ab.

Virtuelle Assistenten wie Julie Desk könnten die Terminplanung übernehmen. (Foto: Joe Lanman / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

All das geschieht laut WePopp mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Bei der Terminplanung mit einem Freund oder Geschäftspartner via E-Mail setzt man Julie ins CC. Sie übernimmt daraufhin die Planung, in dem sie bestimmte freie Termine vorschlägt und diese nach weiterer Absprache per E-Mail fixiert. Wer Julie anheuern will, muss dafür 49,99 Euro pro Monat einplanen. Im ersten Monat gibt es eine Art Geld-zurück-Garantie.

Julie-Desk-Konkurrenz Clara: Jederzeit online und ohne menschliche Fehler

Ähnlich wie Julie Desk funktionieren Dienste wie Clara. Clara wendet sich vor allem an Geschäftsleute und schlägt mit monatlichen Kosten von 300 bis 500 US-Dollar zu Buche. Clara soll nach Angaben von Maran Nelson, CEO von Clara Labs, Aufgaben beim Managen von E-Mails und dem Planen von Terminen übernehmen, für die sonst ein menschlicher Mitarbeiter in Beschlag genommen würde – jederzeit online und ohne menschliche Fehler zu begehen.

Inwieweit virtuelle Assistenten oder Assistentinnen wirklich schon bereit sind, allein einen Menschen zu ersetzen, muss sich aber noch weisen. Bei Julie Desk steht ein Mensch als Supervisor im Hintergrund. Das komplette Vertrauen ihrer Erschaffer scheint die künstliche Intelligenz noch nicht zu besitzen, auch wenn Julie schnell dazu lernen soll. Aber wäre es nicht auch schön, wenigstens bei der Terminplanung noch persönlichen Kontakt zu einem anderen Menschen zu haben, sich selbst Gedanken darüber zu machen, wann und wo man sich mit jemandem treffen möchte?

via www.producthunt.com

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Eine Antwort
  1. von EmmaHerold am 25.02.2015 (12:26 Uhr)

    "Aber wäre es nicht auch schön, wenigstens bei der Terminplanung noch persönlichen Kontakt zu einem anderen Menschen zu haben, sich selbst Gedanken darüber zu machen, wann und wo man sich mit jemandem treffen möchte?"

    Mein Chef z. B. würde das bei seinem engen Terminplan sicher verneinen und sich über die effizientere Methode Julie oder Clara freuen. Bei einem gewissen Arbeitspensum und dem damit verbundenen Stress kann ich mir vorstellen, dass diese Probleme sinnvoll sein können. Ob aber 300 - 500 Dollar für Clara dafür angemessen sind, würde er überdenken.

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