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KeepSafe schützt deine Bilder vor neugierigen Blicken

KeepSafe hilft Nutzern dabei, auf dem die volle Kontrolle über ihre Bilder und Textnachrichten zu behalten. Mit der lassen sich ausgewählte Elemente schützen, so dass anderen Menschen der Blick auf private Inhalte verwehrt bleibt – auch dann, wenn das Smartphone auf einer Party herumgereicht wird oder man den Kollegen nur ganz bestimmte Fotos zeigen will. Tatsächlich gewinnt das Thema Privatsphäre zunehmend an Bedeutung, je mehr Daten wir auf dem kleinen Endgerät mit uns herumtragen.

KeepSafe schützt deine Bilder vor neugierigen Blicken

KeepSafe: schon sechs Millionen Nutzer

Die Idee zu KeepSafe kam Zouhair Belkoura, als der Produktmanager mit seinem Smartphone ein Whiteboard abfotografierte und die Bilder in einem Meeting herumzeigte. Noch mehr als über die Whiteboard-Bilder freuten sich die Kollegen über die privaten Bilder. Seit 2011 bastelt der Deutsche nun zusammen mit Mitgründer Philipp Berner an der Privatsphäre-App KeepSafe. Die Zahlen sprechen für sich: Sechs Millionen User nutzen die Anwendung bereits, um ihre Daten vor neugierigen Blicken zu schützen. Gestartet als App für Android-Smartphone (Google Play) ist sie mittlerweile auch für iOS (iTunes) verfügbar.

Mit KeepSafe verschwinden private Bilder aus dem Foto-Stream.

KeepSafe: Fake-PIN für neugierige Menschen

Mit KeepSafe legen Nutzer selbst fest, welche Bilder öffentlich einsehbar sind und welche privat bleiben, welche sie mit bestimmten Menschen teilen wollen und welche nicht. Privatbilder lassen sich in einen speziellen Ordner ziehen, der durch die PIN-Eingabe für Fremde verschlossen bleibt. Schnappschüsse können sogar automatisiert und direkt in den KeepSafe-Ordner verschwinden. Android-Nutzer können zusätzlich ihre Textnachrichten schützen. Die Nachrichten bestimmter Personen wandern dann direkt in den speziellen Ordner und werden auch nicht mit einer auffälligen Push-Benachrichtigung angezeigt (Einsatzszenario: Organisieren einer Überraschungs-Party). Für iOS sei dieses Feature bisher leider technisch nicht umsetzbar, so die beiden Gründer.

Neben der kostenlosen Basisversion gibt es für 4,99 Euro pro Monat eine Pro-Version, die zusätzliche Funktionen bietet. So zum Beispiel die Möglichkeit, ein Bild an eine Person zu schicken, das nach einiger Zeit aber wieder – wie bei James Bond – gelöscht wird. Zur Pro-Version gehört auch ein Cloud-Backup zur Sicherung der Fotos. Außerdem können Nutzer eine zweite Fake-PIN festlegen: Wird man von Freunden oder Geschwistern gedrängelt, die neue App zu zeigen, öffnet sich per Fake-PIN-Eingabe ein anderes, langweiliges Programm. „Gerade junge Nutzer müssen oft sozialem Druck standhalten, wenn es um Anwendungen auf dem Smartphone geht“, erklären Belkoura und Berner.

Zouhair Belkoura und Philipp Berner von KeepSafe

Momentan konzentriert sich KeepSafe auf Fotos und Textnachrichten, mit der Zeit soll der Dienst auf andere Daten ausgeweitet werden. Dasselbe bieten auch Hide It Pro (Google Play) und NQmobile (Google Play) an. Während diese Dienster breiter aufgestellt werden, bietet KeepSafe mehr Funktionen für den Schutz von Bildern. „Wir fahren eine andere Strategie und fokussieren uns erst mal auf Bilder, um darin richtig gut zu werden. Dann weiten wir den Dienst auf andere Daten aus.“ Das deutsche Team arbeitet von San Francisco aus, wo es in einer Seed-Runde mit Asset Management und Kii Capital bereits 700.000 US-Dollar einsammeln konnte und nun in einem Coworking Space zusammen mit anderen Startups arbeitet.

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3 Antworten
  1. von goran am 06.12.2012 (13:02 Uhr)

    auf ios albern und trivial (aufgrund der sandbox). unter iOS eines unter dutzenden "photo safe"-apps.

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  2. von Kovah am 18.04.2013 (01:04 Uhr)

    Schade, dass im Beitrag nicht erwähnt wird, dass die App ein riesiger Schwindel ist. Selbst ohne technische Kenntnisse kommt man innerhalb von 1 Minute an alle vermeintlich "versteckten" Fotos. Das die genannten Herren damit Geld verdienen, dass Nutzer gutgläubig die App verwenden, aber gar nicht geschützt sind, halte ich für eine riesige Frechheit und Betrug!!!
    Verdammt traurig, das so etwas auch noch empfohlen wird.

    Wie einfach man an die Bilder kommt habe ich in meinem Blog veröffentlicht. Es sind zwei Methoden möglich, für eine muss man lediglich den bekannten "Datei Manager" herunterladen. Es ist nicht mal ein Root Zugriff nötig:
    https://blog.kovah.de/software/apps/mit-keepsafe-bilder-verstecken-denkste

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