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Kickstarter: Crowdfunding-Plattform ab Herbst auch offen für deutsche Projekte

Kickstarter: Crowdfunding-Plattform ab Herbst auch offen für deutsche Projekte

Die beliebteste Crowdfunding-Plattform soll angeblich ab Herbst auch für deutsche Projekte verwendet werden können, das berichtet das Medienmagazin Meedia. Bisher konnten Deutsche Nutzer zwar Projekte unterstützen, aber keine eigenen Projekte einstellen.

Kickstarter: Crowdfunding-Plattform ab Herbst auch offen für deutsche Projekte

(Bild: Rod Kirby)

Crowdfunding: Deutsche weichen bisher auf alternative Plattformen aus

Deutsche Kreative hatten es bisher schwer, wenn sie eines ihrer Projekte von der Öffentlichkeit finanzieren lassen wollten – zumindest wenn sie dafür die beliebteste Crowdfunding-Plattform Kickstarter.com nutzen wollten. Denn auf der Plattform sind bisher nur Projekte aus den USA, dem Vereinigten Königreich, Australien, Kanada, Neuseeland und den Niederlanden akzeptiert. Viele wichen deswegen auf alternative Plattformen (zum Beispiel Indiegogo) aus.

Der Teufel steckt im Detail: Im Kleingedruckten steht, dass Kickstarter bisher keine Projekte aus Deutschland akzeptiert. (Screenshot: kickstarter.com)
Der Teufel steckt im Detail: Im Kleingedruckten steht, dass Kickstarter bisher keine Projekte aus Deutschland akzeptiert. (Screenshot: kickstarter.com)

Kickstarter will im Herbst 2014 in mehreren europäischen Ländern starten

Nach einem Besuch in der New Yorker Zentrale der Firma, hat das deutsche Medienmagazin Meedia.de erfahren, dass Kickstarter plant, sich ab Herbst 2014 auch für Projekte aus Deutschland und dem restlichen Europa zu öffnen. Viel mehr Informationen gibt es leider noch nicht: Keinen konkreten Starttermin und keine genaue Liste mit europäischen Ländern, die dann unterstützt werden sollen.

Wieso hat das so lange gedauert?

Der Schritt erscheint jedoch längst überfällig. Immerhin ist auch kein gemeinnütziger Verein, sondern will Geld verdienen. Da sich Kickstarter pauschal von jedem Projekt fünf Prozent als Provision abschneidet, bedeuten mehr Länder auch mehr Projekte und damit auch mehr Geld. Und gerade das deutsche Publikum hat sich inzwischen ja schon öfter als relativ unterstützungsfreudig bewiesen.

via meedia.de

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2 Antworten
  1. von ddd am 20.06.2014 (20:35 Uhr)

    Auffällig ist das es fast nur in angelsächsischen Ländern erlaubt war Projekte zu starten. Das soll daran liegen, weil in diesen Ländern Amazon Payment Zahlung verbreitet wäre und Kickstarter diese Zahlungsmethode bevorzugt.

    Oder aber, es ist eine angelsächsische Verschwörung die die eigenen Genossen zuerst austattet bevor, andere die Gelegenheit bekommen :P

    Inzwischen sind leider sehr viele Ideen auf Kickstarter umgesetzt worden. Es wird immer schwieriger etwas neues zu finden.

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  2. von Crowd funding am 22.06.2014 (15:28 Uhr)

    Hoffentlich senkt das dann auch den Preis vieler Projekte.
    Deutsche sind schliesslich oft sehr preis-sensitiv was sich positiv (senkend) auf die Endkunden-Preise auswirken könnte.

    Laut Wikipedia nimmt Kickstarter 5% wie in Eurem Artikel steht. Allerdings steht bei Wikipedia auch, das Amazon weitere 3%-5% nimmt.

    Projekte gibts noch genug. Dummerweise sind Rechtsrisiken usw. oft zu hoch.
    Leider gibts auch kein Pre-Crowd-Funding wo man seine Ideen reinstellt und jemand anders designet die Hardware und noch jemand anders (oder derselbe) crowd-funded es dann. Im Haushalt gibts zig Dinge die man brauchen könnte. Und im Garten erst recht.
    Und an den 1..5-Euro-Boxen in den Supermärkten sieht man auch das man brauchbare Produkte für kleine Endkundenpreise realisieren kann.

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