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Karriere

Kampf dem Stillstand: 5 Tipps, wie du als Freelancer wieder nach vorne kommst

    Kampf dem Stillstand: 5 Tipps, wie du als Freelancer wieder nach vorne kommst

Kampf dem Stillstand.

Ein Auftrag wie der andere – und irgendwie geht es nie richtig voran? Wenn du Freelancer bist und dich so fühlst, als würdest du in einem Hamsterrad rennen und als ob der Käfig um dich herum immer enger wird, heißt es ausbrechen – und neue Wege gehen.

Es gibt zwei Punkte, an denen du schnell merkst, dass du etwas umstellen solltest. Entweder: Du kommst vor lauter Arbeit nicht mehr dazu, dich und deine Talente weiterzuentwickeln. Oder: Du sitzt auf dem Trockenen. In beiden Fällen heißt es: handeln.

Guck, was die Konkurrenz macht und adaptier Ideen

Kaum eine Branche ist so stark dem Wandel unterzogen wie die der neuen Medien. Trotzdem musst du das Rad nicht ständig neu erfinden, denn das tun schon andere. Such deshalb die zehn stärksten Konkurrenten deiner Branche raus und guck, wie sie agieren. Was machen sie anders als du?

Vielleicht tun sie auch Dinge, die dir komplett suspekt vorkommen. Aber wink nicht sofort ab, sondern finde raus, welche Vorteile das haben könnte und hinterfrag dich selbst. Andere Strukturen, Herangehensweisen, die Präsentation der eigenen Leistungen – all das sind Punkte, bei denen es sicher auch bei dir Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al gibt.

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Als Freelancer: Sammel Feedback und nimm es ernst

Als Freelancer dem Stillstand begegnen: Sammel Feedback und nimm es ernst.
Als Freelancer dem Stillstand begegnen: Sammel Feedback und nimm es ernst.

Warum hast du den letzten Auftrag nicht bekommen oder wie ist der letzte Kontakt gerade auf dich gekommen? Vielleicht war deine Reaktionszeit nicht zufriedenstellend oder dein Kunde fühlte sich nicht ernst genommen? Vielleicht hätte dein Ansprechpartner gerne auch mehr Budget in die Hand genommen und dafür ein besseres Ergebnis erwartet?

Dein letzter Kunde hat vielleicht deinen Blogbeitrag gelesen und dich deshalb angerufen. Im Kundengespräch bist du nicht nur da, um Antworten zu geben, sondern auch, um Fragen zu stellen. Das hilft oft beiden Seiten im täglichen Workflow.

Volle Power Marketing – auch als Freelancer

Leichter gesagt als getan – den Kopf in den Sand stecken bringt dich aber auch nicht weiter. Sehen und gesehen werden ist das A und O im Marketing. Wie viel ist dir ein guter Kunde wert und wo findest du ihn? Schalte Google-Adwords-Kampagnen oder nutz das Carousel von Facebook und erzähl deine Geschichte. Natürlich muss das Werbemedium immer zum Empfänger passen.

Bei einer großen Anzahl von Bestandskunden ist ein regelmäßiges Mailing sinnvoll und die total veralteten News auf deiner Startseite könntest du auch mal wieder aktualisieren. Such dir ein aktuelles Thema, schreib drüber und nutz es für deinen Newsletter – so erzielst du Synergieeffekte.

Kooperiere – und knüpf neue Kontakte

Kooperiere – und knüpf neue Kontakte.
Kooperiere – und knüpf neue Kontakte.

Mit wem würdest du gerne zusammenarbeiten? Gerade als Freelancer hast du die Freiheit, dir deine Kooperationspartner auszusuchen. Mach dir Gedanken und formulier Gründe, warum eine Kooperation mit dir für Partner sinnvoll wäre. Und dann nimm Kontakt auf.

Guck dich um, welche Firmenevents es in deiner Umgebung gibt und versuch, nicht schüchtern zu sein. Menschen gehen genau wie du zu solchen Veranstaltungen, um Kontakte zu knüpfen und Chancen zu ernsthaften Projekten zu machen. Damit bist du keinesfalls allein.

Richte dich neu aus

Das ist eine der schwierigsten Aufgaben, da wir Gewohnheitstiere sind. Anforderungen ändern sich und auch du solltest deinen Kompass rechtzeitig neu ausrichten. Welche Kompetenzen eignest du dir an, welche Technologie hat Zukunft?

Nimmst du vielleicht einen nicht so profitablen Auftrag an und schaffst dir eine Referenz in einem neuen Fachgebiet? Programmierst du Apps, gestaltest du Internetseiten oder spezialisiert dich doch auf Content-Marketing?

Such aus, probier aus – und richte dich aus.

Du hast dich erst vor kurzem selbstständig gemacht? Hier findest du die wichtigsten Werbemittel zur Firmengründung.

Finde einen Job, den du liebst

Eine Reaktion
Olaf Barheine

Besuche von Firmenevents und Fachmessen, direkte Ansprache potentieller Kunden auf dem Postweg, im Stellenmarkt der Tageszeitung auf eigene freie Kapazitäten hinweisen, sich bei Altkunden mal wieder in Erinnerung rufen, wenn man lange nichts gehört hat,... Das sind nur einige Möglichkeiten, die ich nutze, um Aufträge zu bekommen. Aber die Zeiten für Einzelkämpfer werden härter. Das sehe ich auch im Kollegenkreis. Die Eurokrise veranlasst offenbar viele Unternehmen, Entwicklungen zu schieben oder gleich ganz zu canceln.

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