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Jetzt ein kaltes Bier: Kickstarter-Projekt macht Hardware-Hacker zu Braumeistern

Jetzt ein kaltes Bier: Kickstarter-Projekt macht Hardware-Hacker zu Braumeistern

Mit „Bieree“ soll es eine Möglichkeit geben, um nicht nur in den heimischen vier Wänden eigenes Bier zu brauen. Der Prozess soll auch mit dem gesteuert werden können.

Eigenes Bier mit Bieree: DIY-Brauerei mit Smartphone-Steuerung auf Kickstarter. (Foto: Leo Innovations LLC / Kickstarter)
Eigenes Bier mit Bieree: DIY-Brauerei mit Smartphone-Steuerung auf Kickstarter. (Foto: Leo Innovations LLC / Kickstarter)

Eigenes Bier dank Bieree: Automatisierte Brauerei für den Hausgebrauch

Das eigene Bier zu brauen klingt für viele Fans des alkoholhaltigen Kaltgetränks nach einer tollen Idee. Zumindest, bis sie sich klar machen müssen, wie viel Aufwand wirklich dahinter steckt. Nicht zuletzt deswegen kamen auch schon andere auf die Idee, einen Brau-Roboter mit Smartphone-Steuerung zu entwickeln. 2013 wurde eine Brewbot getaufte Lösung auf erfolgreich finanziert. Das System setzte auf ein schickes Äußeres und komfortable Smartphone-Steuerung. Der Haken: Selbst das günstige Early-Bird-Paket kostete 1.500 britische Pfund – mehr als 1.800 Euro.

Mit Bieree gibt es jetzt ein System zum automatisierten Bierbrauen auf Kickstarter, das deutlich weniger kosten soll. Ihr müsst zwar auf ein schickes Designergehäuse verzichten und den Zusammenbau selbst wagen, dafür aber könntet ihr schon für nur 99 US-Dollar euer eigenes Bier brauen. Zumindest, wenn ihr darüber hinaus noch über drei Töpfe, einen Herd und die notwendigen Zutaten verfügt. Dafür könnt ihr euer neues Brausystem, ähnlich wie beim Brewbot, mit eurem steuern.

Bieree überzeugt durch Preis-Leistung, nicht durch hübsches Design

Während der Brewbot auch in der schicksten Designerwohnung eine gute Figur macht, erinnert das Setup von Bieree eher an eine illegale Drogenküche. Aber das kann, je nach ästhetischen Vorlieben, natürlich auch seinen Reiz haben. Zwar wollen die Macher bis zur Auslieferung des Projekts auch eigene Apps für iOS und Android entwickeln, letztlich lässt sich das System aber auch mit Bluetooth-Serial-Apps wie Blueterm oder nBlue steuern. Wer will, könnte Bieree also auch in eigene Hardware-Projekte integrieren.

Zu den 99 US-Dollar für Bieree müssen deutsche Käufer noch 18 US-Dollar für den Versand berappen. Wer noch etwas mehr Geld ausgeben will, kann auch das sogenannte Brew-Meister-Paket für 159 US-Dollar zuzüglich Versandkosten erwerben. Dann bekommt ihr zusätzlich noch zwei Fässchen und einen Adapter zum Befüllen der kleinen Bierfässer.

via www.fastcolabs.com

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Eine Antwort
  1. von ouh am 05.08.2014 (16:44 Uhr)

    ouh - da schaue ich doch lieber mal auf hackaday ein bisschen herum und lese mir nochmal durch wie das deutsche gesetzt zur reinheit (beim bier) aussieht und versuche im nächsten schritt, das kit für german beer zu verkaufen.

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