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Kaufprämie bringt nichts: Umweltministerin denkt über Elektroauto-Quote nach

    Kaufprämie bringt nichts: Umweltministerin denkt über Elektroauto-Quote nach

(Foto: Daimler)

In China wird sie kommen, auch in Deutschland rückt sie jetzt näher: die Elektroauto-Quote. Umweltministerin Hendricks hat in einem Interview schon einmal laut darüber nachgedacht.

Elektroauto-Quote: China als Vorbild?

China setzt nicht zuletzt wegen der starken Luftverschmutzung radikal auf Elektromobilität. Einem aktuellen Gesetzesentwurf zufolge soll im Reich der Mitte schon ab 2018 eine Elektroauto-Quote eingeführt werden – mit drastischen Folgen auch für die deutschen Autobauer. Jetzt hat die deutsche Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch für Deutschland eine solche Quote ins Spiel gebracht, um den Absatz der Stromer zu fördern.

Umweltministerin Hendricks will Boom beim Elektroauto. (Bild: BMUB/Thomas Imo, photothek.net)
Umweltministerin Hendricks will Boom beim Elektroauto. (Bild: BMUB/Thomas Imo, photothek.net)

„Es ist gut möglich, dass wir eine Quote für Elektroautos brauchen werden, um den Übergang ohne Brüche zu organisieren“, sagte Hendricks in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten. Ein pauschales Verbot für Verbrennungsmotoren, wie es angeblich von einigen Bundesländern gefordert wird, sieht Hendricks nicht. Die Umweltministerin will eine mögliche Quote für Elektroautos nicht nur als Umweltschutzmaßnahme verstanden wissen. Der Einsatz für die E-Auto-Entwicklung solle vielmehr Arbeitsplätze in Deutschland sichern helfen.

Schließlich würde eine Quote laut Hendricks Hersteller auch dazu bringen, „endlich Modelle anzubieten, die für Normalverdiener erschwinglich sind“. Auch deutsche Hersteller haben zwar in den vergangenen Monaten viele neue E-Auto-Modelle angekündigt. Derzeit sind neben den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten für Autokäufer auch der Mangel an Ladestationen und die geringe Reichweite der E-Autos Gründe, mit einem Kauf noch zu warten.

Elektroauto-Absatz stockt trotz Kaufprämie

Die staatliche Kaufprämie in der Höhe von 4.000 Euro hat noch nicht genügend Anreize geschaffen, um einen Kaufrausch bei Elektroautos auszulösen. Auch eine im vergangenen Jahr von Hendricks ins Spiel gebrachte neue Abwrackprämie ist in der aktuellen Situation wenig erfolgversprechend. Zumindest an der Preissituation könnte sich ohnehin bald etwas ändern: Einer Studie zufolge sollen sich 2024 die Gesamtkosten für Elektroautos in den ersten vier Jahren auf Benziner-Niveau einpendeln.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald

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2 Reaktionen
Oliver Osranek
Oliver Osranek

Ich bin dafür, da wie mal über eine Quote für Politik nachdenken.
Und zwar in der Form, dass jede Partei nun. 80% ihrer Wahlversprechen umsetzen muss wenn sie in der Regierung sitzen. Dad gilt ebenso für versprechen einzelner Politiker. Wird die Quote nicht erreicht sind 50% der Summe der Wahlkampf spenden zweckgebunden für soziale Zwecke zu spenden.

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Gerhard M.
Gerhard M.

Aber bitte bei Nichterfüllung eine lange Sperrfrist!

und eines noch: man muss nur auf einschlägigen Webseiten nachlesen, aber das Problem mit dem Smog in China ist weniger aufgrund der KFZ, sondern vielmehr aufgrund der Kohlekraftwerke - und die müssten ja wiederum massiv ausgebaut werden, wenn mehr Strom verbraucht wird, oder etwa nicht.

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