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t3n-Daily-Kickoff: Apple-Entwickler gehen, wenn sie eine iPhone-Hintertür bauen müssen

t3n-Daily-Kickoff: Apple-Entwickler gehen, wenn sie eine iPhone-Hintertür bauen müssen

Während ihr geschlafen habt, ist einiges passiert da draußen. Der bringt euch deshalb jeden Morgen auf den neuesten Stand – pünktlich zum ersten Kaffee des Tages und live aus San Francisco. ☕️ Damit ihr mitreden könnt. Heute mit: Apple-Entwickler wollen iPhones nicht für das FBI entschlüsseln, im Facebook-Messenger kann man jetzt Basketball spielen und kauft erstmals ein Unternehmen.

1. Apple-Entwickler stellen sich gegen das FBI

new york times logoIm Streit von mit dem FBI gibt es jetzt einen neuen Aspekt. Die New-York-Times sprach mit im Unternehmen arbeitenden Entwicklern. Diese meinten, dass sie sogar Apple verlassen würden, wenn sie dazu gezwungen werden eine Software zu entwickeln, die das Entsperren von iPhones ermöglicht. Die interviewten arbeiten mit Mobile-Produkten und Sicherheit, außerdem wurden auch ehemalige Mitarbeiter zum Gespräch gebeten. Mehr dazu bei der New York Times.

2. Im Facebook-Messenger kann man jetzt Basketball mit Freunden spielen

the-next-web-logoDer Facebook-Messenger wurde jetzt mit einem neuen Feature ausgestattet. Wer einen Basketball-Emoji verschickt, kann mit seinen Freunden spielen. Dabei muss man einen Ball mit dem Finger in den Korb befördern, umso mehr man trifft, umso schwieriger wird das Spiel. Mehr dazu bei The Next Web.

3. Michael Kors bringt seine erste Smartwatch auf den Markt

the-verge-logoAb Herbst diesen Jahres bietet auch Mode-Designer Michael Kors seine eigene Smartwatch-Kollektion an. Diese wird mit Android-Wear laufen und Michael-Kors-Access heißen. Mehr dazu bei The Verge.

4. Kickstarter kauft sein erstes Startup ein

the-verge-logoDie Crowdfunding-Plattform hat erstmals in seiner Geschichte ein anderes Unternehmen eingekauft. Sie übernahmen Drip, eine Music-Streaming-Website für Fans von Independent-Musiklabels. Der Dienst wird vorerst unverändert weiterlaufen und zumindest einer der Gründer wird bei Kickstarter arbeiten. Mehr dazu bei The Verge.

5. Google könnte Roboter-Entwickler Boston-Dynamics verkaufen

techcrunch-logoDie Dach-Firma von Google, Alphabet Inc., möchte das Roboter-Unternehmen Boston-Dynamics verkaufen. Erworben hatten sie es im Dezember 2013. Toyota oder Amazon sind mögliche Käufer, die an unterschiedlichen Teilen des Unternehmens interessiert sind. Mehr dazu bei TechCrunch.

6. Dropbox-Aktien verlieren am Sekundärmarkt an Wert

buzzfeed-logoDie 10 Milliarden US-Dollar Bewertung des Startups aus San Francisco wurde jüngst angezweifelt, nun werden Aktien am Sekundärmarkt um einen geringeren Preis verkauft. Demnach sollen sie um 12,60 US-Dollar pro Aktie verkauft werden, im Januar 2014 waren es noch 19,10 US-Dollar. Mehr dazu bei BuzzFeed.

Derweil auf Twitter ...

BART, der Pendlerzug im Silicon Valley und in San Francisco, hatte einen besonders schlagfertigen Twitter-Abend, darüber schrieb sogar die New-York-Times. Dieser Tweet etwa erklärt, dass der Tech-Boom auch für viele Probleme bei der Planung von öffentlichen Verkehrswegen sorgt:

Frühstücksfernsehen

Wie und wo wird man VR-Technologie in der Zukunft einsetzen können? Dieses Video zeigt, wie Patienten in Krankenhäusern von etwas Abwechslung profitieren.

Hospitals are using virtual reality as a new form of treatmentDoctors are using virtual reality to treat hospital patients

Posted by NowThis on Monday, February 15, 2016

 

Teresa Hammerl ist Silicon Valley Korrespondentin, sie lebt in San Francisco. Wenn ihr einen Tipp für sie habt, was morgen wichtig sein könnte: Schreibt ihr doch – an kickoff@t3n.de.

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4 Antworten
  1. von Dot2010 am 18.03.2016 (10:07 Uhr)

    Wat für n STUSS, woher habt ihr den Quatsch?

    Wer auch nur 3 Gehirnzellen sein eigen nennt der kann 1+1 zusammenzählen. Wenn Apple gezwungen wird in NUR 1 Modell (warum auch immer nur in einem, ist doch totaler Schwachsinn, aber vielleicht das Tor zu den restlich kommenden Modellen) dann sind die anderen Hersteller nicht weit genaus gezwungen zu werden. Das wird ein neues Gesetzt werden sonst benachteiligt man eine Firma. Dies darf man auch in der USA wohl nicht. Endweder alle oder keiner. Also bleibt den Entwicklern nix anderes über denn überall hat man dann das Problem. Lustig ist nur das die NSA selbst Backdoors noch und nöcher überall eingebettet haben in allen möglichen Progs/Sprachen und gerade bei Apple keine? Wer`s glaubt. Denke da wird heißer gegessen als man die Suppe je kochen könnte.

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    • von Rudi Karell am 18.03.2016 (11:26 Uhr)

      Dude es geht hier um einen Präzedenzfall. Die anderen Hersteller können auch dazu gezwungen werden sobald Apple nachgibt und damit die juristische Order aus dem 18. Jahrhundert (!!). auf die sich das FBI beruft, geltend gemacht wird. Abgesehen davon würde ein Gesetz, das die Verschlüsselung für alle Phones aufhebt einen Monate langen Prozess mit öffentlicher Aufmerksamkeit erfordern (NY probiert das gerade). Die meisten anderen Hersteller haben, davon abgesehen solche backdoors schon eingebaut (siehe Hacker/Rootguides im Inet. Android ist ja nicht gerade bekannt für die Hightech security features). Also bleiben keine weiteren relevanten Firmen mehr übrig in Amerika.

      There you have it. Deshalb geht es um einen reinen Präzedenzfall, der die Türen für alle weiteren Fälle in dieser Richtung öffnet. Auch rückwirkend auf alle noch in Umlauf befindlichen Geräte, bzw iPhones. Deshalb auch das ganze Mediengedings mit Terrorismusbekämpfung etc. Anders kann man so ein backdoor nicht erzwingen, zumindest vom größten techhersteller des Globus. Offensichtlich. Ansonsten wärs ziemlich schlechtes Marketing in den Fall. Ist jedenfalls meine rel. objektive Sicht der Dinge. Ich hoffe Apple bleibt da dran.

      Danke übrigens für den guten kickoff Artikel. Gut geschrieben bzw zusammen gefasst. Bitte mehr davon!

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  2. von Projekte besser betreuen am 18.03.2016 (11:07 Uhr)

    Kickstarter soll sich mal mehr drum kümmern das die Projekte auch liefern und preisgünstig und seriöse Produzenten und Lieferanten nutzen.
    http://www.golem.de/news/minidrohne-wieso-hob-zano-nie-ab-1601-118701.html


    Was mit Crypto-Programmen passiert erkennt man an TrueCrypt.
    Oder am Erfinder von PGP nachdem er es veröffentlichte. Wieso wohl gibts noch kein Hausfrauen-taugliches Frontend dafür ? na also.
    Als Oppositioneller oder "Nicht-Mitläufer" hat man oft kein gutes Leben. Diktaturen schicken Schläger. Demokratien schicken Juristen.

    Dafür das Parteien, Gewerkschaften, Groß-Verlage, TV-Sender-Ketten, Amnesty usw. teilweise so viel Geld haben, nutzen sie es leider nicht zur Demokratie-Verbesserung, Korruptions-Ausdünnung oder Leistungs-Steigerung der Politik (weniger Kosten, besseres Leben) zugunsten des Volkes durch teilweise triviale Apps welche man ohne Rechtsrisiken schnell programmieren könnte.

    Sinnvolle Stadtentwicklung interessiert leider keinen. Gentrifizierung und NoGo-Stadtteile und gigantische Kosten sind die Folge. Wo man Arbeitsplätze baut, sollte man auch Sozial-Wohnungen bauen MÜSSEN. Dann bleibt bei der Insolvenz mehr zum Verteilen übrig statt nur die bei Insolvenzen oft wohl leider nur 3%-5%. Schon seit dem neuen Markt von "Remote-Work" und "Clouds" reden aber die freien Gebiete 5 Meilen vor den überfüllten Hochpreismietgebieten sind wohl zu billig. Dann würde man ja vielleicht sogar Gewinne machen und Steuern bezahlen...

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  3. von grep am 18.03.2016 (19:00 Uhr)

    Hallo ...,


    vielleicht sollten nicht die Apple-Entwickler gehen sondern vielmehr nach Europa kommen; unser Datenschutz lässt solche Eskapaden wie's der NSA vorschwebt nicht zu.
    Wäre vielleicht nicht nur eine Chance für US-Konzerne sondern auch für Europa - die (amerikanische) Filmindustrie hat Europa schon (längst) für sich entdeckt.


    Ciao, Sascha.

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