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Von Amazon bis Paypal: So sichert der Käuferschutz euer Geld

Käuferschutz macht das Online-Shoppen sicherer. (Bild: yg)

Wir haben fünf große Anbieter von Online-Käuferschutz unter die Lupe genommen und erklären, was ein guter Käuferschutz bieten muss.

Es gibt für alles eine Versicherung – auch fürs Online-Shoppen. Angeboten werden sie meist von Zahlungsdienstleistern wie Paypal, Klarna oder Paydirekt. Aber auch von Amazon oder Trusted Shops. Die Idee ist simpel: Alle Einkäufe, die zum Beispiel mit Paypal bezahlt werden, unterliegen dem Käuferschutz. Erhält der Kunde das Paket nicht oder weicht die Ware stark von der Produktbeschreibung ab, kann er reklamieren. Wenn Paypal die Reklamation anerkennt, wird dem Käufer der Kaufpreis zuzüglich Versandkosten erstattet. Doch nun stellen zwei aktuelle Gerichtsurteile zum Thema Käuferschutz das Geschäftsmodell in Frage.

Knackpunkt unversichertes Päckchen

Erster Fall (Aktenzeichen: VIII ZR 83/16): Der Käufer behauptete, das unversicherte Päckchen mit dem bestellten Smartphone (Wert 600 Euro) nicht erhalten zu haben. Der Verkäufer konnte keinen Versandbeleg vorlegen. Paypal buchte daraufhin das Geld zum Käufer zurück. Der Verkäufer klagte und das Landgericht Essen gab dem Verkäufer Recht. Und auch die BGH-Richter in zweiter Instanz lehnten sich an das Landgerichturteil an: „Eine GbR wird bei einem Verkauf wie eine Privatperson behandelt. Daher geht das Risiko des Warenversands auf den Käufer über.“

Im zweiten Fall (Aktenzeichen: VIII ZR 213/16) kaufte der Kunde für 500 Euro eine Metallbandsäge in einem Onlineshop. Das gelieferte Produkt widersprach jedoch der Beschreibung. Ein Gutachten bestätigte, dass die Säge Billigqualität aus Asien sei. Paypal hat daraufhin dem Käufer das Geld zurückerstattet. Der Verkäufer klagte. Nach dem letzten Urteil des Landgerichts hat der Verkäufer jetzt einen Anspruch darauf, den Käufer direkt auf die Zahlung des Kaufpreises zu verklagen. Wie es ausgehen wird -  ob der Käufer das schlechte Produkt bezahlen muss - ist noch offen. Sollte das Gericht zu dem Entschluss kommen, dass der Kunde zahlen muss, wäre jeglicher Käuferschutz ausgehebelt.

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Die Versprechen der Käuferschutzvereinbarungen

Doch was genau versprechen die Käuferschutzvereinbarungen der verschiedenen Anbieter überhaupt? Wir haben fünf große Anbieter von Online-Käuferschutz mal genauer unter die Lupe genommen und erklären, was ein guter Käuferschutz bieten muss. Und wir zeigen, wie sich der Amazon Käuferschutz vom Käuferschutz von Paypal, Klarna, Paydirekt oder Trusted Shops unterscheidet.

Der Paypal-Käuferschutz

Wenn dein bestellter Artikel nicht angekommen ist oder nicht der Beschreibung entspricht, kannst du über dein Paypal-Konto mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen. Du hast bis zu 180 Tage nach der Zahlung Zeit, das Problem zu melden. Kommt es zu keiner Einigung, kümmert sich Paypal um die Klärung. Ist der Käuferschutzantrag berechtigt, erhältst du den gesamten Kaufpreis sowie die Versandkosten zurück auf dein Konto. Jedoch gibt es auch Waren, die vom Käuferschutz ausgeschlossen sind, wie zum Beispiel Gutscheine, Fahrzeuge mit Motor, industrielle Maschinen und Artikel, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, individuell gefertigt wurden oder persönlich abgeholt werden.

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