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Kaufen per Hashtag: Twitter kooperiert mit American Express

Eine Kooperation zwischen und American Express ermöglicht es Nutzern, ab sofort per Hashtag zu bezahlen. Das Kreditkarten-Unternehmen will auch mit anderen wie und Foursquare kooperieren, um Käufe via Posting zu ermöglichen. Doch will man seine Kreditkartennummer wirklich mit seinen Social Media-Accounts verknüpfen?

Kaufen per Hashtag: Twitter kooperiert mit American Express

Twitter: Ecommerce als Einnahmequelle?

American Express und Twitter kooperieren bereits seit einem Jahr, nun geht die Partnerschaft in die nächste Runde: Nutzer sollen zukünftig per Hashtag Online-Einkäufe tätigen können. Die Möglichkeit beschränkt sich zunächst auf wenige, ausgewählte Produkte, darunter eine heruntergesetzte American Express Geschenkkarte. Nutzer bekommen den 25$-Geschenkgutschein zehn Dollar günstiger, wenn sie ihn mit dem Hashtag #BuyAmexGiftCard25 über Twitter kaufen. Auch ein Kindle Fire Tablet von Amazon.com, ein Xbox Controller und Schmuck von Donna Karan gehören laut Wall Street Journal zu den Artikeln, die Nutzer per Twitter-Posting kaufen können.

Wie American Express erläutert, bekommen User im Anschluss an ihr Posting eine Bestätigungsnachricht von @AmexSync, die ein Bestätigungs-Hashtag enthält. Käufer müssen dann innerhalb von 15 Minuten einen zweiten Tweet abschicken, damit der Kauf verbindlich ist. Das Programm wird in den kommenden Tagen auf die Nutzer von American Express ausgeweitet.

Gefahr: Gehackte Accounts

Das Bezahlen per Posting klingt verführerisch einfach. Doch will man als Nutzer wirklich seine Kreditkartennummer mit den Sozialen Netzwerken verknüpfen? Schließlich werden die Accounts immer wieder Opfer von Hacker-Attacken – gerade erst wurde Twitter selbst attackiert, zahlreiche Daten wurden geklaut.

Für Twitter und andere Netzwerke könnte das Ecommerce-Bestreben hingeben eine lukrative Einnahmeqelle werden. Bisher erhält Twitter zwar keine Privision an den über das Netzwerk getätigten Käufen. Aber das muss bekanntlich nicht so bleiben. „Die Partnerschaft mit American Express ist für Twitter auch eine Möglichkeit, um die Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten auf Twitter und einer klingelnden Kasse nachzuweisen“, bemerkt das Wall Street Journal. Bisher hätten Vermarkter den Kurznachrichtendienst nur wenig auf dem Schirm gehabt, da es schwierig ist, einen Tweet oder eine Anzeige bei Twitter mit getätigten Käufen in Verbindung zu bringen. Dies würde sich dadurch ändern.

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Eine Antwort
  1. von Datensparsamkeit der Ehre am 12.02.2013 (12:11Uhr)

    Das sowas per Halb-IDs läuft, sollte einem durch längeres Lesen der Presse in Verbindung mit Kreditkarten-Problemen oder Hacks klar sein.
    Die Händler und Dienstleister halten die Daten gar nicht selber sondern spezialisierte Kreditkarten-Dienstleister. Auch das Speichern der Nummer von der Rückseite soll verboten sein und dient nur zur realtime-Überprüfung bei der Kreditkarten-Firma.

    Es sollte aber klar sein, das man sich bei Amex auf dem Server einlogged, seine Daten eingibt und dann sein Twitter-Name bestätigen lässt, so das Twitter die Daten niemals in die Finger bekommt sondern nur weiss "@WilliWürstchen gehört zu Mastercard" und wenn WilliWürstchen was kaufen will kriegt Mastercard von Twitter mitgeteilt und bucht das Geld ab oder fragt besser noch WilliWürstchen per SMS oder Rückruf oder Email oder ICQ oder Twitter-PM/PN(Priv-Message) ob das klar geht.
    Dafür braucht Twitter nirgendwo die Kreditkarten-Nummer.

    Datensparsamkeit scheint wie Ehre und saubere Abschluss-Arbeiten oder Absturzfreie Software oder zufriedene Kunden anscheinend selten zu sein.

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