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Kampf der Fotodienste: Google schnappt sich Foto-App Snapseed

hat den deutschen Anbieter Nik Software, der hinter der iOS-Foto-App Snapseed steht, für eine bisher ungenannte Summe übernommen. Damit macht Google deutlich, dass das Feld der Fotodienste noch längst nicht aufgeteilt ist.

Kampf der Fotodienste: Google schnappt sich Foto-App Snapseed

Werden die Snapseed-Funktionen bei Google+ integriert?

Snapseed ist hierzulande längst nicht so populär wie Instagram und unterscheidet sich vor allem durch seinen stärkeren Fokus auf Bildbearbeitungs-Funktionen. Zahlenmäßig hat das Startup des deutschen Softwareanbieters Nik Software trotzdem einiges vorzuweisen: Eigenen Angaben zufolge überzeugte die im ersten Jahr – also bis Juni 2012 – über neun Millionen Nutzer. Dies ist umso erstaunlicher, als die App mit 4,99 US-Dollar vergleichsweise teuer ist. Darüber hinaus gewann die Anwendung 2011 den iPad App Of The Year-Award.

Google hat sich Nik Software, den Anbieter der Bildbearbeitungs-App Snapseed, geschnappt.

Schon seit Längerem bastelt das Snapseed-Team an einer Android-Version. Mit Google im Rücken dürfte das Vorhaben nun bald Wirklichkeit werden. Falls die Funktionalität nicht direkt in Google+ integriert wird. GoogleWatchBlog fügt an: „Bisher bietet die App schon eine Instant Upload-Funktion an mit der jedes geschossene Foto automatisch zu G+ hochgeladen wird – doch ohne eine vorherige Bearbeitung ist dies in vielen Fällen sinnlos.“

Schon jetzt stellt Google+ für seine Nutzer zahlreiche Fotobearbeitungs- und Filter-Tools bereit. Dass Google Snapseed gekauft hat zeigt auf, dass das Unternehmen weiter in diesen Bereich investieren und dem Facebook-Instagram-Gespann keinesfalls das Feld überlassen will. In einem Blogpost erklärt der Google+ Verantwortliche Vic Gundotra: „Today I’m excited to welcome +Nik Software to the Google family! We want to help our users create photos they absolutely love, and in our experience Nik does this better than anyone. Check out the examples from some of the world’s greatest photographers, and you’ll see what I mean.“

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Foto: Matt Burrows / flickr.com (CC BY 2.0)

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3 Antworten
  1. von Oliver Michalak am 18.09.2012 (08:02 Uhr)

    Ein 17 Jahre altes Unternehmen als Startup zu bezeichnen halte ich für mutig...

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  2. von Olaf am 19.09.2012 (12:11 Uhr)

    Dieser Post https://plus.google.com/107117483540235115863/posts/GnYuzYtMzK9 von Vic Gundotra wurde im Original per Snapspeed aufgenommen...Leider war ich nicht geistesgegenwärtig genug für eine Screenshot. Schade :-(

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  3. von Krauter am 19.09.2012 (13:52 Uhr)

    alos ich kann nur HOFFEN, das die sehr guten Plugins für Photoshop und Lightroom diesen Hype überleben werden.
    Das App gibts auch als Desktopversion, ich muss sagen nicht schlecht, aber die Stärke von NIK war bisher doch eher in hochwertiger, professioneller Liga.

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