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Sponsored Post Was ist das?

Kein Kauf ohne Informationen: Darum müssen sich Shopbetreiber mit PIM beschäftigen

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Kaufentscheidungen hängen vor allem von der Informationslage ab. Deshalb sollten Online-Händler Beschreibungen und Bilder stets griffbereit haben. ERP-Systeme mit integriertem Produktinformationsmanagement (PIM) machen es den Mitarbeitern besonders leicht.

Viele Kaufsituationen sind von einer gewissen Unsicherheit geprägt: Käufer suchen nach einer Lösung, finden mehrere Alternativen und sind gezwungen, eine Entscheidung zu treffen. Das gelingt jedoch nur, wenn hinreichend Informationen vorliegen – zum Beispiel in Form von Beschreibungen, Bildern, technischen Zeichnungen oder Erfahrungsberichten. Das gilt besonders im E-Commerce-Umfeld, wo sich spontane Beratungsgespräche nicht immer anbieten.

Ein gutes Beispiel ist das Online-Auktionshaus eBay. Auktionen, die ausführlich beschrieben und aussagekräftig bebildert sind, erzielen meist höhere Erlöse. Der Grund ist einfach: Informationen geben Vertrauen und schaffen Sicherheit. Sie versetzen Käufer in die Lage, Qualität und Eignung zu beurteilen. Anders ausgedrückt: Informationen beseitigen Unsicherheiten und ebnen den Weg für schnelle Entscheidungen.

Informationen mit hohem Nutzwert

Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen über Ihre Produkte ausführlich, in geeigneter Form und im passenden Format informieren. In der Realität sind die erforderlichen Daten jedoch häufig im Unternehmen verteilt. So weiß beispielsweise der Kollege im Vertrieb im Zweifel nicht, dass im Marketing erst kürzlich eine griffige Beschreibung entstand und die Agentur über hochauflösende Bilder verfügt. Produktinformationen existieren in vielen Unternehmensbereichen und werden von mindestens ebenso vielen täglich benötigt. Sie zentral zu verwalten ergibt durchaus Sinn.

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Mit Produktinformationsmanagement zu mehr Umsatz

Genau darum geht es beim Produktinformationsmanagement (PIM). PIM-Systeme erleichtern den Zugang zu den Produktdaten. Broschüren, Bilder, technische Zeichnungen und Ähnliches werden dabei ausnahmslos an einem Ort verwaltet. Mitarbeiter haben so alle verfügbaren Informationen im Blick und schnell reagieren. Das automatisierte Informationsmanagement hat zahlreiche Vorteile:

  • Weniger Fehler durch geringeren, manuellen Aufwand
  • Eine höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit
  • Sinkende Prozesskosten
  • Ein korrekter, einheitlicher Marktauftritt
  • Höhere Kundenzufriedenheit, weil Informationen schneller gefunden werden
  • Entlastung der Mitarbeiter durch Customer Self Service auf hohem Niveau

Allerdings sind viele PIM-Lösungen eher auf die Prozesse in Agenturen und Marketingabteilungen ausgerichtet. Zu gängigen Vertriebsabläufen wie etwa dem Upload neuer Produkte in den Webshop oder den Export von Produktdaten in PDF-Katalogen fehlt hingegen die Verbindung. Das führt zwangsläufig zu einem hohen manuellen Aufwand, vielen Fehlern und teuren Prozesskosten.

ERP-Systeme sind im Vorteil

Geht es um Vertriebsunterstützung ist das PIM direkt in der Unternehmenssoftware am besten aufgehoben. Die zentralen Prozesse der einzelnen Kanäle werden so optimal bedient. Doch längst nicht jedes ERP-System ist mit entsprechenden Modulen ausgestattet. Speziell Online-Händler sollten daher darauf achten, dass Ihre Lösung neben Produktbeschreibungen und Varianten zum Beispiel auch Datenblätter, Videos und Bilder in unterschiedlicher Qualität verwaltet. Zudem muss die Software in der Lage sein, die gespeicherten Produktinformationen mit wenigen Klicks für unterschiedliche Verwertungsformen – zum Beispiel Webshops, Kataloge oder Druck – bereitzustellen.

Fazit

PIM-Systeme sind vor allem dann sinnvoll, wenn:

  • umfangreiche Sortimenten bestehen
  • verschiedene Produktvarianten existieren
  • im internationalen Umfeld gearbeitet wird oder
  • mehrere Vertriebskanäle genutzt werden.

Kriterien, die in zunehmenden Maße auch auf viele kleine und mittelständische Unternehmen zutreffen. Allerdings sind viele spezialisierten Lösungen zu komplex und unterstützen vertriebsorientierte Prozesse nicht ausreichend. PIM-Lösungen als Zusatzmodul zum ERP-System versprechen hingegen eine optimalen Prozessunterstützung, ausgewogene Gesamtkosten und unterm Strich eine akzeptable Rentabilität.

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Eine Reaktion
Alice Patzer

Schöne Einführung ins Thema.

Spannend für Magento-Shopbetreiber ist auch die Open Source PIM-Lösung von Akeneo: http://t3n.de/news/akeneo-pim-system-open-source-test-528112/

Vor allem, wenn man international tätig ist oder mehrere Shops parallel im Betrieb hat, hilft Akeneo Händlern dabei den Aufwand für die Produktdatenpflege zu reduzieren und bündelt all diese Informationen an einer zentralen Stelle.

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