Neben dem Verbraucherportal Ciao gehören auch das britische Preisvergleichsportal Foundem und das französische Informationsportal für Rechtsthemen Ejustice.fr zu den Beschwerdeführern. Während sich die beiden letztgenannten als direkte Konkurrenten von Google sehen und sich über Herabstufungen in den Suchergebnislisten des Suchmaschinenmarktführers beschweren, liegt der Fall bei Ciao etwas anders.
Die heutige Microsoft-Tochter hatte bereits eine Beschwerde beim deutschen Bundeskartellamt eingereicht, in der Teile aus dem Vertragswerk mit Google über die Online-Werbung AdSense aus der Zeit vor der Übernahme beanstandet wurden. Diese Beschwerde hat man nun also auch der EU-Kommission vorgelegt.
In einer ersten Stellungnahme erklärte Julia Holtz, Wettbewerbs-Expertin bei Google, man sei sich sicher, im Einklang mit dem europäischen Wettbewerbsrecht zu handeln. Zudem seien Ciao und Foundem Mitglieder der „Initiative for a Competitive Online Marketplace“ (ICOMP), die auf Initiative von Microsoft gegründet wurde und Google recht offen vorwirft, den geheimgehaltenen Suchalogorithmus zur Manipulation der Suchergebnisse zu benutzen. Für Wettbewerber wäre es dadurch sehr schwer bis unmöglich Marktanteile zu gewinnen. Google widerspricht dem und versichert, man habe nichts gegen vertikale Suchmaschinen. Allerdings sei auch die Suchmaschine von Google nicht perfekt.





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von EU-Kommission startet Untersuchung gegen… 30.11.2010 (16:05Uhr) 1.
[...] EU leitet Wettbewerbs-Verfahren gegen Google ein. Steckt Microsoft dahinter? - t3n.de Kommentieren 0 Twittern 0 Teilen 0 30.11.2010 Weitere Artikel zu Google [...]